Salo’s Journal
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Namibia 2k25 🦓🏜️🐘

Veröffentlicht: 29.09.2025

Unterkunft
4⭐️ hotel in Lüderitz
2 Nächte · Hotel · Lüderitz
Unterkunft
Dabis Farm
1 Nacht
Attraktion
Duwisib Castle
Namibia
Attraktion
Kolmanskop
Lüderitz, Namibia
Essen
Joe's Beerhouse
$ · Abendessen
Sehenswert
Katutura
Windhoek, Namibia
Attraktion
Munich
Munich, Germany
Fahrt
Lüderitz → … → Windhoek
7h

Liebe Leute, 

ich hoffe ihr habt Zeit mitgebracht. Ich durfte schon wieder so viel erleben in den letzten Wochen. 😊 Ach ja, ihr müsst hinten mit den Bildern anfangen, um die richtige Reihenfolge der Ereignisse zu haben. 

Wie ihr wisst, habe ich ja semesterfreie Zeit gehabt. Nach den stressigen Prüfungen im Juli konnte ich dann aber in den entspannteren Teil übergehen. Ihr seid bestimmt schon ganz heiß darauf zu hören, wie es gelaufen ist. 😅 Dazu aber später mehr. 

Vor meiner großen Afrika-Reise habe ich versucht noch mit einigen Freundinnen Zeit zu verbringen. So war ich mit einer Freundin Eisessen, mit einer anderen Freundin spazieren und mit meiner Mitbewohnerin frühstücken. 

Am 27. August ging es dann los nach München. Mit zwei Koffern, einem Carry-on und einem Rucksack war ich unterwegs auf der Autobahn. Ich habe mich mit der damaligen Mitbewohnerin, bei der ich für ein halbes Jahr während meines ProSieben Praktikums gewohnt hatte, getroffen. Sie hat mich mit meinem Auto netterweise zum Flughafen gebracht. Als Dank habe ich sie das Auto während meiner Abwesenheit benutzen lassen. 🚗 

 Ich hatte zwei Stops. Einmal in Wien und einmal in Addis Abeba. Auf dem Flug von Wien nach Addis Abeba hatte ich Glück. Eine ganze Reihe wurde mir gegeben und so konnte ich mich doch etwas hinlegen bei dem Nachtflug. 😴 Beim zweiten Flug hatte ich eigentlich einen Fensterplatz gebucht gehabt, aber da kam irgendwas durcheinander und ein älterer Herr saß am Fenster. Ich kam mit diesem Mann, er kam aus Frankreich, ins Gespräch und später fand ich heraus, dass er auch gläubig ist. Er zeigte mir christliche Lieder auf Französisch. Irgendwann hat er mir dann seinen Platz am Fenster angeboten, was ich wirklich sehr nett von ihm fand. 🥹

Etwas geschafft von der Reise bin ich in Windhuk auf dem Flughafen angekommen. Am Schalter musste ich ein Visum ausfüllen. Da erwartete mich der erste Schock. Ich wurde da dermaßen respektlos behandelt, das könnt ihr euch nicht vorstellen. 🫣 Ich wusste die Adresse meiner Eltern nicht und die brauchte ich zum Ausfüllen des Visas. Also wollte ich meinen Dad über WLAN anrufen, was nicht funktionierte. Erst, nachdem ich von der Lady am Schalter Hotspot bekam, ging der Anruf durch. Währenddessen war sie so genervt von mir, dass sie Kommentare von sich gab wie: Ja, alle warten schon auf dich.“ Stressen a la finest. 😂 

Als ich durch war, dachte ich: Na, das wär es ja jetzt gewesen und jetzt kann ich entspannt meine Koffer holen. Nichts da. Draußen, nach dem Gepäckband ging es weiter mit dem Zoll. Ein drittes Mal auf dieser Reise wurden meine Taschen durch die Security gejagt. Als man mich fragte, warum ich Metallstangen mithatte und nicht direkt eine Antwort fand (das war nämlich eine Leinwand für meine Eltern), wurde ich angeschrien: „Du nimmst jetzt deine beiden Koffer und gehst nach hinten und lässt sie durchchecken, jetzt sofort!“ Da fühlte man sich auf jeden Fall willkommen. Ich hatte nur im Kopf ‘Lasst mich doch alle einfach in Ruhe.‘ 🙄 Das beste war, dass ich meine Eltern schon draußen stehen sehen habe und ich nochmal umdrehen durfte. Hinten im Raum fühlte ich mich wie im Verhör. Ich musste zu einigen Gegenständen sagen, warum ich diese mit nach Namibia einführen möchte.

Darunter waren auch viele Kugelschreiber mit Bibelversen drauf für meinen Dad als Spender-Geschenke. Die Menge viel auf und so erzählte ich dem Mann, dass diese Geschenke für meine Eltern zum Hochzeitstag seien. Er nahm mich ein bisschen hoch, weil er meinte, dass man nur 200€ als Geschenke einführen darf. Ich sagte zu ihm: „Ach wirklich. Ich wusste das nicht, aber wissen Sie was? Das nächste Mal weiß ich es.“ 😂 Wie froh ich war, als er mich mit meinem Zeug hat ziehen lassen. Ein guter Rat an dieser Stelle: Nicht persönlich nehmen, wenn sie einen emotional fertig machen wollen und einfach mitmachen und nicht widersprechen oder pampig reagieren. 

