Krakau
Krakaus Altstadt und Schloss Wawel

Veröffentlicht: 04.04.2026



















Am Morgen nahmen wir wieder an einem Stadtrundgang von "Walkative" teil - dieses Mal allerdings durch das jüdische Viertel Kasimierz.
Ursprünglich war der Ort eigenständig, bis er im 19. Jahrhundert Teil Krakaus wurde.
Zu Hochzeiten lebten hier bis zu 70.000 Juden mit mehreren Synagogen und jüdischen Einrichtungen.
Das jüdische Leben endete, als die deutschen Besatzer 1941 die jüdische Bevölkerung in einen anderen Stadtteil umsiedelte und dort ein jüdisches Getto einrichtete.
Alle Jüdinnen und Juden mussten innerhalb kurzer Zeit auf die andere Seite der Weichsel ziehen.
Auch dorthin führte uns unser Rundgang.
Nicht weit von dem ehemaligen Ghetto entfernt lag die Fabrik, in der Oskar Schindler vielen Jüdinnen und Juden das Leben rettete.
Die Tickets für die Ausstellung waren für heute schon seit einigen Wochen ausverkauft, so dass wir sie nur von außen ansehen konnten.
Anschließend fuhren wir mit Tram und Bus aus Krakau heraus, um das Salzbergwerk Wielicka anzusehen.
Seit dem 13. Jahrhundert wird hier Salz abgebaut und das "weiße Gold" war im Mittelalter eine wichtige Einnahmequelle.
Einen kleinen Teil der 300 Kilometer langen Gänge auf neun Etagen kann man im Rahmen einer Führung besichtigen.
Die Führungen starteten im 5-Minuten-Takt in diversen Sprachen.
Besonders beeindruckend fanden wir die Kapellen, die aus Salz gefertigt wurden.
Auch Reliefs und Figuren waren aus Salz gefertigt, das allerdings eine graue Farbe hatte.
Nach gut zwei Stunden unter Tage ging es wieder hinaus und zurück zum Campingplatz.
