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Tag 30: Hütten für die Arbeiter

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Der heutige Freitag begann deutlich wärmer als die letzten Morgen: da das Wetter und vor allem die Temperaturen immer winterlicher werden, hatten wir heute Nacht zum ersten mal die kleine Heizung im Zimmer an. Tagsüber wird es dank der Sonne immer noch 20-25 Grad warm, ist die Sonne aber weg kratzen wir mittlerweile an der 0 Grad-Grenze. Doch trotzdem ging es nach dem Frühstück an die Arbeit. Am heutigen Vormittag halfen wir in der Werkstatt aus. Dort half ich Karsten dabei die Elektronik und Rückleuchten an einen neuen, selbstgebauten Anhänger anzubringen. Jakob baute mit Absalom derweil zwei neue Hütten für die Köhler auseinander. Die Wände werden in der Werkstatt gefertig und bestehen aus einem Stahlgerüst und Wellblech bzw. Teilen eines alten LKW-Aufliegers. Ist die kleine Hütte fertig, werden die einzelnen Wände wieder auseinander geschraubt und nach Okaue transportiert. Dort können sie dann wieder zu kleinen Hütten zusammengebaut werden. 

Kurz vor der Mittagspause beluden wir noch eines der Autos mit den Hütten, Generator, Flexx und weiterem Wellblech für die Dächer.

Der Anhänger in der Werkstatt ...


Nach der Mittagspause fuhren wir dann mit dem beladenen Auto nach Okaue. Mit 4 Mann auf der durchgehenden Sitzbank in der Fahrerkabine und den Wänden auf dem Dach bewegten wir uns auf rechtlich eher instabilem Terrain - erreichten unser Ziel aber trotzdem. 



Vor Ort halfen einige der Köhler mit die Hütten zu errichten. Erst wurden die 4 Wände verschraubt, dann weitere Wellbleche als Dach auf den Rahmen geschraubt. Die ca. 4 qm "großen" Hütten bieten bei weitem nicht den Komfort eines europäischen Einfamilienhauses. Doch die Köhler hier leben sehr einfach und bescheiden und sind mit den Hütten vollends zufrieden.



Um 18.30 Uhr standen beide Hütten und wir konnten uns auf den Rückweg machen. Auf der Farm wartete Karsten bereits mit dem Abendessen aus uns. Sylvia und Jens sind dieses Wochenende auf dem einem Hockeyturnier in Windhoek und kommen erst Sonntag zurück auf die Farm. Gegen 21.30 lagen wir wieder im Bett. Morgen ist zwar Wochenende, doch der Samstagvormittag ist Arbeitszeit und beginnt wie üblich früh ...

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