Es würde den Rahmen sprengen, von allem zu berichten. Deswegen werde ich nur die spannendsten Dinge genauer erläutern. 

In der ersten Woche habe ich die Gemeinde und die Gemeindeleute kennengelernt. Ich war beim Friseur und habe abends öfter mal einen Sundowner getrunken. So nennen die Afrikaner einen entspannten Ausklang des Tages mit einem leckeren Drink. 🍹 Das ist voll das Ding da. Dann war ich auf einem Bauernmarkt und mit auf einem Geburtstag. Und nach drei Tagen haben wir noch ein Ehepaar aus der Heimatgemeinde meiner Eltern vom Flughafen abgeholt. Sie waren fast zur selben Zeit wie ich da. 

Die Sonnenuntergänge sind einmalig und so viel stärker, als bei uns in Deutschland. 🌅 Die Luft ist sehr trocken, was mir einige Male Nasenbluten beschert hat. Wasser aus der Leitung kannst du auch nicht einfach trinken. Den Fehler habe ich schon gleich am ersten Tag gemacht, weil ich es nicht wusste. Schmeckt viel zu kalkhaltig. 🤢 Die Temperaturen an sich sind okay gewesen. Es ist da gerade Frühling.🌷Abends wird es nur etwas frischer. 30 Grad in Namibia fühlt sich aufgrund der trockenen Luft auch nicht so heiß an. 

Am 04. September begann dann unsere kleine Rundtour durch das Land. Erster Stop war bei der Omaruru Game Lodge. Eine Lodge mit Wildgehege dran und der Möglichkeit auf Safari zu stehen. Dies haben wir auch gemacht. Meine erste Afrikanische Safari war in Namibia. 🐘Vorallem die Elefanten haben mich begeistert, wie sie auf dich zu gerannt kamen, weil sie wussten, dass die Tourguides Futter mitbrachten. Es gab so viel zu entdecken und es war so, wie man es sich vorgestellt hatte. Zum Beispiel Giraffen am Wasserloch zu sehen oder Zebras, die zusammen grasen. Diese Lodge kann ich zu 💯 empfehlen. Das Essen war auch so gut. 😍 

Am nächsten Morgen habe ich mir einen Tee gekocht und meine Bibel aufgeschlagen. Besser kann man nicht in den Tag starten. Dabei hatte ich eine nette Begegnung mit einem Pfau. 🦚 Die Zeit dort war viel zu kurz, doch wir hatten ein strammes Programm. Wir wollten weiter nach Swakopmund zur Küste fahren. Auf dem Weg dorthin stoppten wir bei einer Mountain Winery. 🥃🍷

In Swakopmund fing ich das Frieren an. Ein richtiger Temperatursturz von 10 Grad an der Küste hatte uns erwartet. Dort machte ich mit dem Ehepaar aus der Heimatgemeinde meiner Eltern eine Wüstentour, um die ‚Little Five‘ zu sehen. Unter ihnen gehören das Namaqua-Chamäleon, der Palmato-Gecko, die Schaufelschnauzen-Eidechse, die Sidewinder-Schlange und die tanzende weiße Dame (eine Spinne). Einige von ihnen haben wir gesehen. Klickt euch mal durch die Galerie durch. 😉

Ein weiteres, mir hängen gebliebenes Erlebnis war der Besuch in der Babyklappe. Erschreckend, wie viele Babys einfach abgegeben werden. Als wir da waren, lief ein kleiner Junge auf meinen Papa zu und wollte auf den Arm genommen werden. Er brauchte einfach nur für ein paar Minuten Liebe und seine Aufmerksamkeit. 🥹 Auch mir wurde ein drei bis vier Wochen altes, kleines und vor allem zartes Mädchen in die Arme gelegt. Die Menschen berichteten von ihrer Arbeit dort und wie sehr sie sich über Unterstützung freuen würden. 

Nach der Flamingo-Lagoon, wo viele Flamingos zu sehen waren und nach Walvis Bay, einer weiteren Stadt an der Küste, ging es weiter Richtung Wüste, nachdem wir uns von dem Ehepaar, was uns bei sich wohnen lassen hat für drei Tage und welche meine Eltern kannten, verabschiedeten. 

Leute, ihr könnt es euch nicht vorstellen, wie es ist für Stunden unterwegs zu sein und keine Toilette in der Nähe zu haben. 😬 Die Ruckelpiste, auf der wir waren, war mein größter Feind. Ich fing an die deutschen Raststätte zu vermissen und freute mich so sehr, als wir am Wege, irgendwo in der Pampas eine Holzvorrichtung sahen, wo ein Plumsklo drin war. Toilettengang mit Blick hat man auch nicht alle Tage. 🤣 Aufpassen sollte man da immer… man hört Geschichten über wilde Schlangen, die dir in den Popo beißen. Noch mehr habe ich mich über eine wirkliche Raststätte in Solitaire gefreut. Wo es wirkliche Toiletten gab, ein Café, einen Souvenirladen und viele alte, und verrostete Autos als Ambiente. Eine wirklich schöne Gegend, um Fotos zu schießen. 📸🏜️ Dort wurde uns der Apfelstrudel empfohlen, den wir dann probiert haben. 

