soeinbisschenunterwegs

Ein Ticket ans andere Ende der Welt, bitte!

26.10.2016 Cape Reinga 2.0

Der Morgen des 26.10 war für mich enttäuschend. Als ich mir die Fotos des gestrigen Abends auf meiner Kamera anschauen wollte, musste ich frustriert und schockiert feststellen ,dass Jasmins PC, auf dem wir uns gestern die Fotos angeguckt hatten, die meisten Fotos von meiner Speicherkarte gelöscht hatte. Während ich deshalb einen kleinen Nervenzusammenbruch erlitt, da besonders Fotos ,die ich auf einer Reise mache, die ich wohl nie wieder machen werde, besonders wichtig als Erinnerung für mich sind, frühstückte Jasmin.

Nachdem ich mich einigermaßen beruhigt und dann alleine gefrühstückt hatte, schlug ich vor noch mal an die Spitze ,wo wir gestern schon gewesen waren, zu fahren. Einmal aus dem egoistischen Grund wenigstens dort die gelöschten Fotos erneut machen zu können, andererseits weil es früh morgens war und wahrscheinlich so gut wie niemand da sein würde. Der letzte Grund bewahrheitete sich sogar.

Nachdem wir erneut an der Spitze gewesen waren, fuhren wir ein paar Kilometer runter zu den Sanddünen. Es war unglaublich und beeindruckend. Man fühlte sich wie in der Wüste, abgesehen vom Wetter.





Aber heute schien einfach nicht mein Tag zu sein. Da wir nicht den ganzen Sand in unseren Schuhen haben wollten , hatten wir sie ausgezogen und prompt trat ich in ein Insekt, das mich in den Zeh stoch. Der Schmerz war nur am Anfang, wo ich den Stachel raus ziehen musste, überraschend schmerzhaft, danach aber aushaltbar, trotzdem nicht wirklich angenehm.

Auf dem Weg zurück zum Auto entschlossen wir uns dazu noch eine Nacht auf dem Campingplatz zu bleiben und fuhren dementsprechend wieder zurück.

Dort angekommen kühlte ich meinen Zeh, der mittlerweile ganz rot und leicht angeschwollen war, im kalten Meer, was wirklich gut tat. Danach sah mein Fuß auch nicht mehr wirklich schlimm aus und tat kaum noch weh.

Abends aßen wir Toast und spielten eine Runde das gut bekannte Spiel Stadt, Land, Fluss ,wo ich gewann.

(Danke hier an meine Oma, die das früher immer mit mir gespielt hat.)


Jana

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