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Tag 81, 82, und 83 - Fidschi-time auf den Yasawa-Islands

Tag 81 - Sonntag 11.12.2022
Ein verregneter Tag mit Amyth 

Heute regnete es wieder wie aus Kübeln. Zirka jede Stunde prasselte es einen Regenhagel auf unser Blechdach herunter. Trotz alledem wollten wir uns einen gemütlichen Tag machen und ein wenig lesen, recherchieren und relaxen. Doch der Hausbesitzer, Amyth, machte uns einen Strich durch die Rechnung. Direkt nach dem Frühstück kam er zu uns rüber und erzählte uns von seinem Leben auf den Inseln. Er arbeitet in einem Resort auf den Yasawa-Islands als Buchhalter und muss immer für mindestens 20 Tage durchgehend auf den Inseln bleiben. Dafür hat er nach diesen Arbeitstagen 7-10 Tage am Stück frei. Er erklärte uns, dass für die Mitarbeiter Alkohol verboten sei und er deshalb die Zeit zuhause gerne mit einem Bierchen verbringt. Daraufhin fuhren wir auch schon in die Stadt um das zuvor erwähnte Gebräu zu kaufen. Wir begleiteten den Hausherrn, da wir unseren Wasser und Snackvorrat, für das bevorstehende Inselhopping, aufstocken mussten.
 Amyth hatte sehr sehr viel zu erzählen und so verbrachten wir den ganzen Nachmittag auf seiner Terrasse und ließen uns von seinen Geschichten berieseln. Am Abend lud er uns dann in seine Wohnung zum gemeinsamen Abendessen ein.  Anna spielte nebenbei, den ganzen Nachmittag, mit seiner Tochter. Sie malten Bilder, spielten mit dem Ball und lachten gemeinsam, anstrengend aber sehr liebenswert. 


Tag 82 - Montag 12.12.2022
Ab geht´s auf die Yasawa-Islands

Der Tag begann alles andere als erfreulich. Für den Transport zu dem Hafen verlangte Saleshni (Amyth´s Frau) weit mehr als wir gedacht hatten, doch wir bezahlten die Summe, da wir zu höflich waren um zu intervenieren. Der Aufenthalt bei den Beiden war ausgesprochen schön aber diese "Abzocke" schmälerte ein wenig das Gefühl. 
Direkt nach dem Abschied von Amyth´s Familie holten wir uns unser Ticket für die Fähre. Die Preise dafür waren schon extrem hoch. Wir hatten bereits online bezahlt, doch die Aufzahlung für den angeblich so viel teureren Sprit war dann einfach die Höhe. Fast 30 Euro mehr, also insgesamt 170 Euro, mussten wir für die 1 Stündige Fahrt auf die erste Insel der Yasawa-Gruppe bezahlen. 
Nachdem unser Ärger über die Wucherpreise verzogen war, beruhigten wir uns mit einem Cappuccino am Hafen und warteten auf die Abfahrt. 
Die Überfahrt von Viti Levu (Hauptinsel) nach Waya-Lailai (erste kleine Insel der Yasawa-Islands) war spannend aber ein wenig wackelig. Der Wellengang war relativ hoch und wir mussten beide ein wenig gegen unsere Übelkeit ankämpfen. Die Fähre blieb ca. 200 Meter vor der Insel stehen. Dort wurden wir dann von Ece, unserer neuen Gastgeberin, und ihrem Mann Josh mit dem Boot abgeholt. Wir wurden in einer typischen Fidschianischen Hütte mitten im Dorf untergebracht. Das Dorf war sehr authentisch - Anna durfte nicht im Bikini an den Strand laufen, sondern musste einen Sarong tragen und Manfred durfte zum Beispiel keine Kappe aufhaben, wenn er durchs Dorf lief. Ece war sehr Gastfreundlich und ihre Kinder halfen uns das Gepäck dorthin zu bringen. Nach einem kurzen eingewöhnen und einem Instant-Kaffee, machten wir uns auf den Weg den Strand zu erkunden. Der Sand war weiß, das Meer blau und wir fühlten uns wie auf einer Karibikinsel. Am Abend machte uns Ece noch ein Abendessen und dann ging Sie zurück zu ihrer Familie, welche am anderen Ende des Dorfes wohnte. Wir lasen noch ein wenig und wollten uns dann Bettfertig machen. 
Manfred ging noch einmal aufs Klo und dort machte er eine folgenschwere Entdeckung. Hinter der Toilettenschüssel wohnte eine handgroße Spinne die jeden Abend ihren Weg aus dem Versteck fand. Da Anna eine kleinen Spinnenphobie (zumindest vor großen Spinnen) hat, wusste Manfred nicht wie und ob er es Anna sagen soll. Doch Anna erkannte in Manfreds Gesicht sofort, dass etwas nicht stimmte. 
Wir beobachteten die Spinne aus einer respektablen Entfernung und beschlossen Ece am nächsten Tag zu fragen, ob sie das "Ungeheuer" entfernen könne. Danach legten wir uns, wohlgemerkt mit einem sehr mulmigen Gefühl, in unser Bett. Die Nacht war alles andere als erholsam. Immer wieder wurden wir wach da unzählige Insekten, Mäuse und anderes Getier im ganzen Haus aktiv wurden. Gott sei Dank hatten wir ein Insektennetz, welches aber immer wieder Lücken hatte.