Angekommen bei der Namib Desert Lodge, bin ich erstmal in den Pool gesprungen, um mich abzukühlen. Auch hier war das Essen sehr gut. 👍🏻 Am nächsten Morgen ging es früh los. Wir wollten ins Sossusvlei zum Deadvlei. Die Landschaft mit den toten Bäumen. Auf dem Weg dahin halfen wir drei Amerikanern, die auf der Straße liegen geblieben waren. Ein Reifen war während der Fahrt geplatzt. So schoben wir das Auto zu einer geraden Stelle, damit sie den Ersatzreifen drauf machen konnten. Nach einer zweistündigen Fahrt, meistens ebenfalls auf Ruckelpiste, und einigen kleineren Stops, um wilde Antilopen zu fotografieren, die Düne 45 zu besteigen oder Heißluftballons über der Weite Afrikas zu bestaunen, musste uns ein Shuttle zum Deadvlei bringen, weil die Autoreifen das nicht geschafft hätten auf den Sandstraßen. Der Shuttle war eigentlich eine Art Geländewagen mit wenig Luft in den Reifen, um auf dem Sand fahren zu können. Von dem Parkplatz musste man dann noch ca. 20 Minuten laufen, um zu der Stelle mit den Bäumen zu kommen. 🚶🏼‍♀️Ein ganz schön weiter Weg und ein so beliebter Ort. Hier lassen sich auch wieder ausgezeichnete Bilder machen. Die Bäume sind über 900 Jahre alt. 

Auf unserem Rückweg zur Lodge haben wir noch beim nahegelegenen Sessriem-Canyon gehalten, wo ich eine Schlange gesehen habe. Es war eine Sidewinder-Schlange und nein, ich habe mich nicht beißen lassen. 😄

Die nächste Nacht würde wahrscheinlich die bisher coolste Nacht meines Lebens werden. Wir hatten eine Übernachtung in der Dune Star Camp gebucht. Dort kannst du das Bett auf deine Terrasse schieben und die Nacht unter dem Sternenhimmel verbringen. Am Abend bekamen wir eine kleine Führung und wir sahen wieder ein kleines Gecko, das aus seinem Loch schaute. Wir genossen alle einen Sundowner auf der Terrase und bekamen Snacks und einen Drink auf‘s Haus.🍸 Im Glanz der Abendsonne haben wir zu Abend gegessen. In der Bildergalerie seht ihr, was es so gegeben hat. Essen a la finest. 🥰 Der Abend wurde immer besser. Schonmal einen Sternenhimmel in der Wüste gesehen? Sooo schön. 🤩 Ich versuchte mich daran, das perfekte Foto zu bekommen, wo man das Camp, aber auch den Sternenhimmel sah, mittels langer Belichtungszeit. Ich finde, die Bilder sind ganz gut geworden. Hier in Afrika kann man auch den Skorpion am Himmel sehen und das Kreuz des Südens. Die Nacht war etwas frisch, aber das war’s Wert. Eingewickelt in den Bademantel ging es bis in die frühen Morgenstunden. Dann wurde es recht feucht wegen dem Tau. Doch das hat mich nicht davon abgehalten. Morgens bin ich wieder mit dem Wort Gottes in den Tag gestartet und bald schon klopfte es an der Tür. Kaffe und Kakao wurden mir direkt ans Bett gebracht. Und mit direkt meine ich direkt. 😂

Auch diese Nacht ging viel zu schnell vorbei. Zurück bei der Namib Desert Lodge, wo unser restliches Gepäck wartete, schaute ich auf meiner Uni-Seite nach. Die Noten waren gerade frisch eingetroffen und ich war super nervös, ob ich denn alles bestanden hatte. Ihr wisst ja vielleicht noch von Medienrecht und das ich diese Prüfung wiederholen musste. Und ja, ich habe alle Prüfungen bestanden und kann mich jetzt voll auf meinen Bachelor konzentrieren. Ihr glaubt nicht, wie sehr mir ein Stein vom Herzen geplumpst ist, als ich wusste, dass ich nicht wieder irgendwas wiederholen muss. Aber ja, ich weiß selber, dass ich manchmal eine kleine Drama-Queen bin. Da fällt mir gerade ein Bibelvers aus Sprüche 16,3 ein: „Befiehl dem Herrn deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen“. Wenn wir mit Gott gehen und ihm vertrauen, dann wird er uns Gelingen schenken in dem, was wir tun.“ 📖🙏🏻 Das nur ein kurzer Einschnitt zur Uni-Lage. 😅 

Ein Mitarbeiter an der Rezeption sagte zu uns: „Schade, dass ihr gar keine Gitarre gespielt habt. Ich habe eure Gitarre gesehen und mich gefragt, wann ihr denn spielen würdet.“ Das ließ sich mein Papa nicht zweimal sagen und er holte seine Gitarre raus. Da stehen wir, mitten im Nirgendwo auf einer Lodge und spielen christliche Lieder. Währenddessen kamen immer mehr Mitarbeiter zusammen und sangen mit. Auch andere schauten von weiter weg zu. Ihr müsst wissen, dass Namibia ein sehr gläubiges Land ist. Was für ein schönes Erlebnis und was für eine Freude, dass wir die Möglichkeit hatten, über Jesus zu singen. 

