Bereits in der Eisenzeit bauten die Menschen an der Anlage “Old Sarum”. Old Sarum
Später wurde sie von Sachsen und Normannen besiedelt.
Old Sarum 1086 mussten die Landesherren Englands Wilhelm dem Eroberer in der normannischen Burg, die hier errichtet wurde, ihre Treue schwören.
Old Sarum Heute ist von der einstigen Burg und dem königlichen Palast nicht mehr viel übrig.
Old Sarum Die Ruine liegt dennoch hübsch gelegen auf einer Anhöhe und bietet einen schönen Ausblick auf die Umgebung.
Old Sarum Auch die Grundmauern der früheren normannischen Kathedrale waren (teilweise rekonstruiert) von der Burg gut zu überblicken.
Blick auf die frühere Kathedrale Old Sarum Im 13. Jahrhundert wurde ein neuer Ort mit Kathedrale im Tal gegründet, der später zur Stadt Salisbury werden sollte.
Kathedrale Old Sarum Damit war der Niedergang von Old Sarum eingeläutet, das an Bedeutung verlor und langsam verfiel.
Old Sarum Am Eingang trafen wir auf einen sehr fleißigen Mitarbeiter des “English Heritage”, der uns ein Upgrade unseres nur 16 Tage gültigen “Oversea Passes” anbot. Damit können wir noch ein paar mehr Sehenswürdigkeiten kostenlos ansehen und dort auch umsonst parken. Außerdem hat sich die Gültigkeit auf ein Jahr verlängert, so dass wir überlegen, nächstes Jahr doch noch einmal dem Süden Englands einen Besuch abzustatten…
Old Sarum
Nach Old Sarum fuhren wir zu der eher kleinen Ausgrabungsstätte “Woodhenge”.
Woodhenge Dabei handelt es sich um ein neolithisches Monument, das aus aus sechs konzentrischen Ringen von Holzsäulen bestand.
Woodhenge Von diesen ist natürlich nichts mehr erhalten, die Stellen, an denen sie ursprünglich standen, sind aber heute durch niedrige Betonpoller markiert.
Woodhenge Woodhenge gehört zum UNESCO Weltkulturerbe - zusammen mit dem natürlich viel bekannteren Stonehenge. Stonehenge
Das war dann auch unser nächstes Ziel. Es erwartete uns ein riesiger Parkplatz - für den wir Dank unserer neu erworbenen Mitgliedschaft nun nicht mehr zahlen mussten.
Vor dem riesigen Visitorcentre, das hauptsächlich aus Shop und Restaurant besteht, standen schon lange Schlangen von Menschen.
Wir hatten die Tickets vorgebucht und konnten uns deshalb in die kürzere Schlange stellen.
In dem Gebäude gibt es auch eine Ausstellung zu der Ausgrabungsstätte.
Neolithische Häuser Dazu gehören auch die Rekonstruktionen einiger neolithischer Häuser, die so in der Siedlung Nähe Stonehenge gestanden haben könnten.
Neolithisches Haus Es gibt einen kostenlosen Audioguide, den man auf sein Handy laden kann und der durch Ausstellung und das Gelände begleitet.
Landschaftstour Nach der Ausstellung machten wir damit die “Landschaftstour”, die den etwa 30minütigen Fußweg vom Visitorcentre zum Steinkreis begleitete (alternativ kann man auch einen Shuttlebus nehmen).
Landschaftstour Zu der Kultstätte gehörte auch noch ein etwa 3 km langer “Cursus”, eine Erdaufschüttung mit Graben, die schon vor dem Steinkreis entstand. Sie war unter dem Gras noch zu erahnen.
Hügelgräber bei Stonehenge Der Rundgang führte auch an einigen Hügelgräbern vorbei.
Hügelgräber bei Stonehenge Leider war er nicht ausgeschildert, so dass wir vom Weg abkamen und die “Avenue”, die aus einer Senke zum Steinkreis führt, nicht richtig abschritten.
Avenue Der Audioguides beim Steinkreis hingegen ist empfehlenswert.
Stonehenge Vor Ort stellten wir fest, dass es auch viele gab, die den (recht teuren) Eintritt sparten und über eine Nebenstraße in die Nähe des Steinkreis es fuhren. Der öffentlich und kostenlos zugängliche Weg liegt zwar hinter dem, den die zahlenden Besucher nutzen, aber die Steinkonstruktion kann man von dort zumindest aus der Ferne auch gut sehen.
Stonehenge Wir konnten den Steinkreis allerdings auch einmal umrunden und kamen an einer Stelle auch relativ dicht an die Steine heran.
Stonehenge Das Betreten des Steinkreises ist für Besucher nicht möglich, um die Konstruktion zu schützen.
Stonehenge Zurück fuhren wir mit dem Shuttlebus und beendeten dann nach gut 2,5 Stunden auf dem Gelände von Stonehenge unseren Besuch dort.
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