Canal du Rhône à Sète nach Aigues Mortes
Am Morgen des 05.05.2025 verlassen wir den Hafen von Sète, Ziel Aigues Mortes. Wir wollten noch an der Tankstelle Sprit aufnehmen, unsere Durchfahrt durch die Kanäle von Sète,...


Veröffentlicht: 11.05.2025
Nachdem wir in Palavas-les-flots gestrandet waren stand erst einmal weiter als Ziel Aigues Mortes.
Dort kamen wir dann am 06.05.2025 gegen 10:30 Uhr auch an. Der Hafen war voll besetzt und wir entschlossen uns noch ein paar Kilometer Richtung Petit Rhône zu fahren. In Gallician gibt es einen kleinen Anleger, mit dem Fahrrad ca 13 km nach Aigues Mortes.
So war der Plan, dort angekommen lag bereits der Seehond vom Vortag am Kai. Wir hatten aber noch nicht richtig festgemacht, da wurden wir auf ein später ankommendes Tourischiff hingewiesen. Der Seehond legte ab, mit Ziel St Gilles, wir blieben, vielleicht geht der Kelch ja an uns vorüber.
Weit gefehlt, gegen 20:30 wurden wir dann energisch aufgefordert, für den Dampfer Platz zu machen. Circa 3,5 km Richtung Sète gab es noch einen Anleger auf freier Strecke, dort wussten wir, dass wir einen Platz finden und festmachen können.
Unser Tipp, wer Aigues Mortes besuchen und dort die Nacht im Hafen verbringen will, sollte unbedingt den Platz vorher reservieren.
Wir haben uns dann kurz entschlossen am nächsten Tag weiter Richtung Rhône, Aramon, zu fahren.
Bald erreichen wir am 07.05.2025 die Écluse de Saint-Gilles, direkt dahinter fahren wir in die Petit Rhône, bis zur großen Rhône und weiter bis Aramon. Auf der Strecke haben wir noch eine Schleuse auf der Rhône.
Auf der kleinen Rhône hatten wir kaum Strömung, aber auf der großen Rhône sieht das deutlich anders aus. Nachdem der Fluss die letzte Schleuse Vallabrègues in Richtung Mittelmeer verlassen hat, lässt er seiner bis dorthin gezügelten Kraft freien Lauf und stürmt dem Meer entgegen, um dort endgültig unterzugehen. Hatten wir auf der kleinen Rhône bei 1500/Min noch 12 km/h SOG, waren es auf der großen Rhône dann auf einen Schlag nur noch 7 km/h und ein bisschen mehr. Jetzt durfte Gustav zeigen, was er drauf hat😊.
An der Écluse de Vallabrègues trafen wir dann auch wieder den Seehond und ein weiteres Boot. In Aramon wollten wir mehrere Tage bleiben, von dort waren verschiedene Ausflüge und auch ein bisschen Ruhe angesagt. Bei Ausfahrt aus der Schleuse waren wir an Stelle 2, Aramon wollten wir als erste erreichen, schließlich handelt es sich um einen kleinen Anleger und die Erfahrung der letzten Tage hat schon etwas an unserem Selbstvertrauen gekratzt.
Der Seehond fragte auch noch nach unserem Ziel, Nachtijall…. . In Aramon wurden wir von Hafenmeister überschwänglich empfangen. Ein Super Platz, Fahrradstellplatz, die Mülltonnen in Wurfweite und Herz, was begehrst du.
Ihr habt doch gerade reserviert?
Ja, für den Seehond war dann auch noch Platz, später legten noch 2 weitere Boote an, dann war der Hafen voll.