Weiter ging es mit einem Besuch von Freunden meiner Eltern auf der Duwisib Castle und später auf der Farm Dabis, wo wir dann auch eine Nacht übernachtet haben. Hier bekamen wir eine Farmführung auf dem Truck und wir haben einen „Brei“ gemacht. Das ist eigentlich nur Grillen, nur eben nicht mit Schweinefleisch oder Pute oder so, sondern mit Lammfleisch oder Antilope… Am nächsten Morgen durfte ich sogar helfen die Kühe zu melken. Ich sag es euch. Ist wirklich schwerer als gedacht. 🙃 Hier wird auch leckere Kaktusfeigenmarmelade gemacht. 😋

Es ging schon wieder weiter Richtung Lüderitz. Auf dem Weg dahin stoppten wir wieder bei einer anderen Dame, die meine Eltern kannten und plauderten ein wenig mit ihr. Auch sie zeigte uns ihr Grundstück. Lüderitz ist eine weitere Stadt an der Küste. Ich habe mich mal wieder auf kaltes Wetter eingestellt gehabt. Es war auch etwas frischer, aber es ging doch mit einer Strickjacke. Hier wohnten wir zwei Tage in einem 4 ⭐️ Hotel. Mein Dad kennt den Hotelleiter da. Der Grund, warum mein Vater so viele im Inland kennt ist, weil sie öfter auf verschiedenen Farmgottesdiensten sind. Er nahm uns mit auf eine kleine Stadtrundfahrt und erzählte uns einiges. Vorbei kamen wir auch an einem Dorf mit vielen Blechhütten. „Hier wohnt die ärmere Bevölkerung“, sagte er. Kinder spielten auf der trockenen Sandstraße und Erwachsene saßen vor ihren Häusern auf Stühlen. Der Mann erzählte uns, dass diese Menschen in ihren Blechhütten keinen Wasseranschluss, geschweige denn ein WC haben. Sie teilen sich mit vier Einheiten ein Waschbereich. Wir dürfen so dankbar sein für das, was wir haben. Uns geht es schon echt gut. Ich habe mich teilweise schon echt schlecht gefühlt da in nem großen Bulli durchzufahren und in deren Augen so „reich“ zu erscheinen. 🫤

Passend dazu, besuchten wir an diesem Wochenende auch eine verlassene Stadt. Kolmanskop heißt sie. Diese Stadt wurde erbaut, weil jemand dort einen Diamanten gefunden hatte. In dieser Region gab es viele Diamanten. 💎 Doch nachdem sie alles abgesucht hatten, fanden sie keine weiteren, und so verließen die Menschen nach und nach die Stadt wieder. Es gab auch hier einiges zu entdecken. Zum Beispiel eine Schlachterei, eine Turnhalle oder ein Casino. Sogar ein altes und verschollenes Krankenhaus gab es dort. Alles vom Winde verweht. Die Häuser sind teilweise von innen mit Sand überschüttet. Die Wüste holt sich bekanntlich das zurück, was ihr gehört.  

Am Morgen der Rückfahrt nach Windhuk, wollten wir noch eine Katamaran-Fahrt machen, um die frei lebenden Pinguine zu sehen. Doch dieser Traum drohte zu platzen, da einer unserer Reifen einen Platten hatte und wir nicht fortkamen. Zum Glück hatten wir einen Reservereifen mit und die vom Hotel kümmerten sich drum. In der Zeit wurden wir zum Hafen gebracht, um das Schiff nicht zu verpassen. Wir sahen Robben, Delfine, Kudus, Möwen und eben die Pinguine. Es waren sooo viele. 😅 

Zurück am Hotel packten wir unsere Sachen zusammen und waren bereit zur Abfahrt. Der Reservereifen war nun drauf, allerdings schon ein paar Jahre zu viel abgelaufen. Wir fuhren ein kurze Strecke und ließen den Reifen erneut bei einer Werkstatt in Keetmanshoop wechseln. Die gesamte Fahrzeit von Lüderitz nach Windhuk beläuft sich ungefähr auf 7 Stunden. Ich bin jedenfalls nicht gemacht für lange Autofahrten. Aber die verschiedenen Landschaften haben es gut erträglich gemacht. Selber fahren wollte ich nicht, wegen dem Linksverkehr. Mal schauen, vielleicht beim nächsten Mal. 😉

Zurück in Windhuk hatte ich nun noch ein paar Tage, bevor es dann zurück nach Deutschland gehen würde. Wir waren nochmal alle zusammen essen bei Joe‘s Beerhouse. Hier habe ich Zebra, Kudu und Springbock probiert. Das Zebra war sehr zäh. 

An einem anderen Tag sind wir dann noch nach Katatura gefahren. Da kommt auch die Putzfrau meiner Eltern her. Es ist ebenfalls ein armes Dorf am Rande von Windhuk. Ihr wisst gar nicht, wie sehr sie sich gefreut hat, als wir ihr vor unserer Reise einige Lebensmittel zukamen ließen, da wir ja einige Tage unterwegs sein würden. Einen Kopfsalat, einen noch nicht geöffneten Schinken, Tomaten, etwas Brot. Alles Dinge, die sich viele gar nicht leisten können und für uns selbstverständlich sind. Sie sagte zu uns: „Ihr habt mir den Tag gerettet.“ Da war ich doch auch direkt erfüllt, weil ich jemanden, mit einer kleinen Geste, eine Freude machen konnte. 🥹 Die armen Menschen essen viel mit Maismehl, da es kostengünstig ist. In Katatura wohnen die Menschen auch in so Blechhütten und haben nicht viel. Dort war gerade Markt und Menschen haben Fleisch auf Einkaufswagen angebraten, auf die sie ein weiteres Gitter gelegt hatten. Wir vielen natürlich direkt auf mit unserem großen Bulli und manche winkten uns zu. Man fühlte sich echt, wie die „High Society“. Manche von ihnen müssen einen Kilometer laufen, um zu einer Wasserstelle zu kommen. 🚰 Unvorstellbar! 

