Unsere Fahrt durch die Wüste begann mit einem kurzen Stopp bei einer Stein-Schleiferei.
Stein-Schleiferei In der Gegend gibt es zahlreiche Steinbrüche mit Fossilien, in denen die Steine abgebaut, bearbeitet und dann an Hotels oder Touristen (wie uns in der Sahara gestern) verkauft werden.
Fossilien im Stein Wir besichtigten einen Betrieb und bewunderten die wirklich sehr schönen Stücke, auch wenn wir auf einen Einkauf verzichteten.
Stein-Schleiferei Auf der weiteren Fahrt erläuterte uns der Reiseleiter, wie die Oasen mit Wasser versorgt wurden: Durch große unterirdische Tunnel wurde das Wasser aus dem Gebirge in die Oasen geleitet.
Hügel der Bewässerungsanlagen Diese Technik stammte aus Persien und das Graben der Tunnel war Sklavenarbeit. Die vielen Hügel in der Landschaft sind die Auswürfe, die beim Graben entstanden.
Hügel der Bewässerungsanlagen Mit dem Ende der Sklaverei im 20. Jahrhundert verfielen die Bewässerungsanlagen. Einige Tunnel wurden aber restauriert, um Touristen die Technik zu demonstrieren.
Bewässerungsanlagen So konnten wir auch das Innere eines alten Bewässerungstunnels besichtigen.
In den Tunneln der Bewässerungsanlagen Nach sehr kurzer Weiterfahrt gab es einen ungeplanten Zwischenstopp, weil am Straßenrand Kamele mit zwei Albino-Jungtieren auftauchten, die wir natürlich fotografieren wollten.
Kamele Wir fuhren weiter durch die weite Wüstenlandschaft mit dem Atlasgebirge im Hintergrund.
Fahrt durch die Wüste Als nächstes stand wieder ein Stopp beim traditionellen Kunsthandwerk auf dem Programm: Wir sahen einen Teppichverkauf an, bei dem mit Berberteppichen aus verschiedenen Regionen gehandelt wurde.
Teppichhandel Wir kauften wieder nichts, sahen uns die Stücke aber an und nahmen gerne den angebotenen Tee und Mittagssnack.
Teezeremonie im Teppichhandel In der Tondra Schlucht gingen wir ein Stück durch den tiefen Einschnitt im Gebirge, der mit einer Straße gut ausgebaut war.
Tondra Schlucht Früher gab es hier direkt unterhalb der Felskante Hotels und Restaurants - bis ein Erdrutsch einen riesigen Felsblock auf das von den Besuchern genutzte Toilettengebäude stürzen ließ, wodurch es völlig zerstört wurde. Nun sind alle Gebäude aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Tondra Schlucht In der Oasenstadt Tinerhir ging es nach einem Fotostopp weiter zu einem Spaziergang durch die Anbauflächen des Ortes.
Oasenstadt Tinerhir Hier baut die Bevölkerung Nahrung für den Eigenbedarf an.
Dattelpalme Oasenstadt Tinerhir
Die Nacht verbrachten wir im Kasbah-Hotel in Boumalne, wo wir auf der Dachterrasse den Sonnenuntergang sahen.
Sonnenuntergang
Im Hotel feierten wir mit unserer sehr netten Reisegruppe Silvester.
Hotelrestaurant
Dazu gab es ein reichliches Buffet mit leckeren landestypischen Gerichten und kurz vor Mitternacht Folkloremusik und -tanz, bevor die Tanzfläche mit internationaleren Musikstücken eröffnet wurde.