Bay of Islands
Wir erwachen bei strahlendem Sonnenschein, sommerlichen Temperaturen und Meerblick. Wir brauen uns Tee und genießen den Ausblick. Gestärkt vom Frühstück überlegen wir, wie sich...


Veröffentlicht: 19.01.2025











































Puh…gestern sah das aber noch anders aus! Es ist grau, windig, regnerisch und kühl. Wie ungemütlich. Heute brechen wir Richtung 90 Mile Beach auf. Check out Zeit ist auf den meisten Plätzen bereits um 10 Uhr…wie unchristlich. Deshalb packen wir nur rasch zusammen und fahren um die Ecke zu einem schönen Platz mit Meerblick. Praktischerweise macht hier heute ein Kaffeemobil Station.
Danach geht es los. Es ist ein ganz schönes Stück zu fahren, aber die Aussicht ist immer großartig! Es geht bergauf und bergab, es windet und regnet, zum Glück sind wir drinnen und nicht draußen.
Am 90 Mile Beach angekommen, entdecken wir auch hier ein Büdchen mit Kaffeeverkauf. 2 mal Eiskaffee für den Strand, auch wenn das Wetter eher nach Glühwein verlangen lässt…na gut, ganz so kalt ist es nun wirklich nicht. Der Strand ist spektakulär und nur wenig besucht. Die Bilder sprechen sicher für sich.
Lustigerweise hätten wir beinahe eine organisierte Tour zum Cape Reinga und zum 90 Mile Beach unternommen, weil wir wechselseitig der Meinung waren, der andere möchte es, weil die Busse auch über den 90 Mile Beach fahren. Zum Glück, hat es sich aufgeklärt, BEVOR wir uns auf eine 12 stündige Bustour begeben haben! Sachen gibt´s.
Der Campingplatz ist eine herbe Enttäuschung. Hatten wir auf Strand- und Meerblick gehofft, wird hier nichts dergleichen geboten, nur eine kahle, große Fläche mit Stellpätzen. Die Rezeptionistin Wendy ist sehr nett und die Facilities sind auch gut. Man kann halt nicht alles haben.
Unser Plan, den Aperitif am Strand einzunehmen wird vom Wetter vereitelt. Es regnet. Also machen wir es uns im Kompaktschlösschen gemütlich, heute wird drin gegessen.
Am nächsten Morgen ist das Wetter freundlicher und es regnet nicht. Rasch brechen wir D und statten dem Strand nochmal einen Besuch ab- nicht ohne uns vorher mit Kaffee vom Büdchen zu versorgen. Da wir gemütliche Menschen sind, schleppen wir unsere Stühle mit an den Strand. Sehr schön! Dass bei einem Stuhl hinterher der halbe Fuß fehlt, fällt unter die Rubrik Schwund…..
Jetzt schicken wir uns an, das Northland wieder zu verlassen und brausen gen Auckland.
Und deshalb präsentieren wir jetzt auch „Neues aus der Rubrik: die originellsten Toiletten der südlichen Hemisphäre.
Nach den Toiletten im Cube, sind heute die Hundertwasser Toiletten in Kawakawa dran. Schon spannen, auf was man unterwegs so alles stößt. Vom Kulturgenuß erfüllt und der eigentlichen Funktion des selbigen haben wir jetzt Kapazitäten für einen schönen Steak& Mushroom Pie. Selbst wir können nicht nur von Luft und Liebe leben, auch wenn man es meinen könnte….
Auf dem Campinglatz in Red Beach erwartet uns ein Ärgernis! Unser Stellplatz ist belegt und das Personal nicht in der Lage, das Problem zufriedenstellend zu lösen.
Als die vermeintlich unrechtmäßigen Besetzer unseres Plätzchens auftauchen, klärt sich die Situation. Das Personal ist noch unfähiger als gedacht. Sie selbst haben unseren Platz am Tag zuvor an die „Besetzer“ weitergegeben, weil deren eigentlich Platz bereits belegt war. Lustig- oder eigentlich höchst irritierend ist allerdings, dass das Personal trotz Autokennzeichen, das in jeder Anmeldung hinterlegt ist, nicht in der Lage war, herauszufinden, wer diese Menschen sind…gelegentlich ist man schon sprachlos. Zumal es nicht wirklich interessiert hat, dass scheinbar Menschen auf dem Platz sind, die da nicht hingehören. Da ergibt das codegesicherte Tor beim Strandzugang wieder so richtig Sinn…wir kommen aus dem Kopfschütteln nicht heraus…nun ja…was sollen wir auch sonst schütteln!