Wir fuhren weiter zu einem Kindergarten. Es war auch nur eine Blechhütten. In einem Nebenraum lag eine Matratze auf dem Boden, wo die Kinder Mittagsschlaf halten konnten. In dem größeren Raum war eine Tafel und ein Tisch und viele kleine Stühle für die Kinder. Die Wände schmückten Poster mit Gebeten oder Lernplakate. Die Kinder sangen für uns, um ihren Dank auszudrücken, weil wir ihnen einige Dinge mitgebracht hatten. Darunter waren Kekse und Traubensaft, damit sie das Abendmahl feiern können. Es roch auch nicht so sonderlich gut da. Das war aber schnell vergessen, als ich die glücklichen Kindergesichter gesehen habe, die alle einen Keks in der Hand hielten. Man sagte uns, dass manche Kinder hier hingebracht werden und nichts zu Essen mitbekommen, weil die Eltern sich das nicht leisten können. Manchmal kocht die Kindergärtnerin dann etwas mehr für die Kinder, wenn es ihr selber denn möglich ist. 🥘

Das zerbrach mir das Herz, als ich hörte, dass hier Kinder hungern müssen. So war ich auf meiner Reise einerseits im totalen Luxus unterwegs und durfte andererseits aber auch sehen, wie manch ein anderer lebt. Das hat mir schon auch ein Stück weit die Augen geöffnet, für das Dankbar zu sein, was ich habe, wie ich es oben schon gesagt habe. Ich versuche nicht so schnell zu meckern, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle. Es gibt da draußen Menschen, die haben wenig und sind glücklich. Man hört es oft nur, dass es auch arme Menschen gibt, aber es selber hautnah zu erleben, dass lege ich jedem nur ans ❤️. Wie gerne würde man diesen Menschen doch helfen. Es war ein wirklich einschneidendes Erlebnis. 

An einem weiteren Tag war ich noch padeln. Das ist so ähnlich wie Tennisspielen. An meinem letzten Tag fand noch in der Gemeinde ein Krimi-Dinner statt. Ich habe Manuele Ferrara gespielt, einen italienischen Koch. Es war mein erstes Krimi-Dinner und hat wirklich Spaß gemacht. ☺️👨🏻‍🍳

Am 18.09. ging mein Flieger dann wieder zurück nach Deutschland. Es fällt mir immer etwas schwer sich zu verabschieden. Obwohl man sich ja dann auch schon bald wieder sieht. 🤗

Am 19.09. bin ich dann wieder in München gelandet und wurde von meiner damaligen Mitbewohnerin auch wieder abgeholt. Dieses Mal mit der Bahn, weil sie nicht mehr auf das Auto angemeldet war. 

In München haben mich dann gleich die amerikanischen Freunde erwartet. Auch sie waren von Prag auf dem Weg nach München mit der Bahn. Es ist immer schön amerikanische Freunde in Deutschland zu begrüßen und Zeit mit ihnen zu verbringen. So zeigte ich ihnen den Eibsee, die Partnachklamm und den Chiemsee mit der Herreninsel und der Fraueninsel. Am Sonntag besuchten wir auch eine katholische Messe, da die Amis das mal gerne erleben wollten. ⛪️ So schloss ich mich ihnen an. Am Montag drauf musste ich dann auch wieder zurück. Ich musste ja auch mal wieder arbeiten irgendwann. 😂 Sie haben sich noch Nürnberg angesehen und sind dann weiter nach Ansbach, zu mir gefahren. Hier durfte ich ihnen noch mein Zuhause und meine Arbeit zeigen. Danach sind sie weiter nach Stuttgart gefahren.

Das war es so grob würde ich sagen. Ich habe viel erlebt die letzten Wochen. Nun bereite ich mich langsam auf meinen Bachelor vor, überlege schonmal über was ich denn schreiben möchte und vor allem bei wem. Ich habe jetzt dann nur noch zwei Kurse nebenbei, die ich absolvieren muss. Einmal Medienwirtschaft, dieser Kurs findet aber online statt und einen letzten Kurs meines Schwerpunkts in Kultur & Lifestyle. Dafür muss ich gerade einmal 7 Tage im Semester in die Uni fahren. 😄 Ansonsten heißt es schreiben, schreiben, schreiben… ich muss mir noch irgendein Hobby suchen, sonst fällt mir glaube ich die Decke auf den Kopf. 😆🤣 Weil: Arbeiten tue ich ja auch nur zweimal die Woche. 

