Wolkenbruch
Der heutige Tag steht voll und ganz im Zeichen der Weiterreise. Der Flieger geht zwar erst um 14:35 Uhr aber wir müssen bis 12:00 Uhr den Mietwagen wieder abgeben. Da ble


Veröffentlicht: 30.07.2026



















Liebevoll weckt uns ein Trennjäger um 8:45 - ok ist nicht ganz korrekt - Schahaatz ist schon 5 Minuten vor den fiesen Geräusch wach.
Die Nacht ging so - ich hatte schon bessere in diesem Urlaub.
Es hat endlich aufgehört zu regnen und die Sonne kommt durch. Wir lassen es heute ruhiger angehen. Und obwohl für heute kein Regen angesagt ist - regnet es immer mal wieder. Ohne Regenjacke geht hier anscheinend nichts. Aber die hätte bei dem Regen gestern auch nicht lange trocken gehalten. Als wir zum Essen den Berg runter gefahren sind, lief gerade eine Gruppe Wanderer die Strasse runter, denen ist das Wasser oben rein und unten wieder raus gelaufen, die taten mir so leid.
Gegen Mittag brechen die Wolken und wir auf. Im Landesinneren gibt es einige Kratersee zu sehen. Der Weg dahin abenteuerlich. 10% Steigung lässt unseren Opel Corsa an seine Grenzen kommen. Im 1. Gang bei 4000 Touren mit 15 km/h den Berg hoch. Ich hatte schon Angst das wir nach hinten umkippen und hab mich vorsichtshalber schob mal nach vorne gelehnt. Schahaatz hatte versucht im 2. Gang zu fahren, aber da hat er nicht mal nen toten Hering vom Teller gezogen - also zurück in den 1.
Vom Miradouro da Caldeira Negra e da Caldeira Comprida kann man in die beiden Kraterseen schauen. Die Wolken haben sich gelichtet.
Noch ein kleiner Abstecher zum Miradouro Lagoas Rasa e Funda,
dann geht es an den westlichen Punkt Europas in Fajã Grande. Ganz schön enge Gassen machen die Fahrt dorthin nicht einfach.
Heute ist der Atlantik alles andere als ruhig.
Wir hatten sie auf der Herfahrt nach Fajã Grande schon von weitem gesehen - die Cascata da Ribeira do Ferreiro.
Vom Parkplatz aus geht es über einen mit Natursteinen verlegten Weg Bergauf. Da es gestern ja geschifft hat wie aus Eimern ist der Weg stellenweise recht rutschig. Hoch ist das finde ich nicht ganz so schlimm, aber mir graut vor dem Rückweg. Aber jetzt geht’s erstmal hoch.
Die schweißtreibende Anstrengung wird aber mit einem tollen Platz belohnt.
Ich könnte hier noch stundenlang sitzen und die Wasserfälle beobachten - das hat so was meditatives.
Heute sind wir schlau, wir fahren gleich auf dem Rückweg zur Wohnung ein Restaurant an, denn das Drama von gestern muss sich ja nicht wiederholen. Und wenn man schon mal unterwegs ist bietet sich das ja förmlich an.
Unsere Wahl fällt auf eine Pizzeria, das Cana Roca.
Da wollten wir eigentlich gestern noch hin, nachdem wir in der Hauptstadt der Insel kein offenes (4 insgesamt) und freies (0 ohne Reservierung) Restaurant gefunden hatten, aber der Regen hat uns ja zum Umdrehen gezwungen.
Heute um 18:00 Uhr sind wir hier die einzigen Gäste. Die Pizza ist mega lecker.
