Am Morgen fuhren wir als erstes zum Château du Murol, eine mittelalterliche Festung, die in 900 Metern über dem Meeresspiegel thront.
Château du Murol
In den Ferien gibt es dort ein Programm, zu dem auch ein kleines Ritterturnier gehört.
Ritterspiele
Zwei Brüder liegen im Streit und messen sich im Turnier, das den Zuschauern verdeutlichen soll, wie früher Ritterspiele ausgesehen haben könnten.
Ritterspiele
Anschließend sahen wir uns die Burg an, wofür wir an der Kasse sogar einen Flyer auf Deutsch bekommen hatten - sonst war alles natürlich nur auf Französisch.
Château du Murol
Der größte Teil der Festung ist zerstört, aber einige Teile wurden restauriert, so dass man sie wieder ansehen kann.
Château du Murol
Dazu gehören die Kellergewölbe, der Rittersaal, ein Wohnturm und die Küche.
Château du Murol
Beim Rundgang schoben wir uns mit vielen anderen Besuchern durch die engen Gänge. Wir merken, dass inzwischen die französischen Sommerferien angefangen haben.
Blick vom Château du Murol
Auf der Weiterfahrt hielten wir auch noch kurz im Dörfchen Murol, das unterhalb der Burg liegt.
Burg Murol
Dort war gerade Markttag und wir kauften uns eine “Truffade” als Mittagessen. Diese Spezialität aus der Auvergne wird aus Kartoffeln und regionalem Käse hergestellt.
Um Käse ging es auch bei unserem nächsten Stopp:
Wir fuhren nach Saint-Nectaire. Aus dem Dorf kommt auch der gleichnamigen Käse, der in der Auvergne sehr bekannt ist, aber nicht ins Ausland exportiert wird (was wohl erklärt, warum wir vorher noch nie davon gehört hatten).
Église St-Nectaire
Zunächst gingen wir zur Église St-Nectaire (wieder einmal eine der schönsten romanischen Kirchen der Auvergne), die auf dem Mont Cornadore in der Oberstadt steht.
Église St-Nectaire
Im Inneren fielen vor allem die vielen detailreich und farbig gestalteten Kapitelle im Kirchenschiff und vor allem im Chorumgang auf.
Église St-Nectaire
Auf dem Weg zurück in den unteren Teil des Ortes lief uns auf einmal ein Dachs über den Weg, der wohl versehentlich zur falschen Zeit aufgewacht war und Zuflucht in einer Garage suchte. (Was die Besitzer wohl erstaunen dürfte, wenn sie diese öffnen.)
Unser Ziel war das “Maison du fromage”, in dem es ausschließlich um den Käse Saint-Nectaire geht.
Ein kleiner Film erläuterte die Herstellung und pries die Vorzüge der Region, in der freilaufende Kühe das Gras der vulkanischen Böden essen.
Anschließend gingen wir mit einem Führer in einen kleinen Käsekeller, in dem wir sehen konnten, wie der Saint-Nectaire reift und dazu noch einige Erläuterungen erhielten.
Schließlich durften wir dann auch noch probieren - und natürlich im Laden einkaufen.
Käsekeller Saint-Nectaire
Da wir aber noch mehr Lebensmittel brauchten und größere Supermärkte in der Gegend rar sind, fuhren wir noch weiter nach Besse.
Besse
Nachdem wir besorgt hatten, was wir brauchten, gingen wir auch noch in den historischen Ortskern.
Besse
Die Häuser des Ortes sind aus schwarzer Lava gebaut.
Besse
Auf einen Blick
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Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
Stimmung
KulturellKulinarisch
Highlights
Château du Murol mit Ritterturnier
Maison du fromage in Saint-Nectaire
historischer Ortskern von Besse mit schwarzen Lavahäusern
Themen
GeschichteKulturEssenArchitekturStadt
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