Überfahrt Honningsvåg - Nord Kapp - Loen, 18./19. August 2024
Nachdem es in Honningsvåg noch wunderbares Wetter war, wurde es in der Nacht kalt, nass und stürmisch. Von Honningsvåg aus sind wir ums Nordkap gefahren und dann wieder Richtung...


Veröffentlicht: 20.08.2024




















Am frühen Morgen sind wir in den gut 100km langen Nordfjord (genauer Innvikfjorden) eingefahren. Angelegt haben wir in Loen. Der Ort Loen ist von über 1000m hohen Bergen umgeben, weiter ins Landesinnere werden die Berge bis 2000m hoch.
Da wir gehört haben, dass im Nachbarort Olden die Iona mit 5'200 Passagieren anlanden wird, sind wir gleich als erstes mit der Seilbahn auf den Hausberg von Loen, den Hoven (1'100m), gefahren. Von dort aus konnte man einen ausgezeichneten Überblick über die nähere Umgebung gewinnen. Es war aber windig, kalt, bedeckt, zeitweise mit Regen. Es hatte zwar einen Gleitschirmstartplatz, aber an Fliegen war nicht zu denken. Deshalb fuhren wir bald wieder ins Tal. Unten hat sich die Erwartung bestätigt: Es hatte schon eine riesige Warteschlange.
Danach haben wir nach einem Bus gesucht, der uns zu den Gletschern bringen würde. Leider haben sie den Busbetrieb in Loen gerade vor einer Woche eingestellt. Deshalb mussten wir zuerst nach Olden, wo das Riesenschiff angelegt hatte. Dort fanden wir einen Bus und mussten erträglich lange warten um in Richtung der Gletscher zu fahren.
Die Fahrt war schön. Ab und zu hat die Sonne geschienen, ab und zu hat es geregnet. Auf jeden Fall entspricht der Nordfjord bis jetzt am meisten unserem Bild von einem Fjord.
Nach der Busfahrt sind wir zur Kirche von Loen gelaufen und haben gesehen, dass Loen Anfang des 20. Jhd. zwei Mal von einem Bergsturz heimgesucht worden ist.
Damit hatten wir unser Tagessoll erreicht und sind wieder auf unser Schiff gegangen, wo wir es uns gut gehen lassen.
