Tag #42 bis #45
So, endlich melden wir uns auch mal wieder. Die letzten drei Tage waren wir beide jeweils mit unseren Tauchscheinen beschäftigt. Da wir diese ja unabhänig von einader gemacht...

Veröffentlicht: 18.10.2016
Selamat malam!
Am Sonntag verbrachten wir mal wieder den ganzen Tag damit, von Gili Meno über Lombok nach Bali zu reisen. Dementsprechend waren wir früh morgens auf den Beinen und suchten uns im Hafenort eine Oranisation, die uns per Shuttleservice für 400.000 Rp nach Kuta in Bali bringen sollte. So weit, so gut. Bald wurden wir mit einem alten Bus mit mehreren Touristen nach Lembar gebracht - dem Hafenort im Südwesten der Insel, von dem aus die Fähre nach Padang Bai in Bali ablegt. Nach vier Stunden langsamer Fahrt in der sogar für die Umstände entsprechend recht edlen Fähre, die sogar mit Fernsehern ausgestattet war, kamen wir in Padang Bai an. Bis dahin hat der Service ja ganz gut geklappt... aber hier haderte es ziemlich: Eigentlich sollte uns von dort aus ein Shuttlebus nach Kuta bis zu unserem Hotel bringen, doch wir warteten mit einigen weiteren Touristen, die dasselbe lapprige Ticket in den Händen hielten, am Straßenrand und wurden von einem extremst unhöflichen und sehr schnell ausrastenden Balinesen, der anscheindend der Organisation angehörte, darauf hingewiesen, dass ein Bus bereits unterwegs wäre. Naja nach etwa einer Stunde kam auch endlich ein klappriger Bus.. nur leider passten gequetsch nur etwa elf Leute hinein und wir waren um die 15... Und das war nicht das einzige Problem. Wir stellten fest, dass der Bus nur die Zentren von Ubud und Kuta anfuhr und nicht - wie ausgemacht - der Transfer bis zum Hotel inkludiert war.... Als wir uns deswegen beschwerten, rasteten die Service-männer fast komplett aus und schrien uns an, wir sollten doch in Lombok anrufen und uns dort beschweren.... Naja, was sollten wir tun, wir mussten irgendwie nach kuta kommen, also quetschten wir uns soweit es ging in den Bus, unser Gepäck wurde mit einem einzelnen Strick auf dem Dach festgeknotet..... Die drei Mädels, die keinen Platz mehr im Bus hatten, ließen sie einfach stehen, beschwerden wurden mit Schreien übertönt ('Shut up!!') und Anrufe an die Organisation wurden nicht angenommen oder unfreundlich aufgelegt. Irgendwann kamen wir also nach stundenlanger Fahrt im Zentrum von Kuta an, zusammen mit einer älteren englischen Dame - es war ca. 9 Uhr abends. Da die Dame nicht wusste, wo ihr Hotel war und wie sie hinkommen sollte, versuchten wir den Fahrer zu überreden, dass er sie als letzter Passagier zu ihrem Hotel brachte - der Fahrer aber rastete nur aus, blieb in der mitte einer Kreuzung im Zentrum von Kuta stehen, stieg aus und rief seinen Chef an, um sich zu beschweren. Überredungsversuche halfen alles nichts... Also gaben wir nach und holten uns einen Taxifahrer, damit die alte Dame noch sicher in ihrem Hotel ankommt. Wir liefen noch durch die sehr touristische Stadt, suchten uns was zum Essen und kamen schließlich zu unserem Homestay, das immerhin sehr zentral gelegen war.
Gestern erkundeten wir nur die Stadt mit all ihren touristischen Seiten - Starbucks an wirklich jeder Ecke, allen bekannten Fastfood-Ketten und dem legendären HardRock-Cafe mit HardRock-Hotel auf riesigem, abgegrenztem Gelände am Strand. Wir liefen durch die Shoppingmalls und Straßen der Stadt, die gesäumt sind mit edlen Sport- und Surfgeschäften. Abends verpassten wir leider den Sonnenuntergang am weitläufigem Seminyak-Beach, da wir verzweifelt versucht haben, einen Zutritt zum Strand zu finden: alles war nur zugebaut mit den Mauern der zahlreichen Resorts.
Dafür haben wir heute den Sonnenuntergang genießen können, an der Nordküste von Bali, in Singaraja. Heute sind wir nämlich mit dem Roller los, um den Tanah Lot Tempel - der Tempel, der auf einer vorgelagert an der Küste im Meer liegt - und die bekannten Reisterrassen von Jatiluwih zu sehen. Naja den Tempel haben wir dann ausgelassen, da uns 120.000Rp für den bloßen Anblick einfach zu viel war... Als wir also schließlich zu den Reisterrassen kamen und wir wieder 80.000Rp Eintritt bezahlen sollten, gaben wir dann doch nach und bezahlten für den Anblick. In dem erhöht gelegenen schönen Ort Jatiluwih konnten wir ein wunderschönes Panorama über die sich weit erstreckenden Reisterrassen überblicken. Danach ging es dann weiter über die Bergstraße nach Singarja, die sich lange erst den Berg hinauf und dann wieder hinab schlängelte... So kamen wir dann also abends perfekt zum Sonnenuntergang an die Nordküste Balis, wo wir dann die letzten Strahlen genossen, bevor es wieder so schnell dunkel wurde (es ist wirklich immer innerhalb von 15 Minuten komplett dunkel).
Unsere nette, einheimische Unterkunft hatte sogar einen Wasserkocher in unserem Zimmer. Diese Gelegenheit nutzten wir natürlich mal wieder aus (nachdem unser Wasserkocher ja kaputt ist - seit Bangkok ;P) und so wurde der Abend ein gemütlicher Ess-Probierabend in unserem Zimmer, denn wir haben einen großen, billigen Supermarkt auf dem Weg entdeckt und uns einige Fertiggerichte mitgenommen. War es mal wieder richtig wert!! :D
Euer TeriYaki :)