Tag 13 - Erneut nicht enden wollende Straßen
Nach einem ausgewogenen Frühstück verlassen wir Port Lincoln mit dem Ziel Coober Pedy. Das Navi zeigt 878km an - welch eine Freude!😭 Wir fahren die Küste entlang bis Port...

Veröffentlicht: 16.12.2017





















Als wir am Morgen unsere sieben Sachen packen und unsere letzten rund 200km Fahrt nach Coober Pedy antreten werden wir von 2 Emus begrüßt. Leider ziemlich scheu die Vögel, aber es ist amüsant ihnen beim Rennen zuzuschauen.
Coober Pedy ist eine Stadt in der Wüste Australiens und bekannt für seine Opale, die 1915 zum ersten mal entdeckt wurden. Der Name stammt von den Aborigines und bedeutet "White man's whole" Viele Leute wohnen unterirdisch in sogenannten "dugouts" und graben dort auch oft in ihren eigenen Mienen. Es gibt auch immer noch große Mienen, in denen mit schwerem Gerät gebraben wird. Die Stadt müsste inzwischen Schweizerkäse sein. Ein Wunder, dass nichts einstürtzt.
Coober Pedy ist außerdem Drehort zahlreicher Filme, unter Anderem Mad Max, Ground Zero, Pitch Black - Planet der Finsternis und viele mehr.
Nach fast zwei Stunden Fahrt erreichen wir schließlich die Wüstenstadt und unseren Campingplatz. Nass geschwitzt freuen wir uns auf eine erfrischende Dusche. Doch dann die herbe Enttäuschung: Die Duschen sind geschlossen. Es ist Putzzeit... Ok hängen wir also den Camper an den Strom, denn bei der ganzen Hitze hat der Kühlschrank die komplette Batterie ausgesaugt.
Nach dem wir über eine halbe auf die Dusche warten, erklärt der nette Herr von der Rezeption uns, dass die Duschen noch bis mindestens 12 Uhr gesperrt seien... es ist kurz vor 11.... so ein Misst.
Da wir den Tag nicht mit Warten verbringen wollen, entscheiden wir uns kurzerhand für eine Katzenwäsche in der kitchen area und machen uns auf ins Stadtzentrum.
Da das Thermometer bereits jetzt schon 30°C anzeigt besichtigen wir als erstes eine der vielen alten Opalminen. Die ersten Mienen wurden noch mit Spitzhacke und Schippe gegraben. In einem Bereich der Mienen wurde nach Opalen gegraben, in einem anderen Teil gewohnt.
Es war nicht nur sehr interessant durch die Miene zu laufen und ihre Geschichte zu erleben, sondern auch erfrischend Kühl.
Leider können wir nicht ewig in der Miene bleiben, also erkunden wir mit dem Auto etwas die Stadt. Zu Fuß ist es bei mittlerweile 37°C zu heiß.
Etwa 10km hinter der Stadt befindet sich die Breakaways. Auf einem unasphaltierten Rundweg kann man die Bunten Berge und Hügel bewundern. Der Weg führt außerdem an den Moon Plains vorbei.
Erschöpft von der glühenden Mittagssonne beschließen wir zurück zum Campingplatz zu fahren und erholen uns nach einer erfrischenden Dusche im unterirdischen Aufenthaltsraum.
Am späten Nachmittag verschlägt es uns erneut in die Stadt und wir schländern durch ein paar Läden, die für sehr viel Geld münzgroße Steine verkaufen.
Außerdem besuchen wir eine von drei unterirdischen Kirchen und treffen dort auf einen sehr netten Mann, der uns einiges erzählt.
Ein weiteres higlight war definitiv Crocodile Hunter's private house.
Durstig von der nicht enden wollenden Hitze entdecken wir schließlich eine unterirdische Bar in einem Hotel, wo wir uns zum Tagesabschluss noch einen erfrischenden Drink gönnen.