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Ocean Bus Stockholm, Vasamuseum, Södermalm und Kunst in der U-Bahn

Veröffentlicht: 19.08.2025

Bus
Grand Hotel → Grand Hotel
Ocean Bus
Museum
Vasamuseum
Stockholm, Schweden
Sehenswert
Södermalm
Stockholm, Schweden
Sehenswert
T-Centralen
Stockholm, Schweden
Sehenswert
Hallonbergen
Stockholm, Schweden
Sehenswert
Solna Centrum
Stockholm, Schweden
Sehenswert
Stadshagen
Stockholm, Schweden
Sehenswert
Solna Strand
Stockholm, Schweden
Essen
Café Artur
$ · Snack
Heute war unser letzter Tag in Stockholm. Am Morgen hatten wir eine Stadtrundfahrt mit dem “Ocean Bus” gebucht.


Ocean Bus

Der Bus kann sowohl an Land als auch im Wasser fahren, was uns für eine Stadt, die aus 14 Inseln besteht, eine ganz gute Idee schien.


Stadtrundfahrt Ocean Bus

Die Tour ging vor dem Grand Hotel am Wasser los und dann erst einmal durch die Innenstadt nach Östermalm, einem einst ländlichen Gebiet vor der Stadt. Heute ist hier die teuerste Wohngegend Stockholms zu finden.


Stadtrundfahrt Ocean Bus

Der fröhliche Tourguide forderte leider schon bei der ersten Fahrt am Morgen ein dynamisches Publikum, das mitmachen sollte. Das klappte nicht so ganz, aber wir saßen glücklicherweise in der letzten Reihe und waren etwas versteckt…


Ministatue Alfred Nobel - Stadtrundfahrt Ocean Bus

Er erzählte uns recht kurzweilig über die Sehenswürdigkeiten, an denen wir vorbeikamen.


Ocean Bus auf dem Weg ins Wasser

Schließlich erreichten wir das Wasser und fuhren tatsächlich mit einem “Splash” (so die Werbung) hinein.


Stadtrundfahrt Ocean Bus

Weil wir am Anfang etwas Schlagseite hatten, musste ein kleiner Asiaten den Platz mit einem beleibten Europäer tauschen…


Stadtrundfahrt Ocean Bus

In einer gemütlichen Bootstour ging es nun einmal durch den Hafen.


Stadtrundfahrt Ocean Bus

An derselben Stelle fuhren wir wieder an Land und drehten - begleitet von der Musik von ABBA und anderen schwedischen Künstlern - noch eine Runde durch die Stadt.
Stadtrundfahrt Ocean Bus


Anschließend teilte sich unsere Zwei-Mann-Reisegruppe, weil ich bereits zwei Mal im Vasamuseum war und deshalb stattdessen lieber ein gemütliches Café am Skansen Freilichtmuseum für eine Fika aufsuchte.


Café Artur

Das Vasamuseum ist eines der bekanntesten Museen der schwedischen Hauptstadt. 


Vasamuseum

Es enthält das 1961 geborgene königliche Flaggschiff “Vasa”.


Vasamuseum

Es war 1628 nach etwa einem Kilometer auf der Jungfernfahrt gesunken - sehr zum Ärger des damaligen Königs, der seine Macht mit dem prächtigen Schiff zeigen wollte.


Vasamuseum

Am Nachmittag ging es dann nach Södermalm, Stockholms offener und kreativer Insel.


Rundgang Södermalm

Einst war hier ein Arbeiterviertel, das sich aber zu einem Stadtteil mit Künstlern und hippen Cafés.


Rundgang Södermalm


Beim Rundgang mussten wir auch einige Höhenmeter bewältigen, weil dieser Teil Stockholms sehr hügelig ist.


Aussicht von Södermalm

Dafür gibt es einige schöne Aussichtspunkte in Richtung Altstadt und Östermalm.


Aussicht von Södermalm

Insgesamt fanden wir das Viertel architektonisch nicht ganz so sehenswert, wie es uns von der Stadtführerin beim Altstadtrundgang angepriesen wurde. 


Rundgang Södermalm


Es gab einige schöne Ecken und ein eher alltägliches Stockholm mit weniger Touristen zu sehen.


