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Tempel und Touren

Veröffentlicht: 06.12.2025

Tempel und Touren…

3 Tage mit dem Moped unterwegs, 3 Tage auf Straßen mit Asphalt, Schlaglöchern, Schotter – ich weiß nicht, wie oft Thomas während der Fahrt „Achtung“ gerufen hat, damit ich auf den Hüpfer vorbereitet bin. Staub in jeder kleinen Falte, im Gesicht wie in der Kleidung. Die Straßen, die von der Hauptroute abgehen, sind meistens gar nicht befestigt, Lehmpisten, für uns mit einem 125er Moped keine Option. Aber, eine Landschaft die begeistert – wir kennen jemanden, der es geliebt hat und immer noch lieben wird, mit dem Motorrad durch das Land zu reisen. Das verstehen wir zu 100%, allein die Vorstellung ist großartig, leider fehlt uns der Führerschein dazu.  Kilometerweit nur Hügel, Berge, Urwald, Landschaft. Einfache Orte und Tempel dazwischen, wenig Verkehr. Manchmal eine Strecke mit LKWs, wir befinden uns auf einer der Hauptstrecken, der neuen Seidenstraße, von China bis nach Singapur. Tatsächlich ist uns auf einer Schotterstrecke ein Reifen kaputt gegangen, die nächste Werkstatt 2 km weit, bergauf – aber hilfsbereite Menschen haben uns und unser Moped zur nächsten Werkstatt gefahren, dort wurde kompetent repariert und weiter gings. Zum nächsten Wasserfall, zum nächsten Tempel, zum nächsten Ort. Der Weg ist das Ziel!

Die Vielzahl der Tempelanlagen, mal schön restauriert, mal einfach und in die Jahre gekommen, gehören sehr selbstverständlich dazu, zum Stadtbild wie in die Landschaft. Überall, offen, farbenfroh, belebt. Immer wieder sehen wir Mönche jeden Alters, die beten, kehren, lernen, malern, werkeln, bauen, betonieren, waschen, eine Zigarette rauchen oder mal aufs Handy schauen. Ob in der Stadt oder auf dem Lande.

Zwischendurch eine Elefantenanlage, bereit zum Ausreiten der Touristen. Überwiegend Chinesen, die sehr reisefreudig in Gruppen ihr Nachbarland Laos entdecken. China hat eine Schnellzugstrecke von Kunming nach Vientiane, der Hauptstadt gebaut. Von Luang Prabang geht’s mit 160 km/h in 2 Stunden zur chinesischen Grenze.

In Luang Prabang ist der alte Königspalast umgewidmet in das Nationalmuseum, aber es gibt noch das „Königliche Ballett Luang Prabang“, dass uns in einem gediegenen Theatersaal eine Geschichte des Ramayana aufführt.

Wir hatten, wie schon geschrieben, so wenig Vorstellung von Laos hatten, so sehr gefällt es uns und wir werden die 30 Tage Visum auskosten. Freundlichkeit, Entschleunigung, wunderschöne Landschaften und so manches Abenteuer wird uns dabei begleiten 😊

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