Mauritius
Unsere Mauritius Reise zum Jahreswechsel 24/25 Nach knapp 11 Stunden Flug sind wir am zweiten Weihnachtsfeiertag früh morgens auf Mauritius gelandet. unsere Reiseroute ...

Veröffentlicht: 01.03.2025






















































































































































































































23. März - Unsere Kuba Reise beginnt 😎
Nach unserem 10 stündigen Direktflug sind wir in Holguin am späten Nachmittag pünktlich gelandet.
Während der Immigration/Sicherheitskontrolle gab es gleich mal ein paar kleinere Stromausfälle. Ein kleiner Vorgeschmack für die nächsten 15 Tage. 😀
Unsere erste Nacht verbringen wir in einem großen Hotel am Strand, bevor wir gegen Mittag mit unserer Tour starten.
Auf unserem Weg zur nächsten Unterkunft, fahren wir auf touristisch unberührter Strecke durch die traumhafte Bergwelt des La Mensura Nationalparks. Hier im Osten der Insel machen wir einen kurzen Stopp auf der Finca Manacas, dem Geburtshaus von Fidel und Raúl Castro. Wir erfahren sehr interessante Einblicke in die Jugendzeit der Brüder und deren Familie.
Ein typisches Transportmittel ist hier immer noch der Pferde- oder Ochsenkarren
Zuckerrohr wird hier immer noch mit uralten DDR Landmaschinen aus Weimar geerntet.
Ersatzteile gibt es hier schon lange keine mehr 😃
Am späten Nachmittag kommen wir nach einer langen Fahrt in unserem Hotel an. Es liegt in mitten den Bergen, umgeben von üppiger Vegetation. Leider können wir diese wunderschöne Anlage gar nicht richtig genießen, da wir nach dem Frühstück gleich weiter fahren.
Hier im Osten der Insel ist die Geschichte der Revolution immer noch allgegenwärtig. Wir besuchen ein kleines Museum und erfahren viele spannende Details über die Anfangszeit von Raúl Castro und Ché Guevara
Unsere Fahrt führt uns weiter durch die grüne Bergwelt ganz im Osten der Insel, über Guantanamo bis zur Playa Maguana, wo wir die nächsten zwei Tage in unserem kleinen Strandhotel verbringen. Wir sind mit unserer Gruppe die einzigen im Hotel, so dass wir den Strand für uns ganz alleine haben.
26. März
Heute verbringen wir den Vormittag im Alexander von Humboldt Nationalpark.
Wir erfahren viel über die heimische Tier- und Pflanzenwelt, und entdecken den angeblich kleinsten Frosch der Welt, sowie einige endemische bunte Schnecken.
Ein paarmal müssen wir den Fluss überqueren, und sind froh, dass keiner auf den rutschigen Steinen ins Wasser fällt.
Wir verlassen unser Hotel am Strand, und machen uns auf den Weg nach Santiago de Cuba. Wir machen einen kurzen Zwischenstopp in Baracoa, Kubas östlichster und ältester Stadt. Hier erwartet uns, bevor wir uns die Altstadt ansehen, ein ganz anderes – kulinarisches – Kapitel der kubanischen Geschichte, die Schokoladenproduktion! Auf einer kleinen Kakaofarm erfahren wir einiges über Kakaopflanzen und die Kakaoverarbeitung.
Anschließend geht's weiter in die Altstadt von Baracoa. Der Überlieferung nach ist Christoph Kolumbus 1492 als erstes hier in gelandet.
Über den atemberaubenden Pass Farola, fahren wir durch tropische Wälder und entlang der Küstenstraße durch die Provinz Guantánamo, nach der in der Ferne liegende amerikanische Militärbasis benannt wurde. Schließlich erreichen wir am späten Nachmittag Santiago de Cuba, die Wiege der Revolution.
Den Abend lassen wir in einem Paladar, einem privat geführtem Restaurant ausklingen.
Irgendwie versucht der Mann auf der Leiter mit einer Stange die Stromleitung zu reparieren. 🤔
28. März
Santiago de Cuba, die Wiege der Revolution
Die bekannte Kubanische Musik ist allgegenwärtig, und wird gelebt sowie auf der Straße getanzt.
Heute wird ein langer Fahrtag.
Unser Ziel ist das Städtchen Camagüey
Die landschaftlich abwechslungsreiche Fahrt, führt uns für einen kurzen Zwischenstopp nach Bayamo.
Der berühmteste Sohn Bayamos ist der Freiheitskämpfer und Gründer der kubanischen Nation Carlos Manuel de Céspedes, der in ganz Kuba als „Vater des Vaterlandes" verehrt wird.