Ich bin gespannt, was da noch kommt. Aber geplant ist tatsächlich den Master „Multimediale Medienproduktion“ im Frühling nächsten Jahres anzufangen. Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg, aber der Herr allein lenkt seinen Schritt (Sprüche 16,9). Da schauen wir mal erst, wie sich alles entwickelt. Es kommt oft sowieso anders, als man denkt. 🙃 

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute und gesegnete Woche. 😇🙋🏼‍♀️

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Dear friends,

I hope you have plenty of time. I've had so many experiences over the last few weeks. 😊 Oh, and you'll need to start with the pictures at the back to get the events in the right order.

As you know, I've had some time off from my studies. After the stressful exams in July, I was able to relax a little. I'm sure you're all eager to hear how it went. 😅 But more on that later.

Before my big trip to Africa, I tried to spend some time with a few friends. I went for ice cream with one friend, went for a walk with another, and had breakfast with my roommate.

On August 27, I set off for Munich. With two suitcases, a carry-on bag, and a backpack, I was on my way down the highway. I met up with my former roommate, with whom I had lived for six months during my internship at ProSieben. She kindly drove me to the airport in my car. As a thank you, I let her use the car while I was away. 🚗

I had two stops: one in Vienna and one in Addis Ababa. I was lucky on the flight from Vienna to Addis Ababa. I was given a whole row to myself, so I was able to lie down a bit on the night flight. 😴 I had actually booked a window seat on the second flight, but something got mixed up and an elderly gentleman was sitting by the window. I got talking to this man, who was from France, and later found out that he was also a believer. He showed me Christian songs in French. At some point, he offered me his window seat, which I thought was really nice of him. 🥹

Somewhat exhausted from the journey, I arrived at the airport in Windhoek. I had to fill out a visa form at the counter. That's where I got my first shock. I was treated so disrespectfully, you can't imagine. 🫣 I didn't know my parents' address, and I needed it to fill out the visa form. So I wanted to call my dad via Wi-Fi, but it didn't work. Only after the lady at the counter gave me a hotspot did the call go through. Meanwhile, she was so annoyed with me that she made comments like, “Yes, everyone is waiting for you.” Stress at its finest. 😂

When I was done, I thought, “Well, that's it, now I can relax and get my suitcases.” Not so fast. Outside, after the baggage carousel, I had to go through customs. For the third time on this trip, my bags were searched by security. When I was asked why I had metal rods with me and couldn't come up with an answer right away (it was actually a canvas for my parents), I was yelled at: “Take your two suitcases and go to the back and have them checked, right now!” That definitely made me feel welcome. All I could think was, “Just leave me alone, everyone.” 🙄 The best part was that I could already see my parents standing outside and was allowed to turn around again. At the back of the room, I felt like I was being interrogated. I had to explain why I wanted to bring certain items into Namibia.

Among them were many pens with Bible verses on them for my dad as donor gifts. The amount was noticeable, so I told the man that these gifts were for my parents' wedding anniversary. He teased me a little because he said that you are only allowed to bring in €200 worth of gifts. I said to him: "Oh really. I didn't know that, but you know what? Next time I'll know better." 😂 How happy I was when he let me go with my stuff. A word of advice at this point: don't take it personally when they try to break you down emotionally, just go along with it and don't contradict them or react rudely.

It would be beyond the scope of this article to report on everything. That's why I'll only explain the most exciting things in more detail.

During the first week, I got to know the community and the people there. I went to the hairdresser and often had a sundowner in the evening. That's what Africans call a relaxed end to the day with a delicious drink. 🍹 It's really popular there. Then I went to a farmers' market and a birthday party. And after three days, we picked up a couple from my parents' home church from the airport. They arrived at almost the same time as me.

The sunsets are unique and so much more intense than in Germany. 🌅 The air is very dry, which gave me a few nosebleeds. You can't just drink water from the tap either. I made that mistake on the first day because I didn't know. It tastes way too calcareous. 🤢 The temperatures themselves were okay. It's spring there right now.🌷It only gets a little cooler in the evenings. 30 degrees in Namibia doesn't feel that hot because of the dry air. 

On September 4, we began our little tour of the country. Our first stop was at the Omaruru Game Lodge. It's a lodge with a game reserve and the opportunity to go on safari. That's what we did. My first African safari was in Namibia. 🐘I was particularly impressed by the elephants as they ran towards us because they knew the tour guides had brought food. There was so much to discover and it was just as I had imagined it would be. For example, seeing giraffes at the waterhole or zebras grazing together. I can 💯 recommend this lodge. The food was also very good. 😍

The next morning, I made myself a cup of tea and opened my Bible. There's no better way to start the day. I had a nice encounter with a peacock. 🦚 The time there was much too short, but we had a tight schedule. We wanted to continue on to Swakopmund on the coast. On the way there, we stopped at a mountain winery. 🥃🍷

In Swakopmund, I started to feel cold. A real drop in temperature of 10 degrees on the coast awaited us. There, I went on a desert tour with the couple from my parents' home church to see the “Little Five.” These include the Namaqua chameleon, the palmato gecko, the shovel-snouted lizard, the sidewinder snake, and the dancing white lady (a spider). We saw some of them. Click through the gallery to see them. 😉

Another experience that stuck with me was visiting the baby hatch. It was shocking to see how many babies are simply abandoned. While we were there, a little boy ran up to my dad and wanted to be picked up. He just needed a few minutes of love and attention. 🥹 I was also handed a tiny, delicate three- to four-week-old baby girl. The people there told us about their work and how much they would appreciate support.

