Wanaka und Queenstown
Die Ferienwohnung ist wirklich beeindruckend, 4 Schlafzimmer, ein riesiger Wohnbereich, bestimmt 120m² Terrasse, hier lässt es sich sehr gut aushalten. Abends kommen Nachbarn...


Veröffentlicht: 26.11.2024
































































































Stewart Island, eine kleine Insel südlich der Südinsel Neuseeland, ist für die nächsten Tage unser Reiseziel. Wir habe in einem kleinen Hotel Zimmer gebucht und wollen bei Wanderungen die Inselwelt erkunden. Nach einem schnellen Frühstückskaffee fahren wir morgens die 260km nach Invercargill. Der Flughafen ist nicht allzu groß (EIN Gepäckband immerhin), es gibt verschiedene Inlandsflüge, mit einem kleinen Flugzeug kann man aber auch in 20 min nach Stewart Island fliegen. Das Ticket kostet 256 $, die Fähre hätte 250 $ gekostet, da fiel die Entscheidung zum Flieger nicht schwer. Onan (460 Einwohner) empfängt uns mit (noch) gutem Wetter, wir checken in dem Hotel ein und kaufen im einzigen Supermarkt noch ein paar Vorräte, dann geht es auch schon auf eine kleine Wanderung. Farne und Palmen säumen den Pfad, dazwischen große Bäume aller Art. Pinguine und Kiwis werden wir leider keine sehen, dafür ist eine der vielen Rattenfallen gefüllt. Der Weg wechselt zwischen Ufer und Waldabschnitten, immer wieder scheinen Strandabschnitte durch die Bäume. Abends dann eine Instantsuppe und früh ins Bett. Am Sonntag wandern wir eine größere Runde, am Ende werden rund 18km zusammenkommen. An netten Strandhäusern vorbei spazieren wir zum Ausgangspunkt des Rakiura – Tracks in der Lee Bay, dann folgen wir dem Track ein Teilstück am Ufer entlang. Leichter Regen zieht auf, passend zum Regenwald, durch die hohen Bäume bleiben wir aber etwas geschützt. Über den Garden Mound geht es quer durch das Hinterland zu einem anderen Uferabschnitt, der uns schließlich wieder in die Zivilisation führt. Abends dann Fish and Chips im Hotel, sehr lecker. Am nächsten Morgen fliegen wir dann mit der ersten Maschine zurück nach Invercargill, diesmal ist der Flug etwas holprig, in den Böen macht die Maschine kleine Sprünge hoch und runter, die Landung ist dafür butterweich. Auf dem Rückweg kommen wir durch Invercargill und halten wir noch auf einen Kaffee bei E Hayes Tools, einem kleinen Gemischtwarenladen mit Haushaltssachen und Werkzeug, der aber auch ein Café und ein paar alte Motorräder beherbergt. Weiter geht es durch sanfte Hügellandschaften wieder zurück nach Wanaka, nachmittags geben wir den Mietwagen wieder ab. Mittlerweile hat auch schon die Werkstatt die Nachricht hinterlassen, daß das Ersatzteil abholbereit ist. Der neue LMM ist schnell eingebaut, der erste Startversuch ist noch etwas holprig, dann stabilisiert sich aber der Motorlauf und auch die Gasannahme funktioniert wieder. Anscheinend also alles wieder ok, eine kurze Probefahrt zum Einkaufen läuft problemlos. Als nächstes fahren wir dann an die Westküste und weiter Richtung Norden.
