Veröffentlicht: 15.12.2025
Am Samstag fuhren wir morgens nach Ribe, Dänemarks ältester Stadt.
Mit dem Wohnmobil konnten wir ganz in der Nähe der Innenstadt kostenlos parken und übernachten und machten uns vom Parkplatz auf in die Stadt.
Schon von Weitem sahen wir den großen Dom, der aussah, als ob er aus einem Baukasten verschiedener Epochen zusammengesetzt wurde.
Schuld daran waren wohl mehrere Brände und Zeiten des Verfalls und Anbaus.
Wir sahen uns auch das Innere der älteste Domkirche Dänemarks an.
Es gibt auch ein kleines Museum, das in der oberen Etage des Doms liegt.
Von dort kann man - über eine Menge Stufen - auch auf den Bürgertum steigen, der direkt an den Dom grenzt.
Vom Dach kann man über Ribe und die Umgebung bis zur Nordsee blicken.
Wir hatten auch Glück mit dem Wetter und konnten den Ausblick bei Sonne und blauem Himmel genießen.
Direkt vor dem Dom gab es einen kleinen Weihnachtsmarkt, auf dem wir einen heißen Kakao tranken und später auch noch eine Kleinigkeit aßen.
Wir machten einen Rundgang durch den Ort, bei dem wir auch an der Schlossruine vorbeikamen.
Vom Schloss Riberhus ist außer der Wallanlage und dem Wassergraben nur noch ein kleiner Mauerrest erhalten geblieben.
Anschließend spazierten wir noch durch die kleinen Gassen der Altstadt und die Fußgängerzone.
Es waren einige Besucher da, so dass wir Schwierigkeiten hatten, einen Platz in einem Café zu finden, als wir dann eine Kaffeepause machen wollten.
Nachdem wir zumindest einen Kaffee in einem Restaurant bekommen hatten, fing der Lucia Umzug an.
Dabei ziehen Kinder in weißen Gewändern mit Lichtern durch die Stadt und singen.
Der Umzug findet zu Ehren der Heiligen Lucia statt und soll Licht in die dunkle Jahreszeit bringen.
Am Abend machten wir noch einen Rundgang durch die Stadt, um uns die Beleuchtung anzusehen.
Die meisten Buden des Weihnachtsmarkts machten schon um 16 Uhr zu, aber ein Punschstand hatte noch geöffnet und so legten wir dort noch einen Zwischenstopp ein.
