Von Lauterbourg nach Ingelheim durch Weingegenden
Der KNAUS Campingplatz in Bad Dürkheim ist sehr speziell. Er ist riesengroß und man fährt mit dem Fahrrad von der Rezeption bis zur Zeltwiese rund 500 Meter. Die Zeltwiese hat...

Veröffentlicht: 07.08.2024
Schöne Aussichten, unzählige Burgen und Schlösser: das Mittelrheintal ist auch mit dem Fahrrad eine Tour wert. Die Radwege ab Köln bis Düsseldorf sind eher in einem schlechten Zustand und sehr holprig. Die Beschilderung fehlt stellenweise oder ist so dämlich aufgestellt, dass man die Richtungsweiser erst erkennt, wenn man hätte bereits abbiegen müssen.
Wir sind linksrheinisch den Eurovelo 15 gefahren. Ab Bingen verläuft der Radweg etwas abgesetzt unterhalb der Bahntrasse, was sehr entspanntes Fahren ermöglicht.
Im weiteren Verlauf schwenkt der Radweg an die Strasse oder Gleise, an zwei Stellen fährt man unter der Bundesstraße. Insgesamt war mehr Fahrradverkehr als Autoverkehr unterwegs. Dass die Kfz und die Züge parallel zum Radweg fahren, fanden wir nicht störend.
Am Loreley-Felsen ist die engste und tiefste Stelle im Flussverlauf. Vom Zelt aus hatten wir den Blick auf den Fels und konnten den Schiffsverkehr ein bisschen beobachten.
Das AKW Mülheim-Kärlich lief nur 2,5 Jahre und musste dann wegen Planungsfehlern stillgelegt werden. Weitere Informationen gibt es hier.
Nachdem wir die europäischen Institutionen in Straßburg besucht hatten, hatten wir das Glück, am alten Wasserwerk in Bonn vorbei zu fahren. Die ausgestellten Bilder des ehemaligen Bundestags kannten wir aus unserer Jugendzeit im Fernsehen. Wie klein, männerdominiert und dunkelbeanzugt der Bundestag damals war...
In Düsseldorf haben wir Jörg und Andrea besucht und konnten dort auch übernachten. Der ursprünglich geplante Aufenthalt am Campingplatz in D-Lörrick muss warten.
In Krefeld-Uerdingen verlassen wir vorerst den Eurovelo 15 und fahren nach Westen in Richtung Niederlande.