After visiting Flamingo Lagoon, where we saw lots of flamingos, and Walvis Bay, another coastal town, we continued on toward the desert after saying goodbye to the couple who had let us stay with them for three days and who were friends of my parents. 

Guys, you can't imagine what it's like to be on the road for hours and not have a toilet nearby. 😬 The bumpy road we were on was my worst enemy. I started to miss German rest stops and was so happy when we saw a wooden structure with an outhouse in it somewhere in the middle of nowhere. It's not every day you get to go to the toilet with a view. 🤣 You always have to be careful... you hear stories about wild snakes biting you in the butt. I was even more delighted to find a real rest stop in Solitaire. It had real toilets, a café, a souvenir shop, and lots of old, rusty cars for atmosphere. A really beautiful area to take photos. 📸🏜️ Someone recommended the apple strudel there, which we then tried. 

When we arrived at the Namib Desert Lodge, I jumped into the pool to cool off. The food was very good here too. 👍🏻 We set off early the next morning. We wanted to go to Sossusvlei to see Deadvlei, the landscape with the dead trees. On the way there, we helped three Americans who had broken down on the road. One of their tires had burst while they were driving. So we pushed the car to a straight spot so they could put on the spare tire. After a two-hour drive, mostly on bumpy roads, and a few short stops to photograph wild antelopes, climb Dune 45, and marvel at hot air balloons floating over the vastness of Africa, we had to take a shuttle to Deadvlei because our car tires couldn't handle the sandy roads. The shuttle was actually a kind of off-road vehicle with low tire pressure so it could drive on the sand. From the parking lot, we then had to walk about 20 minutes to get to the spot with the trees. 🚶🏼‍♀️It was quite a long way and such a popular place. Here, too, you can take excellent pictures. The trees are over 900 years old.

On our way back to the lodge, we stopped at the nearby Sessriem Canyon, where I saw a snake. It was a sidewinder snake, and no, I didn't let it bite me. 😄

The next night would probably be the coolest night of my life so far. We had booked an overnight stay at Dune Star Camp. There, you can move your bed onto your terrace and spend the night under the starry sky. In the evening, we were given a short tour and saw another little gecko peeking out of its hole. We all enjoyed a sundowner on the terrace and were treated to snacks and drinks on the house.🍸 We had dinner in the glow of the evening sun. You can see what we had in the picture gallery. Food at its finest. 🥰 The evening just kept getting better and better. Have you ever seen a starry sky in the desert? Sooo beautiful. 🤩 I tried to get the perfect photo, where you could see the camp but also the starry sky, using a long exposure time. I think the pictures turned out quite well. Here in Africa, you can also see the scorpion in the sky and the Southern Cross. The night was a bit chilly, but it was worth it. Wrapped in my bathrobe, I stayed up until the early hours of the morning. Then it got quite damp because of the dew. But that didn't stop me. In the morning, I started the day with the Word of God again, and soon there was a knock at the door. Coffee and cocoa were brought directly to my bed. And by directly, I mean directly. 😂

This night also passed far too quickly. Back at the Namib Desert Lodge, where the rest of our luggage was waiting, I checked my university website. The grades had just arrived and I was super nervous about whether I had passed everything. You may remember from media law that I had to retake this exam. And yes, I passed all my exams and can now concentrate fully on my bachelor's degree. You can't imagine what a weight was lifted off my shoulders when I knew I didn't have to retake anything. But yes, I know myself that I can be a bit of a drama queen sometimes. That reminds me of a Bible verse from Proverbs 16:3: “Commit your works to the Lord, and your plans will be established.” If we walk with God and trust in Him, He will grant us success in what we do. 📖🙏🏻 Just a quick aside about the university situation. 😅

An employee at the reception desk said to us, “It's a shame you didn't play the guitar. I saw your guitar and wondered when you would play.” My dad didn't need to be told twice and took out his guitar. So there we were, in the middle of nowhere at a lodge, playing Christian songs. Meanwhile, more and more employees gathered around and sang along. Others watched from further away. You have to know that Namibia is a very religious country. What a wonderful experience and what a joy it was to have the opportunity to sing about Jesus.

We continued with a visit to friends of my parents at Duwisib Castle and later at Dabis Farm, where we also spent the night. Here we were given a tour of the farm on a truck and we made “porridge.” This is basically just barbecuing, but instead of pork or turkey, we used lamb or antelope... The next morning, I even got to help milk the cows. I'll tell you, it's really harder than you'd think. 🙃 They also make delicious prickly pear jam here. 😋

We continued on towards Lüderitz. On the way there, we stopped again at another lady's house whom my parents knew and chatted with her for a while. She also showed us her property. Lüderitz is another town on the coast. I had prepared myself for cold weather again. It was a little cooler, but a cardigan was enough. We stayed in a 4⭐️ hotel for two days. My dad knows the hotel manager there. The reason my father knows so many people in the interior is because they often attend various farm church services. He took us on a short tour of the town and told us a few things. We also passed a village with many tin shacks. “This is where the poorer population lives,” he said. Children were playing on the dry sandy road and adults were sitting on chairs in front of their houses. The man told us that these people in their tin shacks have no running water, let alone a toilet. They share a washing area with four other units. We should be so grateful for what we have. We are really well off. I felt really bad at times driving through in a big van and appearing so “rich” in their eyes. 🫤

In keeping with this theme, we also visited an abandoned town this weekend. It is called Kolmanskop. This town was built because someone had found a diamond there. There were many diamonds in this region. 💎 But after they had searched everywhere, they found no more, and so people gradually left the town again. There was also a lot to discover here. For example, a slaughterhouse, a gym, and a casino. There was even an old and abandoned hospital. Everything has been blown away by the wind. Some of the houses are covered with sand inside. As we know, the desert takes back what belongs to it.

