Kaikoura - Wale, Delfine und Robben (Neuseeland Teil 41)
In Kaikoura wanderten wir an der Küste entlang und fuhren mit einem Boot, um Pottwale, Delfine und Robben zu beobachten.

Veröffentlicht: 05.02.2019

















Als wir in Christchurch ankamen, begrüßte uns warmes Sommerwetter mit 28°C und blauem Himmel.
Für etwas Abkühlung sorgte unser Besuch im internationalen antarktischen Zentrum.
Über Nacht fiel die Temperatur auf 16° C und bei unserem Stadtrundgang mussten wir eher frieren...
Christchurch wurde mit der Idee gegründet, hier ein idealisiertes Ebenbild der anglikanischen englischen Gesellschaft zu erschaffen. Benannt wurde es nach der Kirche des alten Oxford Colleges.
So erinnern noch viele alte Gebäude an diese englische Prägung der Anfangszeit der Stadt.
Auch der idyllisch durch die Stadt fließende Avon River mit Weiden und Eichen wirkt wie ein Idealbild aus der englischen Heimat.
Die Erdbeben in den Jahren 2010 und 2011 richteten erheblichen Schaden an und kosteten mehr als 180 Menschen das Leben.
Daran erinnern verschiedene Kunstwerke in der Stadt wie eine Gedenkmauer mit den Namen aller Opfer und eine Installation mit weißen Stühlen, die den Verlust verdeutlichen sollen.
Der Turm der Christ Church Cathedral stürzte auf den Cathedral Square und lange zog sich die Diskussion hin, ob das Gotteshaus wieder errichtet werden sollte.
Als Übergangslösung wurde die Cardboard Cathedral gebaut, die zum großen Teil aus Pappkarton bestehen soll. Für uns sah es eher nach vielen anderen Materialien aus, aber die Idee ist sicher einmalig.
Eine andere Kirche hat das Erdbeben aber recht gut überstanden, weil bei ihrer Erbauung nicht genügend Geld für einen Steinbau in dieser Größe vorhanden war. Deshalb wurde die Pfarrkirche Sankt Michaelis und allen Engeln aus Holz errichtet, das wegen seiner Flexibilität dem Beben standgehalten hat. Sogar die von Holz umgebenen Fenster blieben erhalten.
Christchurch trägt auch den Beinamen “Gartenstadt“. Der botanische Garten mit den ihn umgebenden Parks nimmt eine Fläche von 30 Hektar ein.
In großen Gewächshäusern wachsen auch exotische Pflanzen, aber auch die einheimische Flora konnten wir bei unserem Spaziergang durch den Garten sehen.
Da der Tag ungemütlich war, bot sich auch ein Besuch un den Museen der Stadt an.
Nachdem wir uns in der Christchurch Art Gallery moderne Kunst angesehen hatten und eine Führung zu dem modernen neuseeländischen Künstler Gordon Walters mitgemacht hatten, gingen wir weiter zum Canterbury Museum.
Dort schritten wir beispielsweise durch eine Straße wie im 19. Jahrhundert und sahen ein Haus, dessen Wände vollständig mit Muscheln dekoriert waren.