Tag 83 - 13.12.2022
Fidschi-time 

Nach der etwas unruhigen Nacht freuten wir uns direkt als das Lali (eine Art Trommel um das Dorf zu wecken) erklang und uns aus dem Bett trommelte. Ece war bereits im Haus und bereitete uns ein Frühstück zu. Kaffee, frische Früchte und fidschianische Pancakes standen bereits auf dem Tisch. Wir aßen was wir konnten aber Ece hatte viel zu viel zubereitet. 
Nach dem wirklich ausgezeichnetem Frühstück erklärte uns Ece dass auf den Yasawa-Inseln alles mit der Ruhe angegangen wird, Fidschi-time nenne die Einheimischen diese Herangehensweise. Wir nahmen uns das zu Herzen und verbrachten den ganzen Tag mit Lesen, Karten spielen und relaxen. 
Natürlich erzählten wir Ece von der Spinne aber anstatt die Spinne einzufangen oder ähnliches, gab sie uns einen Besen und meinte falls sie nochmal da sein sollte, müssen wir die Spinne mit dem Besen verscheuchen. Diese Antwort war alles andere als beruhigend aber wir akzeptierten es. Wir wollten so leben wie die Fidschianer und das gehörte dazu. Heute kamen außerdem zwei weitere Urlauber an, welche ebenfalls in unserem Haus untergebracht wurden. Natürlich waren es zwei Deutsche. Jenny und Felix waren Arbeitskollegen welche sich gemeinsam auf Weltreise begaben. Vor allem Jenny war sehr gesprächig und erzählte uns den ganzen Abend von ihren bisherigen Erlebnissen. Nach einigen netten Gesprächen, ein paar Strandspaziergängen und natürlich dem Mittag- und Abendessen, war der Tag auch schon wieder vorüber und die Nacht brach an. Es war wieder Spinnenzeit. Auch Felix und Jenny hatten einen gesunden Respekt vor dem riesigen Getier und so mussten wir uns wieder mit der Spinne im Nacken beim Toilettengang arrangieren. Doch wir lernten damit umzugehen, vor allem Anna musste ihren ganzen Mut zusammennehmen um die Toilette aufzusuchen. Trotz alledem versuchten wir die Zeit auf der Insel zu genießen und am Tag beziehungsweise solange es hell war, war das auch kein Problem. Die Nächte wurden aber immer wilder und unangenehmer. Jede Nacht wurden es gefühlt mehr Tiere, die uns heimsuchten und wir kamen sehr wenig zur Ruhe. Keiner von uns Beiden freute sich auf das schlafen gehen obwohl wir hundemüde waren. 

 



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