On the morning of our return trip to Windhoek, we wanted to take a catamaran ride to see the wild penguins. But this dream threatened to be shattered because one of our tires had a flat and we couldn't get away. Fortunately, we had a spare tire with us and the hotel took care of it. In the meantime, we were taken to the harbor so we wouldn't miss the ship. We saw seals, dolphins, kudus, seagulls, and penguins. There were so many of them. 😅 

Back at the hotel, we packed our things and were ready to leave. The spare tire was now on, but it was already a few years past its expiration date. We drove a short distance and had the tire changed again at a repair shop in Keetmanshoop. The total driving time from Lüderitz to Windhoek is about 7 hours. In any case, I'm not cut out for long car rides. But the varied landscapes made it quite bearable. I didn't want to drive myself because of the left-hand traffic. Maybe next time. 😉

Back in Windhoek, I had a few days left before heading back to Germany. We all went out for dinner again at Joe's Beerhouse. Here I tried zebra, kudu, and springbok. The zebra was very tough. 

On another day, we drove to Katatura. That's where my parents' cleaning lady comes from. It's also a poor village on the outskirts of Windhoek. You can't imagine how happy she was when we sent her some groceries before our trip, since we were going to be away for a few days. A head of lettuce, a ham that hadn't been opened yet, tomatoes, some bread. All things that many people cannot afford and that we take for granted. She said to us, “You made my day.” I felt fulfilled because I was able to make someone happy with a small gesture. 🥹 Poor people eat a lot of cornmeal because it is inexpensive. In Katatura, people also live in tin shacks and don't have much. There was a market there and people were frying meat on shopping carts, on which they had placed another grate. Of course, we stood out with our big van, and some people waved at us. We really felt like “high society.” Some of them have to walk a kilometer to get to a water source. 🚰 Unimaginable! 

We drove on to a kindergarten. It was also just a tin shack. In an adjoining room, there was a mattress on the floor where the children could take their afternoon nap. In the larger room, there was a blackboard and a table and lots of little chairs for the children. The walls were decorated with posters with prayers or educational posters. The children sang for us to express their gratitude for the things we had brought them. These included cookies and grape juice so that they could celebrate communion. It didn't smell very good there. But that was quickly forgotten when I saw the happy faces of the children, all holding a cookie in their hands. We were told that some children are brought here and don't get anything to eat because their parents can't afford it. Sometimes the kindergarten teacher cooks a little extra for the children when she can. 🥘

It broke my heart to hear that children here are going hungry. On the one hand, I was traveling in total luxury, but on the other hand, I also got to see how some other people live. That opened my eyes a bit to being grateful for what I have, as I mentioned above. I try not to complain so quickly when something doesn't go the way I want it to. There are people out there who have little and are happy. You often hear that there are poor people, but to experience it firsthand is something I would recommend to everyone. How much would you like to help these people? It was a truly profound experience.

On another day, I went paddleboarding. It's similar to playing tennis. On my last day, there was a murder mystery dinner in the community. I played Manuele Ferrara, an Italian chef. It was my first murder mystery dinner and it was really fun. ☺️👨🏻‍🍳

On September 18, my plane took me back to Germany. I always find it a little difficult to say goodbye, even though we'll see each other again soon. 🤗

On September 19, I landed back in Munich and was picked up by my roommate at the time. This time by train, because she was no longer registered to drive the car.

My American friends were waiting for me in Munich. They had also traveled from Prague to Munich by train. It's always nice to welcome American friends to Germany and spend time with them. So I showed them the Eibsee, the Partnachklamm gorge, and the Chiemsee with the Herreninsel and Fraueninsel islands. On Sunday, we also attended a Catholic mass, as the Americans wanted to experience that. ⛪️ So I joined them. On the following Monday, I had to go back. I had to get back to work at some point. 😂 They visited Nuremberg and then drove on to Ansbach to see me. Here, I was able to show them my home and my work. After that, they drove on to Stuttgart.

That's about it, I would say. I've been through a lot in the last few weeks. Now I'm slowly getting ready for my bachelor's degree, thinking about what I want to write about and, above all, with whom. I only have two courses left to complete. One is media economics, but this course takes place online, and the other is the last course in my major in culture & lifestyle. For this, I only have to go to the university for 7 days per semester. 😄 Otherwise, it's write, write, write... I need to find myself a hobby, otherwise I think I'll go stir crazy. 😆🤣 Because I only work twice a week.

I'm excited to see what the future holds. But I'm actually planning to start my master's degree in “Multimedia Media Production” in the spring of next year. A man's heart plans his way, but the Lord directs his steps (Proverbs 16:9). Let's see how everything develops. Things often turn out differently than you think anyway. 🙃

With this in mind, I wish you all a good and blessed week. 😇🙋🏼‍♀️






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