Morgens fuhren wir nach Giverny, wohin der Maler Claude Monet 1883 zog. Garten von Monet
Er richtete sich hier einen Garten ein, den er auch in seinen Werken verewigte.
Garten von Monet Der Garten war sehr schön angelegt und es gab eine Vielzahl an Tulpen in allen Sorten und Farben.
Garten von Monet Leider gab es auch eine Vielzahl an Menschen, die sich auf den engen Wegen drängten.
Garten von Monet Das frühere Wohnhaus Monets kann ebenfalls besichtigt werden. Wohnhaus von Monet
Auch dafür mussten wir uns in einer langen Schlange einreihen, um uns anschließend in dieser durch die Räume zu bewegen.
Wohnhaus von Monet In einem zweiten Teil des Gartens, der sehr groß war, kamen wir zu einem See, den Monet angelegt hatte.
Garten von Monet Hier gab es auch die Brücke über das Wasser, die von seinen Seerosenbildern bekannt ist.
Garten von Monet Nach dem Besuch im Garten und einem kurzen Stopp im Café spazierten wir noch etwas durch den Ort. Giverny
Wir besuchten auch die romanische Kirche, die aus dem 11. Jahrhundert stammt. Kirche in Giverny
Auf dem Friedhof befindet sich auch das Grab der Familie Monet.
Grab von Monet Die Fahrt ging weiter nach La Roche-Guyon, wo wir zunächst einmal Schwierigkeiten hatten, einen Parkplatz zu finden, weil der große Parkplatz des Ortes gerade erneuert wurde. Wir fuhren einen 20 Kilometer langen Umweg und fanden schließlich einen kleinen Parkplatz an der Straße, der aber direkt an der von uns geplanten Wanderung lag.
Blick auf die Seine Von dort gingen wir zunächst zum Bergfried der früheren Burg. Donjon
Der Weg war etwas abenteuerlich und steil. Wir nahmen wohl nicht den offiziellen Weg, weil wir am Ende durch Gestrüpp und ein Loch im Zaun steigen mussten.
Bergfried Dafür waren wir nun am Bergfried abgekommen, den wir aber nur von außen betrachten konnten, weil ein Eisentor den Eingang versperrte. Warum, sollten wir später noch herausfinden. Nachdem wir (dieses Mal über den richtigen, etwas längeren Weg) weiter in den Ort gegangen waren, besuchten wir das Château. Château La Roche-Guyon
Es wurde unterhalb der mittelalterlichen Festung, deren Reste wir schon gesehen hatten, errichtet, immer wieder erweitert und umgebaut.
Château La Roche-Guyon Ursprünglich war der große Teil des Schlosses unsichtbar in den Fels gebaut und nur der Bergfried sichtbar. Ehrentreppe Château La Roche-Guyon
Heute gibt es immer noch ein Tunnelsystem im Fels sowie in den Fels geschlagene Kapellen.
Kapelle im Fels Château La Roche-Guyon Wir besichtigten das Schloss, von deren Einrichtung nicht mehr viel erhalten ist.
Salon Château La Roche-Guyon In einem alten Taubenschlag aus dem 17. Jahrhundert gibt es 1500 Löcher, die in den Kalkfelsen geschlagen wurden. Der Kot der Tauben wurde zur Düngung im Obst- und Gemüsegarten genutzt.
Taubenschlag Der Weg ging immer weiter hinauf und ein Hinweisschild wies zum Bergfried hin.
Blick vom Donjon auf die Seine
Wir waren erstaunt, dass wir über eine beträchtliche Anzahl an Stufen wieder oben auf dem Berg ankamen - nur dieses Mal innerhalb des Turms auf der andere Seite des Eisentors…
Blick vom Donjon auf die Seine
Von hier oben hatte man einen schönen Blick über die Seine und den Garten des Schlosses.
Blick auf den Garten
Er wurde auch um 18. Jahrhundert als Aussichtsturm genutzt, wobei wir uns nicht vorstellen konnten, wie die Herzogin die Treppen in ihren Kleidern hinaufsteigt, um ihren Landschaftsgarten von oben zu bewundern.
Château La Roche-Guyon
In den Kasematten, die 1944 von den Deutschen genutzt wurden, weil Rommel das Schloss zur Kommandozentrale ernannt hatte, sahen wir eine Nachbildung des “Chronoscaphe”. Das ist die Zeitmaschine, die Edgar P. Jacobs in seinem Comic “Die teuflische Falle” von 1962 zeichnet. Der Comic spielt in dem Schloss und so gab es eine kleine Ausstellung dazu.
Zeitmaschine "Chronoscaphe"
Wir gingen weiter durch den Garten an die Seine.
Seine
Durch das Dorf zurück ging es dann den Berg wieder hinauf.
La Roche-GuyonWir machten noch eine kleine Wanderung an Rapsfeldern vorbei und durch den Wald, bevor wir wieder zu unserem Auto kamen.
Wanderung an Rapsfeldern vorbei
Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Stopp im Outlet Center bei Giverny und shoppten noch ein wenig, bevor die Geschäfte schlossen.
Outlet Center
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Highlights
Garten von Monet in Giverny
Wohnhaus und Grab der Familie Monet
Château La Roche-Guyon
Donjon und Blick über die Seine
Outlet-Stopp bei Giverny
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