Reiseblog Hawaii / Seychellen
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Veröffentlicht: 15.12.2024





































































































Unsere Mauritius Reise zum Jahreswechsel 24/25
Nach knapp 11 Stunden Flug sind wir am zweiten Weihnachtsfeiertag früh morgens auf Mauritius gelandet.
Nach 3.000 km über den Indischen Ozean erblicken wir die grüne Insel. Es sieht traumhaft aus, wie die Sonne mit ihren ersten Strahlen die Berge und Täler zum leuchten bringt. Das ist Vorfreude auf die kommenden 9 Tage.
Mit unserem kleinen Mietwagen geht's gleich quer über die Insel, und wir kommen gerade noch zum Frühstück in unser Hotel.
So verbringen viele Einheimische die Weihnachtstage. Sie treffen sich am Strand, und machen Picknick.
Und für den ersten Abend gibt es an der Poolbar noch einen kleinen Absacker 🍷🥂
Heute sind wir in die Black River Mountain gefahren, und haben uns die "7 Cascade Tour" vorgenommen.
Eine Wanderung in üppig grüner Natur, entlang an 7 Wasserfällen, welche sich meist in einen Pool stürzen. Diese laden förmlich zum baden ein, bevor sich der Tamarin River immer weiter nach unten schlängelt.
Die Tour war sehr anstrengend, aber die atemberaubende Landschaft entschädigt alles.
Obwohl aufgrund der Jahreszeit die Wasserfälle wenig Wasser führen, ist es traumhaft schön.
Nach der anstrengenden Tagestour bleiben wir heute zum Abendessen in unserem Hotel.
Trotz der Wolken, die am Nachmittag aufziehen, gibt es interessante Fotomotive zum Sonnenuntergang 😇
Ausflug nach Port Louis, die Hauptstadt von Mauritius. Direkt am Hafen ist die Caudan Waterfront, ein lebendiges Restaurant- und Einkaufsviertel. Auf dem nahe gelegenen, großen Zentralmarkt bieten Verkäufer regionales Obst und Gemüse.
Weiter geht es in den Norden der Insel.
Hier verbringen wir den Nachmittag an den Stränden, bis zum Sonnenuntergang.
Heute ein schöner Mix aus schnorcheln in der Bucht von Blue Bay.
Dann im Black River NP die grüne Natur genießen.
Und zum Abschluss im Vallée des Couleurs eine Zip-line Tour zu den farbigen Erden.
An unserem letzten Tag im Jahr 2024, sind wir mit dem Boot raus gefahren um mit Delfinen zu schwimmen, und an einem Riff zu schnorcheln.
Leider hat der Regen vom Vortag das Wasser sehr trüb gemacht, und die Delfine waren so schnell, dass wir sie immer nur kurz gesehen haben. Aber so ist die Natur.
Dafür wurden wir auf der kleinen Insel "Ile Aux Benitier" mit Sonnenschein, schönem Strand, und frisch gegrillten Fisch zum Mittagessen belohnt.
Und wer's mag, kann direkt im Meer frischen Seeigel und Muscheln vom Surfbrett essen.
So, jetzt wird Silvester gefeiert.
Wir wünschen allen ...
Unsere Silvester Buffet wird unter freien Himmel direkt am Pool aufgebaut. Wir genießen das leckere Essen mit Blick aufs Meer und den Sonnenuntergang.
Schon lange vor Mitternacht, werden in der Bucht Raketen abgeschossen, aber um 12 Uhr Nachts gibt es kein Halt mehr. Man könnte meinen wir sind in einer Großstadt.
Eigentlich eine normale Bushaltestelle.
Aber die drei Ziegen 🐐 🐐 🐐 haben sich wohl so von dem Bild inspirieren lassen, dass es zur Ziegen-Haltestelle geworden ist. 😅
Unsere heutige Wanderung führt uns auf die Halbinsel Le Morne. Dort steht auch der 556 Meter hohe gleichnamige Berg.
Anfang des 19. Jahrhunderts, hat sich hier allerdings eine traurige Geschichte abgespielt.
Im 19. Jahrhundert flohen Sklaven in größerer Zahl auf den Le Morne Brabant. Am 1. Februar 1835 wurde eine Polizeiexpedition anlässlich des Endes der Sklaverei in Mauritius auf den Berg geschickt. Viele Sklaven verstanden diese Geste falsch und stürzten sich vom Berg in den Tod. Seit diesem tragischen Tag wird der 1. Februar in der kreolischen Gesellschaft auf Mauritius als Feiertag für das Ende der Sklaverei gefeiert.
Früh am Morgen machen wir uns auf den Weg. Das Wetter sieht traumhaft aus, und unser erstes Etappen-Ziel ist ein Plateau, der ideale Platz für unsere Frühstückspause.
Weiter geht's hinauf auf die andere Seite des Berges. Von hier aus bietet sich ein fantastischer Blick auf die Westküste und ihre vorgelagerten Insel.
Nach so einer wunderschönen aber auch schweißtreibenden Tour, braucht es eine Abkühlung im Meer.
Nach einem kurzen Mittags-Stopp im Chamarel Restaurant, mit traumhaften Ausblick, geht's weiter zum Chamarel Wasserfall und den siebenfarbigen Erden.
Die Farben kommen durch die Umwandlung von Basaltlava in Tonminerale und deren weitere Zersetzung zustande. Alle unter tropischen Verwitterungsbedingungen wasserlöslichen Bestandteile wie z. B. Kieselsäuren sind aus der Spülfläche ausgewaschen, es bleibt nur noch ein Bodensubstrat aus rötlich/schwarzem Eisenoxid und Aluminiumhydroxid übrig, das Farben von blau über violettblau bis blaugrün ausbildet. Durch schwankende Zusammensetzungen kommt es zu den verschiedenen Farbtönen.
Viele Einheimische verbringen am liebsten mit ihrer Familie und Freunden ihre Zeit am Strand. Dabei werden Tische, Stühle, Zelte und natürlich ein Grill mitgebracht, und bis spät in die Nacht gefeiert. So sieht Lebensfreude aus! 😃
Wenn dann langsam die Sonne untergeht, wird es nochmal richtig voll.
So eine entspannte Stimmung, und zu sehen, dass alle Kulturen und Glaubensrichtungen friedlich zusammenleben, wäre wünschenswert für den Rest der Welt.
Unseren letzten Abend genießen wir nochmal in einem schönen Lokal direkt am Strand. Der Sonnenuntergang ist heute besonders intensiv. Wir haben fast das Gefühl, sie wollen uns den Abschied besonders schwer machen. 😉
Aber wir sind mehr als zufrieden und glücklich die vergangenen Tage auf dieser wunderschönen Insel verbracht zu haben.