Alba-la-Romaine, Bourg-Saint-Andéol
Von Viviers aus machten wir dann noch zwei kleinere Touren, die erste nach Alba-la-Romaine, einem kleinen Ort im Hinterland zur Rhône. Der Ort liegt romantisch auf einer kleinen...


Veröffentlicht: 17.05.2025



























Unsere nächste Etappe führt uns nach Valence.
In der Marina The Épervière, dem größten Binnenjachthafen Frankreichs wollen wir auch ein paar Tage verweilen.
Auf der Fahrt von Viviers dorthin haben wir ca 60 km und 3 Schleusen vor der Brust, geplante Fahrzeit 5-6 Stunden. Erschwerend kommt an unserem Fahrtag eine Wetterprognose mit Gegenwind der Stärke 5-6 und Böen bis Windstärke 8 hinzu, anhaltend für die nächsten 2-3 Tage.
Wir verlassen zwar Viviers bei Ententeich aber nach der zweiten Schleuse ist die frische Brise bis starker Wind schon deutlich zu spüren. Die Anfahrt von unterhalb der Schleusen ist geschützt durch das Bauwerk selbst, auch die Einfahrt in die Schleusenkammer ist unproblematisch, die letzten 6 Hubmeter in der Schleusenkammer lassen dann aber erahnen, was sich da gerade oberhalb im Rhonetal abspielt.
Alles in Allem kommen wir gut und relativ problemlos voran, aber im Hafen anlegen müssen wir noch und ein Nachlassen der Brise ist auch nicht in Sicht, eher das Gegenteil.
In Google Maps hatten wir uns schon den passenden Kopfsteg ausgesucht, jetzt muss der nur noch frei sein. Das Anlegemanöver hat nicht im ersten Ansatz geklappt, fast schon fest, hat uns eine Bö gepackt, so schnell konnte ich gar nicht reagieren und Gustav stand quer. Im zweiten Anlauf waren wir dann besser dran, der Kopfsteg war ebenfalls frei.
Nachdem wir festgemacht hatten gab es ein “wohlverdientes“ Anlegerbier, Anmeldung bei der Capitanerie und Ruhe für den Rest des Tages.
In Valence haben wir dann tagsdrauf die Altstadt besucht Freitag ein kleiner Rundgang und Samstag gab es dort einen sehenswerten Markt um den Place des Clercs.
Ddie Beschreibung für Valence in den Reisführern ist vielleicht etwas übertrieben, aber die Stadt bietet viele Geschäfte und Cafés, so dass man gerne ein paar Stunden dort verbringen kann.
Die Cathédrale Saint-Apollinaire ist ein beeindruckendes Bauwerk, wenngleich es gar nicht so einfach ist, da reinzukommen. Den Zugang zur Fassade im Westen haben wir nicht gefunden, der Eingang der Kirche liegt unscheinbar auf der Südseite. Beindruckend die Bauweise, die Geschichte der Kirche geht zurück ins 9. Jahhundert.
Valence ist geprägt von buntem Treiben, anders als zuvor in Montélimar lebt die Stadt.
Gerne einen Besuch wert, wir haben zwei Tage verbracht, vorrangig um den Sturm auszusitzen, aber wir hatten auch mal etwas Ruhe verdient.
