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Krakau

Veröffentlicht: 04.04.2026

Wir begannen unseren ersten Tag in Krakau mit einem geführten Stadtrundgang von "Walkative", der sogar auf Deutsch angeboten wurde.


Hauptmarkt mit Markthalle


Die Führerin stammte zwar aus Krakau, sprach aber sehr gut Deutsch, weil sie ein Jahr in Wien studiert hatte.


Altstadt


Sie zeigte uns kurzweilig die Innenstadt mit ihren imposanten Gebäuden. Diese wurden im Krieg nicht zerstört, weil die deutschen Besatzer Krakau für eine "urdeutsche" Stadt hielten und sie deshalb erhalten wollten.


Hauptmarkt mit Markthalle


Nach mongolischen Überfällen wurden deutsche Siedler im 13. Jahrhundert zum Wiederaufbau nach Krakau geholt und planten große Teile der Stadt neu.


Altstadt


Unser Rundgang führte uns auch zur Burg Wawel, die noch immer davon zeugt, dass Krakau lange die Hauptstadt Polens war. (Dass es inzwischen Warschau ist, wollen viele Krakauer, wenn man der Reiseführerin glauben darf, nicht so richtig wahrhaben.)


Burg Wawel - Innenhof


Unterhalb des Berges soll einst ein Drache gehaust haben, der von keinem Ritter bezwungen werden konnte. Erst ein armer Schuster hatte den rettenden Plan: Er hüllte Pech in einen Schafspelz, den der hungrige Drache im ganzen verschlang. Danach bekam er solchen Durst, dass er die Weichsel leer tranken und deshalb schließlich platzte.


Drache vor dem Schloss


Auf dem Burggelände steht auch die Kathedrale der Stadt. Sie ist Grablege der polnischen Könige, was man auch an vielen in verschiedenen Baustilen angebauten Kapellen erkennt, die die einzelnen Könige als ihre Begräbnisstätte anbauen ließen.


Kathedrale


Nach dem Rundgang hatten wir Zeitfenstertickets für die Ausstellung in der Burg erworben.


Ausstellung Schloss Wawel


Leider stand trotz der vorher gekauften Tickets die Schlange über den gesamten Burghof, so dass wir unser ganzes Zeitfenster brauchten, bis wir am Eingang waren.


Ausstellung Schloss Wawel


Wir sahen uns zuerst die erste Etage an, in der es eine Ausstellung mit verschiedenen Exponaten zum Leben im Schloss sehen konnte, wenn auch viel der ursprünglichen Ausstattung zerstört war.


Ausstellung Schloss Wawel


Wir hatten auch ein Ticket für die zweite Etage gebucht,  mussten aber leider feststellen, dass unser Weg am Ausgang endete und man sich für die zweite Ausstellung wieder erneut in der langen Schlange anstellen musste...


Ausstellung Schloss Wawel


Nachdem wir die erste Etage wenig lohnend fanden, waren die Räume und ihre Ausstattung im zweiten Stock immerhin etwas beeindruckender.


Ausstellung Schloss Wawel


Am Ende gab es auch eine Ausstellung zu osmanischen Zelten, in denen Trophäen von Schlachten aus dem 17. Jahrhundert zu sehen waren.


Osmanisches Zelt - Ausstellung Schloss Wawel


Am Abend machten wir noch eine kleine Bootsfahrt auf der Weichsel.


Bootsfahrt


Dabei sahen wir auch einige modernere Teile der Stadt, stellten aber fest, dass man Krakaus Altstadt besser zu Fuß erkundet, als vom Wasser aus ansieht.


Bootsfahrt


Nach ein paar leckeren Pieroggen spazierten wir noch durch die beleuchtete Stadt.


Altstadt


Wir stiegen noch einmal auf den Burgberg, wo anscheinend gerade eine Karfreitagsmesse zu Ende ging.


Kathedrale am Abend


Nach einem letzten Blick über die Stadt machten wir uns auf den Weg zurück zum Campingplatz. 


Blick auf Krakau am Abend



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