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Der Küste entlang (Ecuador)

Veröffentlicht: 20.03.2023

Nach der Überquerung der Anden mit dem Bus kamen wir in Montañita, einer kleinen Stadt an der ecuadorianischen Küste an. Für uns war es bisher die schönste Küste, denn hier traf der grüne Dschungel direkt auf den großen Pazifik und dies ergab einen wunderschönen Kontrast. 

Montañita ist bekannt für gute Wellen zum Surfen, wunderbare Stände und natürlich auch für sein Nachtleben. Da es in der Stadt selber nur so wimmelt von Nachtclubs, Bars und Restaurants haben wir unsere Unterkunft im Norden der Stadt in Punta Montañita gewählt. Dort ist es generell etwas ruhiger, jedoch ist man zu Fuß in 5min in der Stadt und Mitten im Trubel, wenn man will ;)

Unsere Unterkunft (Casa del Sol) war ein schönes Surferhostel 100m vom Strand entfernt. Was gibt es besseres um in den Tag zu starten, als früh morgens ins Meer zu springen und sich in den Wellen treiben zu lassen. Am Abend konnte man den Tag direkt am Strand in einem der netten Restaurants und Bars bei einem herrlichen Sonnenuntergang mit ein paar Bierchen ausklingen lassen. Uns gefiel es dort sehr gut. 

Man konnte dort am Abend auch ein Phänomen beobachten und zwar das blau leuchtende Plankton. Das Meer hier war sehr nährstoffreich und bot Lebensraum für riesige Mengen an Plankton (mikroskopisch kleine Algen, die Futtergrundlage für viele Meerestiere). Diese Algen laden sich am Tag im Sonnenlicht auf und geben in der Nacht durch die Biolumineszenz ein blaues Leuchten ab. Wenn also die Wellen hier an der Küste in der Nacht brechen, leuchten sie manchmal in einem strahlenden Blau. 

Da wir jetzt gute zwei Wochen an der Küste verbringen wollten, nutzten wir die Gelegenheit um das Surfen zu lernen. Wir fingen zuerst mit den kleinen Wellen an, wo man im seichten Wasser das Aufsteigen auf das Brett üben konnte. Nach einigen Tagen wo wir selbstständig üben konnten, nahm uns unser Lehrer mit weiter hinaus zu den größeren Wellen. Dort erklärte er uns wie man die Wellen und den Ozean genau beobachtet um die perfekte Welle zu finden, die wir fanden und erfolgreich surften. Ein unglaubliches Gefühl. Jetzt heißt es üben und noch mehr üben und nie zu vergessen, das Meer zu respektieren und den Spaß nicht zu verlieren.

Neben dem Surfen erkundeten wir auch weiter die Küste. Wir besuchten die nächste Stadt Olon, wo man ausgedehnte Strandspaziergänge machen aber auch gut Surfen konnte.

Wir verbrachten auch zwei Tage in Ayampe noch weiter nördlich von Olon in einer Unterkunft im Dschungel. Ayampe war ein sehr ruhiges kleines Dorf mit naturbelassenen Stränden und zwei großen, charakteristischen Felsen, die vor der Küste aus dem Wasser ragten. 

Noch weiter nördlich von Ayampe lag Puerto López, von dort aus begaben wir uns auf eine Tour zur Isla de Plata. Einer Insel 40km vor der Küste. Dies war der Brutplatz für eine Vielzahl von Meeresvögeln. Wir wanderten durch die grüne Insel und konnten hautnah die großen Fregattvögel, die tollpatschigen Blaufußtölpel und viele mehr beobachten. Auch die großen Meeresschildkröten hielten sich um die Insel auf. Zum Abschluss konnten wir noch bei einem Korallenriff schnorcheln, wo sich die Unterwasserwelt in bunter Farbenpracht präsentierte. 


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