Der Polarkreis!
Inzwischen befinden wir uns in Schweden...

Veröffentlicht: 31.07.2016
Da sind wir wieder, zunächst einmal entschuldigen wir uns für den verspäteten Blogeintrag. Dieser ist dem Funkloch geschuldet, in dem wir uns die letzten zwei Tage befanden. Allein daran kann man erkennen, wie weit weg wir von jeglicher Zivilisation waren. Schon auf dem weg quer durch Schweden, bis knapp hinter die Grenze von Norwegen, konnten wir die Natur bewundern. Mehrer Rentiere querten unseren weg und bequemten sich auch nicht so schnell dazu diesen zu räumen. Einer von uns durfte sogar eine Elchkuh im Wald verschwinden sehen. Abermals hatten wir das Glück einen Platz, für unser Zelt, mit atemberaubender Aussicht zu finden. Die Landschaft war geprägt von alpenähnlichen Bergen, mit vereinzelnden Schneefeldern, und glasklaren, aber eiskalten Seen. Den Abend probierten wir uns im Angeln, worin unsere Fähigkeiten, aber definitiv noch ausbaufähig sind. Also beschlossen wir es bei einem Lagerfeuer zu belassen, denn dieses können wir bereits problemlos, ohne Anzünder, entfachen. Für Samstag fällten wir bisher unsere beste Entscheidung und gingen, in den umherliegenden Bergen, wandern und wurden nicht enttäuscht. Bei den dunklen, tiefhängenden Wolken rechneten wir zuerst mit Regen, doch nach nur 10 Minuten Wandern klarte es auf und wir mussten uns schon wieder sorgen um einen Sonnenbrand machen. Zuhause bezeichnen wir manchmal schon Happerschoß als Berg, doch gestern bewältigten wir mindestens das vierfache an Höhenmetern und wurden mit unglaublichen Aussichten belohnt! Des Weiteren konnten wir unsere Trophäensammlung um drei Geweihe (vermutlich von Rentieren) erweitern. Kurioserweise machten wir sogar eine Schneeballschlacht... Ende Juli. Auf dem Rückweg wurden wir dann doch noch vom Regen eingeholt, welcher leider bis jetzt gerade anhält. Ein Glück sitzen wir im Auto Richtung Trondheim und hoffen, dass die Sonne wieder scheint, sobald wir einen Übernachtungsplatz suchen. Nur können wir die, ansonsten bestimmt wunderschöne, Landschaft, durch die wir fahren nicht voll genießen. Auch gestern Abend beeinträchtigte uns der Regen so sehr, dass wir gezwungen waren im Auto zu essen. Außerdem gingen wir auch recht früh in unser zwischenzeitliches Zuhause, das Zelt (mückenfreihe, trockene, warme Zone), schlafen. Wir hoffen auf besseres Wetter und, dass wir uns das nächste Mal wieder pünktlich melden können!