Nach einem kurzen Standrundgang, finden wir ein schönes kleines Lokal, wo wir uns vor der langen Weiterfahrt noch etwas stärken.
Erst am Abend erreichen wir Camagüey.
Gleich nach dem einchecken in unserem schicken Hotel, lassen wir im Paladar 1800 den Abend ausklingen.
30. März - Was für ein farbenprächtiger Tag
Am Morgen geht es in Bici-Taxis auf Stadtrundfahrt durch enge, von der UNESCO als Kulturerbe geschützte Gassen, vorbei an schmucken Plätzen mit Häuschen in Pastelltönen, roten Ziegeldächern und Holzbalkonen.
Was für ein Farbenspiel!
Danach besuchen wir in Camagüey den großen Markt: Hier wird verkauft, was im zentralwirtschaftlichen System gerade auf dem Plan steht.
Weiter geht es durch fruchtbare Ebenen über Sancti Spíritus nach Trinidad, wo wir die nächsten 3 Tage verbringen.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt, sind wir am Nachmittag in eine Brauerei 🍻
Der krönende Abschluss für diesen Tag war unser Abendessen im Restaurante Guitarra Mia. Eine tolle Atmosphäre, sehr leckeres Essen, und schöne Gitarrenmusik.
Heute heißt es Vamos a la Playa 🌴🌞
Mit dem Katamaran fahren wir raus in die Karibische See. Nach ca. 2 Stunden erreichen wir ein Korallenriff um ein bisschen zu schnorcheln. Dann ankern wir vor der kleinen Karibikinsel Cayo Iguana, und genießen den Nachmittag am Strand unter Palmen.
Wie der Namen der Insel vermuten lässt, gibt es dort zahlreiche Leguane.
Den heutigen Vormittag machen wir eine schöne Wanderung im Nationalpark El Cubano. Der Weg führt uns über Hängebrücken meist immer entlang eines Flusses. Nachdem wir den Fluss ein paar Mal überquert haben, erwartet uns am Ende ein Nuturpool mit Wasserfall, den wir als erfrischende Bademöglichkeit nutzen.
Am Nachmittag reisen wir weiter nach Cienfuegos. Die Altstadt gehört auch zum UNESCO Welterbe. Architektonischer Höhepunkt ist der Parque Martí, eine Mischung aus Grün und Prachtbauten im französischen Kolonialstil.
Am Abend ging noch ein heftiger Starkregen über der Stadt nieder, so dass in kurzer Zeit alles unter Wasser stand.
Donnerstag, 03. März
Von Cienfuegos führt uns unsere Reise heute entlang der viel zitierten historischen Schweinebucht. Im April 1961 stand Kuba zum wiederholten Male im weltgeschichtlichen Brennpunkt. Eine von der CIA geplante Landung von Exilkubanern an der Bahía de Cochinos, der Schweinebucht, wurde niedergeschlagen. Wir besuchen das Dokumentationszentrums in Giron, dann geht's weiter nach Westkuba ins malerische Viñales-Tal, wo wir die nächsten zwei Tage verbringen.
Die rostbraune Erde hier ist perfekt für den Tabakanbau.
Am Vormittag genießen wir das wunderschöne Viñales-Tal auf einer einfachen Wanderung. Im Ort passieren wir Häuschen, vor denen Kubaner sich im Schaukelstuhl ausruhen. Der Stadtverkehr besteht zu gleichen Teilen aus PKWs, LKWs, Reitern, Ochsen- und Pferdekarren.
Auf einer Tabakfarm erfahren wir warum hier die Böden so gut für Tabakpflanzen geeignet sind. Bei einer Führung über die Felder und Trockenhäuser bekommen wir einen Einblick in die Kunst des Zigarrenrollens.
Abendessen bei traumhaften Ausblick über das Viñales-Tal
Die letzten Tage hatten wir so gut wie gar keinen regulären Strom. Mit Notstrom-Aggregaten können einige Restaurants und Unterkünfte für ein paar Stunden am Tag die Zeit überbrücken, aber das reicht nur für die Grundversorgung. Daher auch kein Internet 😇
Der ohnehin knappe Diesel, und der zusätzliche Bedarf für Aggregate, zwingt auch unseren Busfahrer an Tankstellen wenigstens nach 20 bis 30 Liter zu fragen.
Volltanken ist eher die Seltenheit.
Das ist leider das Kuba von heute.
Sonntag, 06. April
Ein Tag in Havanna 😎🌞
Heute geht's in den altehrwürdigen Oldtimern durch Havanna, und entlang der Flaniermeile, des Malecón.
Wir besuchen Ernest Hemingways Lieblingsbar El Bodeguita del Medio. Hier trank der Literat seinen Mojito am allerliebsten. Und wir hören Anekdoten über die Mafia und Celebrities aus dem Havanna der 50er Jahre.
Den restlichen Nachmittag genießen wir ein letztes Mal die Altstadt von Havanna, mit seinen historischen Gebäuden, engen Gassen und den vielen Oldtimern.
Dann heißt es Abschied nehmen, und fliegen voller schöner Erinnerungen an eine wunderschöne Reise wieder nach Hause.