Rundgang Södermalm

Am Abend fuhren wir dann noch einmal mit der U-Bahn (Tunnelbana), um uns einige der Stationen, die von Künstlern gestaltet wurden, anzusehen.In der Stockholmer U-Bahn verbergen sich 110 Kilometer Kunst, die auf 90 verschiedene Stationen verteilt ist.


Tunnelbana

Es gibt auch geführte Touren zu den sehenswertesten Orten, aber wir entschieden uns für eine selbstgeführte Tour mit Hilfe von Internetseiten, die die einzelnen Kunstwerke etwas erklärten.
Da wir dort umsteigen mussten, war unser erster Stopp T-Centralen, der Hauptbahnhof.


T-Centralen

Wenn man zur blauen Linie geht, sieht man die Werke von Per Olof Ultvedt, einem schwedischen Künstler, der für seine kinetische Kunst bekannt ist.


T-Centralen

Hier und an anderen Stationen wurde der Fels nicht verkleidet, sondern ist noch zu sehen. Dies sind die sogenannten “Höhlenstationen”, in denen die Künstler ihre Werke oft direkt auf den felsigen Untergrund gemalt haben.


Hallonbergen

Zuerst fuhren wir mit der blauen Linie zur Station Hallonbergen, die von den Künstlern Elis Eriksson und Gösta Wallmark gestaltet wurde.


Hallonbergen

Die beiden haben sich dabei von ihrer Kindheit inspirieren lassen, vielleicht im Anklang an das Wohnungsbauprojekt von Hallonbergen über der Erde, durch das der Stadtteil in den 1970er Jahren entstand.


Hallonbergen

Die Künstler haben wohl auch tatsächlich Zeichnungen aus ihrer eigenen Kindheit und Bilder ihrer Kinder als Vorlage für die Gestaltung verwendet.


Hallonbergen

Weiter ging es zur Station “Solna Centrum”, die nach dem darüber liegenden Einkaufszentrum benannt ist - das wir aber natürlich nicht sahen, weil wir im Untergrund blieben.


Solna Centrum

Die Station ist wie eine rote Höhle gestaltet, wobei die Waldlandschaft von verschiedenen Szenen in Wandmalereien und Diadoramen unterbrochen wird.


Solna Centrum - König der Station

Sie zeigen politische Zeitdokumente aus den 1970er Jahren in Schweden.


Solna Centrum

Dazu gehören zum Beispiel Umweltzerstörung oder Waldrodung.


Solna Centrum - Abholzung

Dann ging es zur Station Stadshagen, die 1975 eingeweiht wurde. Sie ist nach dem darüber liegenden Sportzentrum benannt.


Stadshagen

Daran orientiert sich auch die Gestaltung von Lasse Lindqvist, der die gefalteten Aluminiumplatten auf den Bahnsteigen gemalt hat.


Stadshagen

Sie zeigen jeweils zwei verschiedene, aber zusammenhängende Szenen - je nachdem, von welcher Seite man sie betrachtet.
Stadshagen


Der eine Bahnsteig zeigt Sommer– und der andere Wintersportarten.
Stadshagen


Als letztes sahen wir uns die Station Solna Strand an, die von dem japanischen Künstler Takashi Naraha entworfen wurde.


Solna Strand

Aus grauem Untergrund ragen himmelblaue Würfel, oft nur teilweise zu sehen, heraus.


Solna Strand

Die Würfel sollen wie ein Spiegel sein, die den blauen Himmel über der Erde zeigen.


Solna Strand

Als Spiegelbild zur Dunkelheit der Höhle gibt es am Bahnhofseingang einen schwarzen Würfel.
Da wir für die Erkundung dieser Stationen schon einige Zeit gebraucht haben - auch wenn wir immer die nächste Bahn nahmen - war es dann schon Zeit, wieder zurück zum Stellplatz zu fahren.


Solna Strand

Damit endete unser Aufenthalt in der schwedischen Hauptstadt und am nächsten Tag sollte es wieder in die Natur gehen.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
Begleitung
Zu zweit (2)
Kulturell
  • Ocean Bus Stadtrundfahrt mit Splash ins Wasser
  • Vasamuseum mit der Vasa
  • Rundgang durch Södermalm
  • Kunst in der Stockholmer U-Bahn
StadtKulturGeschichteArchitekturTransit
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