Veröffentlicht: 03.10.2025
Da wir in den zurückliegenden Wochen stark eingebunden waren, sind wir nicht optimal vorbereitet hinsichtlich der Ausflüge. Aber wir machen das Beste draus!
Montag stand die alte Hansestadt Bergen auf dem Programm. Dabei handelt es sich - glaube ich - mit Blick auf die Einwohnerzahl um die zweitgrößte Stadt Norwegens.
Wie der Kapitän in seiner Abendansprache mitteilte, werden wir „kurz vor 8 Uhr“ in Bergen unter der Brücke von Bergen einlaufen. Also habe ich mir den Wecker auf 7:25 Uhr gestellt, setzte mich sogleich auf den Balkon und habe die Einfahrt in den Hafen genossen. Elisa blieb im Bettchen. Schön anzusehen war’s (die Einfahrt, aber Elisa beim Schlafen zuzusehen natürlich auch😁).
Der Gipfel des Berges Ulriken schaut nach einem geeigneten Standort aus, um Bergen von „oben“ zu überblicken. Da uns im Vorhinein nicht ganz klar war, an welchem Terminal wir anlegen werden und wie wir zum Berg kommen, haben wir eine AIDA-Tour für 59 Euro pro Nase zum Berg Ulriken inklusive Seilbahn und natürlich Rücktour gebucht. Diese startete Mittag gegen 12:15 Uhr dem Bus zum Fuße des Berges. Von dort sind wir mit der Seilbahn (Ulriksbanen) nach oben gefahren und haben das Plateau auf eigene Faust erkundet. Die Fahrt mit der Seilbahn über GetYourGuide ist etwas günstiger, aber wir mussten ja noch dorthin kommen.
Das Wetter in Bergen ist üblicherweise geprägt durch Wolken und Regen. Dementsprechend sollte man sich anziehen. Man wird es keine Ewigkeiten da oben aushalten 😅. Dennoch hat es sich gelohnt und wir konnten weit schauen. In dem Timeslot unseres Ausflugs hat es auch nicht geregnet 👍🏻. Nach einer kleinen Stärkung im Restaurant (Preise waren in Ordnung), sind wir mit der Seilbahn hinunter gefahren. Anschließend ging es mit dem Bus Richtung Nova. Elisa ist zum Aufwärmen direkt weitergefahren zum Schiff. Ich hingegen bin am Fischmarkt ausgestiegen und bin durch die Innenstadt geschlendert. Ich wollte unbedingt die „bunten Häuser“ besichtigen, die Bergen charakterisieren. Das habe ich auch getan. Vor Ort gestalten sich die Dinge gar nicht so einfach. Das Wetter war ungemütlich, die Hauptstraße mit viel Verkehr (Bussen auch besonders) verläuft direkt vor den Häusern. Bauarbeiten und Baustellenfahrzeuge sind am Rumwerkeln, viele Touristen laufen umher … aber dennoch habe ich ein paar Bilder geknipst und für uns Magnete mitgebracht. Auf dem Rückweg durfte ein Hotdog natürlich nicht fehlen 😃. Weiterhin habe ich viele Holzhäuser gesehen, die
durch eine Farbenpracht insgesamt hervorstechen. Bargeld wird übrigens nicht benötigt (Norwegische Kronen, Umrechnung etwa 1 Euro zu 12 Kronen), da so ziemlich überall eine bargeldlose Bezahlung möglich ist.
An Bord habe ich erstmal einen heißen Kaffee getrunken. Abends haben wir es uns im Theatrium gemütlich gemacht und haben den Abend ausklingen lassen ☺️.
Auf AIDAsehen 👋🏻
