Von Les Roches-de-Condrieu nach Lyon
Wir sind erst noch etwas unschlüssig, sollen wir fahren oder noch etwas warten, zuletzt setzt sich die Neugierde auf Lyon durch. Am Vorabend haben wir noch Gesellschaft bekommen...


Veröffentlicht: 23.05.2025














Natürlich war Notre-Dame de Fourvière unser erster Anlaufpunkt, thront diese Kirche doch weithin sichtbar als Wahrzeichen über der Stadt Lyon. Von hier erhofften wir uns auch einen Blick über Lyon und das Umfeld.
So wurden wir nach einer Anfahrt über „moderate Steigung“ dann tatsächlich belohnt.
Zitat Wikipedia zur Kirche:
Fourvière (von lat. forum vetus, „altes Forum“) war in der römischen Antike das Zentrum von Lugdunum. Im 11. Jahrhundert begann die Stadt nach jahrhundertelangem Bedeutungsverlust wieder zu wachsen. Das neue Zentrum entstand jedoch am Fuß des Fourvière-Hügels nahe dem Saône-Ufer. Auf den Ruinen des alten Forums wurde 1168 die erste Marienkapelle errichtet.
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Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 legten die Bürger von Lyon das Gelübde ab, das Heiligtum von Fourvière zu vergrößern und zu verschönern, falls ihre Stadt von preußischer Besatzung verschont bliebe. Der Wunsch ging in Erfüllung, und schon 1872 wurde der Grundstein der neuen Kirche nördlich neben der alten Kapelle gelegt.
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Überreich ist die Ausstattung, deren Fertigstellung nach der Weihe noch Jahrzehnte in Anspruch nahm. Bögen und Säulen sind aufwendig mit Kapitellen, Friesen, Gesimsen, Engel- und Heiligenstatuen ausgestattet. Gewölbe und Wände sind mit vielfarbigen, goldglänzenden Mosaiken und Malereien dekoriert. Die zahlreichen großen Buntglasfenster zeigen Szenen aus der Bibel – vor allem aus dem Marienleben – und der französischen Kirchengeschichte.
In jedem Fall ein Besuch wert.
Die römische Geschichte ist in den Ausgrabungsstätten nebenan dokumentiert.
Zurück geht’s in die Stadt, wir wollen uns noch etwas der heutigen Zeit widmen.
