Shimizu, 29. März 2026
Heute sind wir in Shimuzu, Fuji-City ist eine Nachbarstadt. Auch von hier aus kann man eigentlich fast überall den Mount Fuji sehen. Da es am Vormittag noch etwas diesig war,...


Veröffentlicht: 30.03.2026





















Heute sind wir in Yokohama. Die Wettervorhersage ging von etwas Regen aus, es blieb aber trocken und recht warm. Da ich (Tommy) mir eine Erkältung eingefangen habe, haben wir es etwas ruhig angegangen.
Wir sind zuerst in eine nahe Drogerie um ein Medi zu kaufen. Dann sind wir eine längere Strecke dem Meer entlanggelaufen. Auch hier ist in den nächsten Tagen der Höhepunkt der Kirschblüte. Auf diesem Weg sind wir an einem Vergnügungspark vorbeigekommen, der einiges für Klein und Gross bietet. Es scheint in allen grösseren Städten permanente Vergnügungspärke und kleine Spielsalons sowie Spielcasinos zu geben. Vor einigen Wochen wurde beschlossen, nicht mehr vollständig auf öffentliche Abfallkübel zu verzichten. Bis vor kurzem musste man den eigenen Abfall immer nach Hause nehmen und dort entsorgen. Offenbar klappt das nicht mehr so gut und man setzt wieder auf Abfallkübel an ausgewählten Orten. Dann sind wir noch zum Cupnoodle Museum, also dem Fertignudeln-Museum. Da wir auf einer Fähre mal wirklich gute Nudeln bekommen haben, haben wir im Museums-Shop auch noch verschiedene Sorten eingekauft.
Yokohama ist eine grosse Industrie- und Hafen-Stadt nahe bei Tokio. Sie hat einiges an Kultur zu bieten und es wohnen etwa 3.8 Mio. Menschen hier. Mitte des 19. Jh. ist sie nach der wirtschaftlichen und kulturellen Öffnung Japans gross geworden. Sie hat deshalb viele Neuerungen als erste japanische Stadt eingeführt. Zum Beispiel japanisch- und englischsprachige Tageszeitung, Sportanlagen, Bierbrauerei, Strassenbeleuchtung mit Gaslaternen, Eisenbahn Bahnhof, Elektrizitätswerk. Die Stadt hat viele Hochhäuser, die mehrheitlich gut gestaltet sind. Auch hier hat es einen hohen Anteil an Velofahrenden, aber recht wenig vollelektrische Autos. Mit den vielen kleinen und grösseren Parkanlagen macht die Stadt einen lebenswerten Eindruck. Einzig den Fuji, den man von hier aus auch sehen könnte, blieb im Dunst versteckt.
