Heute Morgen hieß es früh aufstehen, weil unser Schiff um 8 Uhr in Gdingen anlegen sollte.Von dort fuhren wir mit Bus und S-Bahn nach Danzig, was auch ganz problemlos klappte.
Altstadt Danzig Zuerst spazierten wir noch allein durch die Altstadt, in der nach den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges nur wenige Bauwerke wieder aufgebaut wurden.
Heveliusplatz An einigen Häusern sahen wir Sternenbilder aufgemalt.
Heveliusplatz Sie standen am Heveliusplatz, der an den polnischen Astronomen Johannes Hevelius erinnert, der seine Sternenwarte im 17. Jahrhundert in der Danziger Altstadt betrieb.
Altstadt Danzig Für einen Besuch des Bernsteinaltars in der Brigittenkirche war es noch zu früh und so spazierten wir weiter zum Hafen. Brigittenkirche
Dort sahen wir das Wahrzeichen Danzigs, das Krantor an der Mottlau Promenade, das momentan allerdings von einer Baustelle umgeben war.
Alter Hafen Danzig mit Krantor Durch den Langen Markt und die Langgasse gingen wir bis zum goldenen Tor, wo der Treffpunkt für den geführten Stadtrundgang war, den wir gebucht hatten.
Goldenes Tor Von Danzigs prachtvollen Rechtstadt, in der wir uns nun befanden, war nach dem zweiten Weltkrieg kaum noch etwas erhalten geblieben.
Artushof Wie uns die Stadtführerin erzählte, lagen die Häuser noch einige Jahre in Schutt und Asche, bevor entschieden wurde, dass sie mit dem ursprünglichen Aussehen restauriert werden sollten.
Rechtstadt So wurden zumindest die Fassaden nach altem Vorbild wieder aufgebaut, auch wenn sich dahinter große Wohnblocks mit Arbeiterwohnungen befanden.
Zeughaus Die Stadtführerin zeigte uns prächtige Bauten und schöne Gassen und erzählte uns dabei von Danzigs wechselvolle Geschichte.
Rathaus Rechtstadt Wir besuchten auch die Marienkirche, die größte gotische Backsteinkirche der Welt.
Marienkirche Um 12 Uhr setzte sich das Figurenspiel der astronomischen Uhr begleitet von Orgelmusik in Bewegung.
Astronomische Uhr Marienkirche Auf die vier Evangelisten und zwölf Apostel folgte der Tod und dreht seine Runde vor der Uhr, bis Adam und Eva oben zur vollen Stunde läuteten.
Rechtstadt Zum Abschluss des Rundgangs sahen wir die Frauengasse mit vielen Bernsteinläden und den alten Beischlägen, den erhöhten Eingangsbereichen der Kaufmannshäuser.
Frauengasse Nach so vielen Informationen und Schritten machten wir eine kleine Pause einem kleinen Lokal (“Bar”), in dem vor allem Einheimische aßen. Nach ein paar Übersetzungsschwierigkeiten gab es eine warme Suppe.
Alter Hafen mit Speicherinsel Zum Abschluss machten wir uns noch auf den Weg zur Speicherinsel. Der Stadtteil ist modern aufgebaut und beherbergt die teuersten Wohnungen Danzigs.
Rechtstadt Durch die Langgasse und Altstadt ging es zurück zum Bahnhof. Bahnhof Danzig
In Sopot stiegen wir noch einmal aus der Bahn aus, um Polens elegantesten Ostseebad anzusehen.
Sobot Durch die Fußgängerzone gingen wir zum Strand.
Sobot In Sopot befindet sich Europas längste hölzerne Seebrücke, deren 512 Meter wir nicht ganz entlang gingen.
Sobot Dafür spazierten wir noch etwas an der Promenade entlang, bevor wir durch die Stadt und vorbei an schönen Villen wieder zum Bahnhof gingen.
Sobot Mit der Bahn ging es nach Gdynia, aber für den Rückweg verzichteten wir auf den Bus, um den Ort noch etwas anzusehen.
Gdynia Das einstige Fischerdorf wurde nach dem ersten Weltkrieg zum wichtigsten Hafen Polens, hat aber weniger schöne Bauten zu bieten als die anderen Orte der Dreistadt.
Gdynia Nach vielen Eindrücken und vielen Schritten kamen wir schließlich wieder am Hafengelände an und freuten uns auf einen entspannten Abend.
AIDAmar in Gdynia
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