Portugal - ich komme
Heute ging's von Cádiz an die Algarve. Das grobe Ziel war Faro, aber so genau weiß ich das am Morgen meist noch nicht, weil ich meine Unterkunft immer erst während der Anfahrt am...


Veröffentlicht: 12.05.2026
Weg glaubt, die Algarve bestünde nur aus Steilküste und Sandstränden, sollte mal einen Abstecher ins Hinterland machen. Für Motorradfahrer eine echte Offenbarung.
Zunächst begann der Tag sehr früh, um 6:30 Uhr war ich ausgeschlafen. Warum wohl? Ach ja, Portugal liegt ja eine Stunde zurück, andere Zeitzone!
Anyway, nach dem Frühstück und dem morgendlichen Verkehrschaos ging es in nordwestlicher Richtung nach Pechao und von dort in die Berge. Es dauerte geschlagene viereinhalb Stunden (ohne Pause), bis ich das Kurvengeschlängele hinter mir gelassen hatte. Begleitet von diversen Regenschauern im Wechsel mit Sonne war dies ein unglaublich abwechslungsreicher Fahrtag. Auch Fahrbelagsmäßig war alles dabei - von extrem griffiger Belag bis Schotterpiste. Und - wie zuvorkommend, selbst auf abgelegenen Straßen letzter Kategorie sind die meisten Leitplanken in den Kurven mit Unterfahrschutz versehen. Die Portugiesen haben ihre Motorradfahrer lieb!
Zwischendurch gab es auch immer wieder günstige Immobilien (historisch) oder einen gut erhaltenen Gebrauchtwagen (wenig km).
Natürlich darf die obligatorische Straßensperrung auch heute nicht fehlen. Nachdem ich gestern bereits Übung hatte, gab es auch diesmal kein Halten. Und siehe da, diese Durchfahrt war einfach, dafür war der Abbruch schon heftig. Mit diesem Problem haben die Portugiesen auf vielen Straßen in den Bergen zu kämpfen. Immer wieder mal ist ein Stück Straße abgebrochen oder abgesackt.
Die letzte Bratwurst vor Amerika https://letztebratwurst.com/index.php habe ich mir auch gegeben, seit 1996 betreibt das Ehepaar Bald aus Nürnberg am Cabo De Sao Vicente ihren Bratwurststand. Mit jeder Wurst gibt es sogar ein Zertifikat, sozusagen eine Zertifikatswurst.
Kommentare sind für diesen Beitrag deaktiviert.
