peters-on-tour
peters-on-tour
vakantio.de/peters-on-tour
Zuletzt in Deutschland

Christchurch (Neuseeland Teil 42)

Veröffentlicht: 05.02.2019

Als wir in Christchurch ankamen, begrüßte uns warmes Sommerwetter mit 28°C und blauem Himmel. 

Für etwas Abkühlung sorgte unser Besuch im internationalen antarktischen Zentrum. 



Christchurch ist Ausgangspunkt für die Erforschung des Südpols und neben den wissenschaftlichen Instituten hier liegt ein Besucherzentrum, in dem sich auch der Laie über die Forschung informieren kann.


Neben einer historischen Ausstellung gab es solche zur Geologie, Flora und Fauna der Gegend.
Man konnte sich aber auch selbst wie am Südpol fühlen (oder zumindest wie im dortigen Sommer): In einem Raum herrschten -8°C und in regelmäßigen Abständen gab es einen antarktischen Sturm, der die gefühlte Temperatur deutlich sinken ließ.


Etwas verfroren gingen wir danach zur Fütterung der Zwergpinguine. Die leben zwar in Neuseeland und nicht am Südpol, aber immerhin sind es Pinguine... Dafür störte sie aber in ihrem Gehege das warme Sommerwetter nicht.


Draußen gab es auch einige Huskies, denen die Wärme deutlich weniger behagte. Dafür bekamen sie Eis, um sich etwas abzukühlen.


Über Nacht fiel die Temperatur auf 16° C und bei unserem Stadtrundgang mussten wir eher frieren...



Christchurch wurde mit der Idee gegründet, hier ein idealisiertes Ebenbild der anglikanischen englischen Gesellschaft zu erschaffen. Benannt wurde es nach der Kirche des alten Oxford Colleges.



So erinnern noch viele alte Gebäude an diese englische Prägung der Anfangszeit der Stadt.


Viktorianischer Uhrenturm


Auch der idyllisch durch die Stadt fließende Avon River mit Weiden und Eichen wirkt wie ein Idealbild aus der englischen Heimat.



Die Erdbeben in den Jahren 2010 und 2011 richteten erheblichen Schaden an und kosteten mehr als 180 Menschen das Leben.

Daran erinnern verschiedene Kunstwerke in der Stadt wie eine Gedenkmauer mit den Namen aller Opfer und eine Installation mit weißen Stühlen, die den Verlust verdeutlichen sollen.



Der Turm der Christ Church Cathedral stürzte auf den Cathedral Square und lange zog sich die Diskussion hin, ob das Gotteshaus wieder errichtet werden sollte.


Christ Church Cathedral


Als Übergangslösung wurde die Cardboard Cathedral gebaut, die zum großen Teil aus Pappkarton bestehen soll. Für uns sah es eher nach vielen anderen Materialien aus, aber die Idee ist sicher einmalig.


Cardboard Cathedral

Viele Gebäude in der Innenstadt sind noch nicht wieder renoviert bzw. nicht sicher bei weiteren Erdbeben. Die katholische Basilika wird noch von Containern gestützt und kann nicht benutzt werden.

Katholische Basilika

Eine andere Kirche hat das Erdbeben aber recht gut überstanden, weil bei ihrer Erbauung nicht genügend Geld für einen Steinbau in dieser Größe vorhanden war. Deshalb wurde die Pfarrkirche Sankt Michaelis und allen Engeln aus Holz errichtet, das wegen seiner Flexibilität dem Beben standgehalten hat. Sogar die von Holz umgebenen Fenster blieben erhalten.


Pfarrkirche Sankt Michaelis und allen Engeln


Christchurch trägt auch den Beinamen “Gartenstadt“. Der botanische Garten mit den ihn umgebenden Parks nimmt eine Fläche von 30 Hektar ein.


Eingang botanischer Garten


In großen Gewächshäusern wachsen auch exotische Pflanzen, aber auch die einheimische Flora konnten wir bei unserem Spaziergang durch den Garten sehen.



Da der Tag ungemütlich war, bot sich auch ein Besuch un den Museen der Stadt an.

Nachdem wir uns in der Christchurch Art Gallery moderne Kunst angesehen hatten und eine Führung zu dem modernen neuseeländischen Künstler Gordon Walters mitgemacht hatten, gingen wir weiter zum Canterbury Museum.



Dort schritten wir beispielsweise durch eine Straße wie im 19. Jahrhundert und sahen ein Haus, dessen Wände vollständig mit Muscheln dekoriert waren.



peters-on-tourWie ein Newsletter: jeder neue Beitrag kommt per Mail.
Antworten

Neuseeland
Reiseberichte Neuseeland