Anreise nach Madeira über Düsseldorf und erste Eindrücke
Von Düsseldorf flogen wir nach Madeira.

Veröffentlicht: 08.04.2022



























































Am Morgen trafen wir uns mit unserer Reisegruppe nach dem Frühstück und lernten unsere Reiseleiterin von Studiosus kennen, die uns die nächste Woche begleiten sollte.
Nach einem kurzen Kennenlernen ging es dann mit dem Bus in die Hauptstadt Madeiras: Funchal.
Nach einer Stadtrundfahrt ging es zu Fuß durch die Altstadt zur Kathedrale, die 1517 eingeweiht wurde und die erste Bischofskirche außerhalb Europas war.
Wie viele Bauwerke in Portugal wurde sie von König Manuel I. im manuelenischen Stil erbaut.
Im Innern war es recht voll: Es waren nicht nur viele Touristen unterwegs, sondern auch einige Einheimische dort, die beteten oder vor den Beichtstühlen warteten. Anders als wir es gewohnt sind, waren die Beichtstühlen offen, so dass man Priester und Gläubigen von außen sehen konnte.
Unser nächster Stopp war der Mercado dos Lavradores, eine Markthalle mit einem vielfältigen Angebot an Früchten, Souvenirs, Blumen und Fisch.
Zunächst zeigte uns unsere Reiseführern einige exotische Früchte, die es bei uns nicht im Supermarkt gibt. Dann hatten wir Zeit, die Stände noch selbst zu erkunden und einzukaufen.
Die Fischhalle sahen wir uns nur von oben an, konnten aber schon einmal einen Blick auf den schwarzen Degenfisch werfen, den wir am Abend essen wollten.
Die Reiseleiterin versicherte uns aber, dass er besser schmeckte, als er aussah...
Wir kauften dann noch etwas Obst an einem Stand, an dem wir nicht aufdringlich von Verkäufern zum Probieren eingeladen wurden. Dort kosteten die Früchte meist gleich das Doppelte...
Unser Weg führte uns weiter durch die schmalen Gassen der Altstadt, die am späten Vormittag langsam zum Leben erwachten. Es wurden Tische vor die Restauranttüren gestellt und Preistafeln aufgehängt.
Glücklicherweise waren noch nicht alle Türen geöffnet: An vielen Türen der Altstadt kann man nämlich die Werke von rund 100 Künstlern bewundern, die mit ihren Werken Farbe in die Altstadt Funchals bringen.
Das Projekt heißt "Arte Portals Abertas" und die Werke sind ganz unterschiedlich gestaltet.
Nach einem kurzen Rückweg an der Uferpromenade wurden wir dann wieder von unserem Bus abgeholt.
Nun ging es hoch hinaus zu dem in 500 Metern Höhe liegenden "Palheiro Gardens".
Die Anlage gehört der englischen Familie Blandy, die noch heute die 1891 erbaute viktorianische Villa inmitten der Gartenanlage bewohnt.
Wir schlenderten durch die Gartenanlagen und unsere Reiseleiterin nannte uns die Namen vieler Pflanzen, die wir uns leider nicht gemerkt haben...
Zur Erholung gab es zwischendurch im Teehaus noch Kaffee und Kuchen zur Stärkung, ehe wir die Anlage noch einmal genauer auf eigene Faust erkundeten.
Am Abend ging es dann in ein Restaurant, in dem wir unter anderem den für Madeira typischen schwarzen Degenfisch probierten.
Der schmeckt - laut unserer Reiseleiterin - auch Leuten gut, die sonst nicht so gerne Fisch essen. Und tatsächlich fanden wir ihn recht lecker.
