Tag 10 - Roadtrip to San Sebastian
Heute war einer der sogenannten „Wartungstage“. Vormittags Zeltplätze raussuchen... man kann seine Zeit auch „sinnvoller“ verschwenden... Die Fahrt nach San Luis Opisbo ist...

Veröffentlicht: 27.07.2019


























Big Sur ist ein malerischer Küstenabschnitt zwischen Santa Barbara und Monterey und das Herzstück der legendären Küstenstraße Highway 101 (one-o-one gesprochen).
So ziemlich jeder Amerikaner in Kalifornien kennt die Straße und die Empfehlungen überhäufen sich, auch ja an jeder Stelle anzuhalten und Fotos zu machen.
Mein Glück mit dem Wetter war mäßig, Vormittags Nebel, Nachmittags klarte es mehr auf.
Die ersten Stops der Route mache ich in aufgeregter Erwartungshaltung natürlich viel zu früh.
Die Seeelefanten (ja die heißen wirklich so) Kolonie kann man nicht verfehlen. Man erfährt Interessantes über den Lebenszyklus der Tiere - sie liegen an Land faul herum um Energie zu sparen, da sie nur im Wasser fressen. Das Flappen mit der Flosse ist natürlich super und man würde auch gerne mitmachen- soll aber ein Anzeichen von Stress bei den Tieren sein. Oder Ablenkung.
Mittagessen beim dem amerikanischen Burgerladen schlechthin - inklusive Ranch und Publikum. (Ich falle auf: kein Eis, kein Strohhalm, Burger mit selbstmitgebrachtem Besteck, weil sonst gibts nur Plastik, werde aber nicht angesprochen- wahrscheinlich falle ich wegen ganz anderen Sachen auf..)
Endlich kommt Big Sur- Kulisse ist Filmreif. Es ergibt sich allerdings die Frage wie man die Erwartungshaltung füllen soll außer mit Aussichtspunkten und Touristenläden voller Sachen, die kein Mensch braucht..
Naja ich mach dann eben Hikes, sieht man.. Die Touristeninformation hilft hier gerne weiter.
Komme Abends in Monterey an - und treffe einen deutschen Physiker vom Desy wieder den ich auch schon im anderen Hostel gesehen habe. Er hat mir netterweise mein Mikrofaserhandtuch mitgebracht, was ich vergessen hatte..
Gemeinsames Abendessen war schnell ausgemacht und man redet über Gott und die Welt.
