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#4/6 - AIDAnova- Flåm

Veröffentlicht: 04.10.2025

Mittwochmorgen sind wir in Flåm eingefahren. Auch dort wurden wir von der Sonne herzlichst empfangen. Aber das Wetter entwickelt sich ähnlich wie in Ålesund. Im Laufe des Tages zeigen sich vermehrt die Wolken.


Das Dorf zählt etwa 300 bis 400 Einwohner - je nach Saison. Und nun kommen 6000 Touristen auf einen Schlag .. 😅. 160 Kreuzfahrtschiffe legen wohl jedes Jahr hier an. Das Örtchen ist von hohen Bergen umgeben, welches ein wunderbares Panorama abgibt.


Nach dem Frühstück sind wir an Land gegangen, um uns einen ersten Eindruck von der Lage zu verschaffen. Endlich haben wir es mal geschafft, die Nova in Gänze bestaunen zu können. Gar nicht so einfach, weil das Ding so groß ist und immer etwas im Weg ist 😅. Einen Troll haben wir auch getroffen 😁.


Hier gibt es wahnsinnig viel zu erkunden. Es ist schwierig, sich für eine Attraktion zu entscheiden. Wir haben hin und her überlegt und uns für einen Ausflug von AIDA entschieden.


13 Uhr sind wir mit dem Bus losgefahren in Richtung des Örtchens Undredad. In dem kleinen Ort gibt es ein Vielfaches an Ziegen im Vergleich zu den Einwohnern. Diese liegen sogar teilweise mitten auf der Straße herum und lassen sich von uns gar nicht stören. Da ist mitunter Geduld gefragt 😅. Nicht ohne Grund: Eine Spezialität hier ist übrigens ein ganz bestimmter Ziegenkäse, der wohl weltweit exportiert wird.


Auf dem Weg nach Undredad haben wir einen Tunnel mit einer Länge von 11,5 km passiert. Die Art und Intensität der Beleuchtung ist wohl mit Psychologen abgestimmt. Es gibt sogar verschiedene Farben der Beleuchtung, damit die Fahrer nicht unaufmerksam werden. Der längste Tunnel Norwegens hat etwa eine Länge von 25 km.


Undredad an sich hat uns jetzt nicht wirklich in seinen Bann gezogen. Hier gibt es nicht viel zu sehen oder zu erleben. Es gibt hier die älteste noch existierende Stabskirche der Welt, falls das jemanden interessiert 😅.


Weiter ging’s danach nach Gudvangen. Hier haben wir einen Halt von 8 Minuten eingelegt. Es ging kurz auf eine Brücke und wieder zurück 😅. Schön war, dass gerade die Sonne herausgekommen ist und wir ein paar Bilder schießen konnten. Außerdem konnten wir in einem kleinen Geschäft mal die Toilette aufsuchen. Das war dringend nötig 😅.


Dann fuhren wir sogleich weiter nach Stahlheim. Dort hat wohl unser Kaiser Wilhelm II in einem bestimmten Hotel gerne Urlaub gemacht. Genau dorthin sind wir gefahren. Dummerweise hat das Hotel nunmehr geschlossen und wir konnten nicht hindurch gehen, um den Aussichtspunkt entsprechend aufzusuchen. Das sorgte meinerseits für ordentlich Frust. Wenn man für eine Leistung bezahlt, die man nicht bekommt, ist das … nicht gut. Jedoch haben wir einen Ausweichplatz aufgesucht und konnten doch noch zumindest einen kleinen Blick über das Tal erhaschen, in welches seiner Zeit auch der Kaiser herabgeschaut hat.


Nach diesen Stop ging’s zurück zum Schiff. Wir waren leicht angesäuert, da uns der Ausflug nicht wirklich zu 100% gefallen hat. Wir hätten entweder eine Busfahrt zum Stegestein (ganz bekannter Lookout) machen sollen oder mit der Flåmbahn nach Myrdal fahren sollen. Das wäre wesentlich attraktiver gewesen.


Es war aus meiner Sicht nur folgerichtig, sich ins Wikingerpub zu setzen und das dem Preis nach mutmaßlich beste Bier der Welt (für 11,61 Euro) zu trinken 😅🙈. Es hat allerdings wirklich gut geschmeckt. Aber nach eins davon brauchte ich definitiv nicht.


Danach habe ich mir im Souvenir-Shop ein kleines Trinkhorn für zu Hause gekauft und hatte dann doch noch einen guten Tagesabschluss 😃👍🏻.


In der abendlichen Ansprache des Kapitäns wurde es dann wieder unerfreulich. Laut Wettervorhersagemodell soll sich ein großer Sturm aus u.a. einem Hurrikan namens Humberto 🌀 von der Ostküste der USA bilden und binnen 36 Stunden an Norwegens Südwestküste auftauchen. Das hätte wohl Wellen von 8 Metern Höhe zur Folge und würde sehr ungemütlich werden. Insofern wird versucht, den Aufenthalt in Stavanger zu kürzen und früher in See zu stechen. Somit würden wir hoffentlich nur auf Ausläufer des Sturms treffen. Alternativ würde wohl auch im Raum stehen, Stavanger ganz zu canceln. Ergo muss es sich schon um eine ernstzunehmendes Wetterereignis handeln. Der Kapitän hat uns erklärt, dass man statistisch gesehen bei 1000 Wellen mit einer Welle rechnen muss, die doppelt so hoch ist.


Für die aktuelle Nacht wurden „nur“ Wellen von 4 Metern angesagt😅. Das Schiff hat dabei schon ganz schön geschaukelt und es war enormer Wind an der Außenverkleidung des Schiffes wahrzunehmen.


Aber unsere Sorgen haben wir im

Beachclub etwas betäubt 😁.


Bis hoffentlich morgen 😅😴

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