Tasmanien: Port Arthur (Australien Teil 15)
Unser erster Stopp auf Tasmanien war in Port Arthur, wo wir eine der früheren Sträflingskolonien in Form eines Museums besuchten.

Veröffentlicht: 07.11.2018











Unsere Fahrt nach Coles Bay fiel länger aus, als wir gehofft hatten, weil wir unterwegs umdrehen und einen großen Umweg fahren mussten: Die direkte Verbindung entpuppte sich nach einigen Kilometern auf einer asphaltierten Straße als "gravel road", die wir mit unserem Mietwagen nicht befahren durften.
So erreichten wir etwas später als geplant unser Hotel im Freycinet Nationalpark.
Am nächsten Morgen fuhren wir mit einem Katamaran um die Halbinsel herum zur malerischen "Wineglass Bay".
Unterwegs begegneten uns zuerst einige Delphine, die eine Weile neben unserem Boot her schwammen.
Später sahen wir dann auch Wale, die allerdings deutlich mehr Abstand zu unserem Boot hielten. Ab und zu tauchten jedoch die Rückenflossen einer Walkuh und ihres Kalbes aus dem Wasser auf.
Auf dem Weg zurück stoppten wir noch in einer Bucht, in der sich einige Robben auf den Felsen erholten.
Um die Form der Wineglass Bay von oben sehen zu können, wanderten wir zum Aussichtspunkt oberhalb der Bucht. Bevor es losging, begegneten uns aber noch einige sehr zutrauliche Wallabys dort, wo wir die meisten Tiere auf Wanderungen sehen: dem Parkplatz.
Sie hüpften zwischen den Autos umher und hofften vermutlich auf essbare Gaben der Touristen. Da sie auch für Selfies gerne zur Verfügung standen, vermuten wir, dass sie - entgegen der Hinweisschilder - häufiger erfolgreich bei dieser Art der Nahrungssuche waren...
Am Aussichtspunkt angekommen, bot sich uns ein schöner Blick auf die Bucht - auch wenn dort wieder ein niedliches Wallaby die Aufmerksamkeit der Fotografin auf sich zog.
Zum Abschluss des Tages spazierten wir noch zum Leuchtturm am Cape Tourville. Der Ausblick war schön, aber wegen des eisigen Winds wollten wir dann eigentlich doch bald zurück ins warme Hotelzimmer.
Dann entdeckten wir aber einen Wal, der deutlich aktiver als seine Artgenossen am Vormittag immer wieder aus dem Wasser sprang. So blieben wir noch eine Weile stehen und beobachteten den Meeressäuger.
