Überforderung im kanadischen Supermarkt
Nachdem wir unsere Unterkunft erreicht haben, haben wir uns auf den Weg zum Abendessen gemacht. Da wir diesmal in einem reinen Wohngebiet wohnen und es keine Restaurants in...

Veröffentlicht: 24.09.2018






















Lang ersehnt unsere Einblicke von Vancouver.
Die Stadt ist bergiger als wir vermutet haben und durch das viele Laufen, unsere Fahrradtour durch Stanley Park sowie die Zeitumstellung (plus zwei Stunden) waren wir jeden Abend hunde müde als wir in unserer Unterkunft angekommen sind.
Bei uns sind es nun 9 Stunden später als bei euch in Deutschland.
Wenn Ihr aufsteht, gehen wir ins Bett. ;-)
Leider hat uns Vancouver nicht mit Sonne verwöhnt wie Chicago.
Donnerstag und Freitag hat es mehr oder weniger den ganzen Tag geregnet.
Das Transportmittel in Vancouver ist der Skytrain. Dieser fährt autonom und wurde für die Expo 1986 gebaut.
Unser 1. voller Tag in Vancouver war der Donnerstag. Leider haben wir von unserem Host diesmal keine Tipps erhalten, was man in Vancouver unbedingt sehen muss.
Also waren wir erstmal gemütlich im "Chambar" Frühstücken. Hier war es gemütlich und das Servicepersonal war sehr zuvorkommend. Total begeistert war ich von den Lampen.
Für Flo gab es ein erstklassiges Omlette und ich habe mir Waffeln mit Beeren-Kompott und Salted Caramel Soße gegönnt.
Zum Glück gab es überall kostenfreies Wlan, so konnten wir uns den Weg zur Tourist-Information suchen.
Hier wurden wir von einem älteren Herren wunderbar beraten und mit den wichtigsten Informationen und einem Stadtplan ausgestattet.
Unser erster Weg an diesem Tag führte uns nach Granville Island, wo wir uns noch einen tollen, gelben zweiten Regenschirm gegönnt haben. Wie bereits gesagt, es goss wie aus Eimern.
Dies ist ein Künstler Quartier mit Werkstätten und einer Markthalle. Hier kann man frischen Fisch, Fleisch sowie Obst und Gemüse einkaufen aber auch fertige Gerichte und sehr tollen leckeren Kuchen.
Vor allem die große Auswahl an glutenfreiem Essen hat uns beeindruckt. Wir konnten einfach nicht widerstehen.
Nachdem wir uns die Insel mit ihren Werkstätten angesehen haben, sind wir ins nächste Restaurant eingekehrt ."The Sandbar" ist ein Fisch und Meeresfrüchte Restaurant auf Granville Island.
Frisch vom Markt hatten sie auch Krustentiere im Angebot.
Wir haben uns dann also fangfrischen Lobster und Dungeness Krabbe gegönnt
Nach diesem vorzüglichen Mahl sind wir noch etwas durch die Stadt geschlendert und erschöpft ins Bett gefallen.
Neuer Tag (Freitag) gleiches regnerisches Wetter. :-(
Die Mitarbeiter der Tourist-Information haben uns empfohlen zur UBC (University of British Columbia) und dem Museum der Anthropologie zu fahren. Dies ist eine gute Alternative an regnerischen Tagen.
Das Universitätsgelände ist wie eine eigene Stadt in der Stadt. Es gibt sehr viele Studentenwohnungen und die Möglichkeit seinen Freizeit-Aktivitäten nachzugehen.
Als wir zum Museum der Anthropologie gekommen sind haben uns direkt zwei Totem Staturen gegrüßt.
Totems sind die typischen Holzstaturen der Kanadischen Ureinwohner und wirklich beeindruckend groß.
Auch Kunstwerke aus anderen Kulturen wurden ausgestellt. Alle Wege im Museum führten zur Statue " The Raven and the First Men".
Eine wunderschöne Holzschnitzerei und sehr detailgetreu.
Nach so viel Kultur und einer kurzen Kaffeepause, folgten wir dem Rat unserer ersten Gastgeberin aus Chicago und gehen in Vancouver im Outlet-Center shoppen. :-)
Auch habe ich nach langer Suche einen leichten Regenmantel in gelb gefunden. War aber ziemlich schwierig, da bei den gängigen Outdoor-Marken durch den Sale nur noch die Jacken bis XL zur Verfügung standen.
Bei Nordstrom sind wir dann endlich fündig geworden.
Es ist nun Samstag geworden und mal wieder Frühstückszeit. Diesmal haben wir uns ins Viertel "Gastown" begeben. In diesem Viertel gibt es viele kleine Läden und ein weiteres Wahrzeichen von Vancouver die "Steam Clock". Aber erstmal gab es Frühstück im "Catch122".
Die "Steam Clock" wird mit Dampf angetrieben und pfeift im viertel Stundentakt eine Melodie vom Dach. Erfunden hat diese Uhr Raymond Saunders und die erste wurde 1977 in Vancouver gebaut und errichtet!
Am Samstag nachmittag wartet noch ein großes Highlight unseres Vancouver Aufenthaltes auf uns. Eine Fahrradtour durch den Stanley Park.
Der Stanley Park liegt auf einer Halbinsel nördlich von Vancouver. Ganz bequem und ohne Berge vom Hafen zu erreichen. Nur leider waren unsere Easy-Rider Räder in einer Garage mit Hanglage. Also hieß es zu aller erst. Drei Querstraßen den Berg runter schieben.
Die Tour führte uns komplett um den Stanley Park. An tollen Totempfählen vorbei, immer am Wasser entlang. Tolle Ausblicke und wunderschöne Panoramen. Nach dem Park fuhren wir an der English Bay vorbei Richtung Downtown, jedoch führt der Radweg immer direkt am Wasser entlang. So sind weitere Höhepunkte der Innenstadthafen mit einem Touri Piratenboot, das Olympiastadion und das Olympiadorf und zum Abschluss wieder Granville Island für eine kleine Stärkung bevor es auf den Rückweg geht.
Leider hielt das Wetter nicht die komplette Radtour. Auf der Brücke Richtung Ziel kam der Regen wieder zurück.
Nach der Tour wärmten wir uns bei einem gemütlichen Kaffee wieder auf und landeten ungeplant zum Abschluss des Tages in einer super Sportsbar "Score on Davie" mit jeglichen Gerichten auch glutenfrei.
Danke Vancouver für diese erlebnisreichen Tage.
