mirisophie
mirisophie
vakantio.de/mirisophie

Mount Cook & Tasman Glacier

Veröffentlicht: 05.04.2018

Nachdem ich den Tag relativ früh mit einem Skypegespräch startete und mir am morgen erst bewusst wurde an was für einem wunderschönen Ort wir geschlafen haben, frühstückten wir mitten im nirgendwo zwischen den Bergen.

Gegen halb 11 machten wir uns dann auf um den Hooker Valley Track zu laufen, ein wahnsinniger schöner Walk, der am Fluss entlang führte, über einige Brücken, zwischen den Bergen entlang und geradezu auf den Gletscher hinausläuft und einen atemberaubenden Blick auf den Mount Cook freigab. Die Gletschermassen waren “leider” von Gestein bedeckt aber dennoch war es schön den Moment am Fuße des Gletschers zu genießen.

Anschließend fuhren wir mit dem Auto zu einem anderen Walk in das Tasman Valley, der uns auf einen kleinen Berg führte, von dort aus sah man nicht nur den Tasman Glacier und den Tasman Lake, der sich durch den Gletscher bildete, sondern auch die Blue Lakes. Die Blue Lakes waren damals bei der Namensgebung zwar noch blau, sind aber mittlerweile durch den Regen und die Algen grün geworden und somit ist die Bezeichnung eigentlich veraltet und die Bezeichnung “Green Lakes” wäre eigentlich richtig.

Nachdem wir dann sehr k.o. von den Walks den Aoraki / Mount Cook National Park wieder verlassen haben fuhren wir den gleichen Weg den wir gestern hergefahren sind wieder zurück. Da es sich bei dem Weg den wir gestern genommen haben um eine Sackgasse handelte fuhren wir dementsprechend den gleichen Weg heute erneut, an dem Lake Pukaki vorbei der mich erneut aus den Schuhen haute (Wortspielwitz - Schuhe habe ich hier eh so gut wie nie an, denn “If you're not barefoot, you're overdressed!”).

Nachdem wir dann nochmals zu dem Lookout, bei dem wir auch gestern schon waren, gefahren sind um die Schönheit des Lakes auf uns wirken zu lassen, fuhren wir durch die atemberaubende schöne Landschaft Neuseelands nach Twizel. Dort angekommen gab es unser Mittagessen und anschließend spielten wir noch zwei Runden Schach, die sich extrem in die Länge gezogen haben. 

Gegen Abend verließen wir dann Twizel und fuhren zur Unterkunft für heute Nacht. Einmalig triffts wohl ziemlich gut beim Versuch die Unterkunft in Worte zu fassen. Jason, der Gastgeber und Besitzer kam direkt auf uns zu und führte uns stolz rum. In den Aufenthaltsräumen kann man sich vermutlich ohne Probleme Stunden aufhalten, da wirklich an jeder Ecke etwas zu entdecken ist. Von der Dartscheibe über den Schallplattenspieler, die Musikecke, die VHS Kasetten, die Obstkisten die als Regal dienen, die Musikanlage, die Discobeleuchtung,.... bishin zu dem Garageneingang ist einfach alles einmalig genial. Wir kochen jetzt noch und lassen den Abend mit dem ein oder anderen Bier ausklingen und dann gehts ins Bett.

Antworten