Veröffentlicht: 20.01.2026























































































Willkommen in Malaysia! Don't forget to smile!
Nein, Malaysia, das werde ich nicht. Wat jeht es mir jut :-)
Nach einer Nacht und 1000 Kilometern Zugfahrt kommen wir an - und ich bin glücklich, freue mich. Malaysia, schon immer ein Land, in dem wir uns sicher und gut aufgehoben gefühlt haben. Nun, nach der ersten Vorsicht, welche Änderungen uns erwarten könnten, stellen wir fest, wie weit sich dieses Land entwickelt hat, wie sauber die Straßen sind, wie perfekt der öffentliche Nahverkehr rollt. Von der Grenze fahren wir gleich weiter nach Penang, eine Insel im Nordweseten Malaysias.
Georgetown. Kunst, Street Art, ethnischer Mix der Bevölkerung. Chinesen, Inder, Malaien. Farbenfroh, lebhaft und abwechslungsreich. Georgetown, Unesco World Heritage - die 3. ausgezeichnete Stadt, die wir auf dieser Reise besuchen: Hoi An in Vietnam, Luang Prabang in Laos, und nun Georgetown. Wir haben schon mal geschaut, welche Städte in welchen Ländern ausgezeichnet sind - lohnende Ziele :-) für weitere Reisen!
Die Bilder von Georgetown und Batu Ferringhi (Strand), sprechen für sich - es ist großartig!
Veränderungen gibt es trotzdem, wir wären zu oberflächlich, wenn wir sie nicht sehen und erwähnen würden - Reisegruppen, überwiegend junge Chines*innen, fluten die Hip-Straßen, überwiegend bis ausschließlich geht es um die ausgeprägte Selfiekultur. Ich hier, ich da, mein Kuchen, mein Tic, mein Toc, ... Gehst du um die Ecke, wird es direkt leerer.
Wir sprechen mit einem Restaurantbesitzer, Urs, ein Schweizer, der mit seiner malaysischen Frau schon sehr lange dort lebt. Die Coronazeit hat für ihn und viele andere alles auf den Kopf gestellt und auch hier vieles verändert. Er klagt, so wie auch unser Hotelpächter, es sei kein Personal zu finden, von gutem ganz zu schweigen. Wir sehen, dass die Läden wie "Fast-Shops" ausgestattet sind - schnell, teuer, hip. Schrill und einladend für das Selfie. Urs schildert es so: Sie bestellen Kuchen, picken fürs Foto drin rum, lassen ihn stehen und gehen wieder. Die neue Spezies des Touristen.
Der Umgang ändert sich. Viele andere haben wegen den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronazeit aufhören müssen, Leerstände begegnen uns auch hier. Die malaysische Regierung wird bürokratischer, die Hürden werden höher, Urs hört auf im nächsten Jahr. Urs ist allerdings inzwischen gut über/Ende 60 - ein guter Zeitpunkt.
Die Stadt ändert sich, sie pulsiert im neuen Rhythmus. Wie es werden wird, das entscheidet die nächste Generation. Wir finden sie nach wie vor großartig, schön, einzigartig.
Schaut und genießt!
