Ausflug mit dem Jetboot
Heute fahren wir in den Süden der Insel nach Wanaka in eine Ferienwohnung. Nach 60 km treffen wir unterwegs Ian, Duncans Bruder, der uns freundlicherweise auf eine Tour mit...


Veröffentlicht: 26.11.2024








































Die Ferienwohnung ist wirklich beeindruckend, 4 Schlafzimmer, ein riesiger Wohnbereich, bestimmt 120m² Terrasse, hier lässt es sich sehr gut aushalten. Abends kommen Nachbarn vorbei, Elisabeth kocht typisch deutsch Schweinebraten mit Kartoffeln und Spargel. Am nächsten Tag spazieren wir auf den Mount Iron, nicht sooo hoch, aber trotzdem gibt es eine tolle Aussicht auf Wanaka und die umliegenden Berge. Nachmittags fahren wir mit den Rädern an den Lake Wanaka, der bekannte Baum ist vermutlich der meistfotografierte Zaunposten Neuseelands. Zum Dinner geht es 20 Minuten Richtung Cardrona, im Winter auch ein bekanntes Skigebiet, im gleichnamigen Pub gibt es leckere Burger und Nachos. Anderntags machen wir einen Ausflug nach Queenstown, spazieren an der Promenade und genießen neuseeländische Backkunst. Zum Wandern ist das Wetter leider zu schlecht, eigentlich wollten wir noch weiter nach Glenorchy an das westliche Ende des Lake Wakatipu. So fahren wir dann zurück über Arrowtown, als an einer Steigungsstrecke der Bus plötzlich immer langsamer wird. Der Motor hat kaum noch Leistung und verschluckt sich beim Gasgeben. Ich checke Temperatur und Flüssigkeiten, zumindest hier ist alles ok. Die ebene Umgehungsstrecke können wir noch fahren, so kommen wir zumindest zurück nach Wanaka in die Ferienwohnung. Am nächsten Morgen lässt sich der Motor nur schlecht starten, geht immer wieder aus bzw. nimmt kein Gas an. Ich tippe auf Zündkerzen oder Luftmassenmesser, es kann aber auch was größeres sein und rufe daher den AA an, das Pendant zum ADAC (in weiser Voraussicht habe ich ja eine Premium – Mitgliedschaft abgeschlossen). Nach einiger Zeit kommt auch ein Pannenhelfer vorbei, John schaut auf das Auto, lässt sich das Schadensbild erklären und wirkt / ist absolut ratlos (Ok, ist kein Toyota, sondern eine von nur 17 V-Klassen in NZ). Er ruft einen anderen Mechaniker an, der kommt und hat immerhin ein Diagnosegerät dabei, um den Fehlerspeicher auszulesen. John ist dann direkt weg, der Mechaniker sagt mir noch, er würde auch mit dem LMM anfangen. Er schreibt mir noch 5 Werkstätten in der Umgebung auf, die ich mal mit dem Rad abklappern könnte, und ist dann auch weg. Das war´s, der Service des AA ist echt übersichtlich. Also baue ich den LMM aus und fahre zu einer der Werkstätten, um das Ersatzteil zu bestellen. Auf dem Rückweg miete ich bei einer Autovermietung noch ein Auto (Nissan Sylphy, noch nie gehört…), schließlich haben wir für morgen zwei Übernachtungen auf Stewart Island gebucht (...travel...), danach streiche ich noch etwas das Deck und die Holzstühle. (...work...)
