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Eyre Peninsula

Veröffentlicht: 17.11.2022

Nach der Fahrt auf dem Nullarbor erkundeten wir als nächstes die Eyre Halbinsel. Sie ist - laut aller erhältlichen Informationen für Touris - vor allem wegen der spektakulären Ausblicke auf die Küste, vieler traumhafter Buchten und Stränden, aber auch wegen ihrer ausgeprägten landwirtschaftlichen Nutzung (Weizenanbau) eine Reise wert. Außerdem gibt es an verschiedenen Stellen Touranbieter, die auf Schnorcheltouren mit Robben und Delfinen und/oder Käfigtauchen mit weißen Haien spezialisiert sind.

Da uns der Sinn nicht nach Landwirtschaft stand, haben wir uns entschieden das Binnenland zu überspringen und nur an der Westküste entlang zum südlichsten Punkt (Port Lincoln) zu fahren, um dann für die Fahrt zurück nach Norden die Ostküste zu nutzen.

Der erste Stopp führte uns dann auch direkt in die Baird Bay zu einem der oben genannten Touranbieter. Robben- und Delfinschwimmen war angesagt. Die Robben waren auch wirklich sehr niedlich, total verspielt und zutraulich, allerdings haben die Wassertemperaturen (16 Grad) das Vergnügen etwas eingeschränkt. Die Delfine hatten dann keine so rechte Lust auf uns, sodass wir nur einen und den nur zweimal ganz kurz gesehen haben. Der war dann auch schneller weg als man die Kamera auf ihn richten konnte, war aber dafür in dem Anwesenheitsmoment sehr nah und gut zu sehen. Das Haitauchen hätte zumindest das weibliche M der Blogschreiber auch sehr gereizt, da es sich aber um eine 10-12 Stunden Tour mit jeweils 3 Stunden An- und Abfahrt per Boot zu dem Haigebiet gehandelt hätte (und das bei teilweise wohl recht rauer See), haben wir das dann doch nicht gemacht…

Die Westküste präsentierte sich in anständigem Wetter und mit dem ein oder anderen schönen Ausblick, allerdings gab es auf der sogenannten Küstenstrecke auch eher reichhaltige Einblicke in den Weizenanbau als gute Sicht auf das Meer.

Die Nationalparks im Süden (Coffin Bay NP und Lincoln NP) sind weitestgehend nur mit Allradantrieb befahrbar, den wir aber nicht haben, sodass wir nach einem Vormittag im Hotel (wegen stundenlangem Gewitter und heftigem Regen) nur die wenigen für uns fahrbaren Straßen bei schönstem Nachmittagswetter erkunden konnnten. Vor allem der Coffin Bay NP hat uns recht gut gefallen, dort gab es u.a. richtig viele Emus (auch mit Jungen). Am Abend - fast schon im Dunkeln - haben wir dann auf einer entfernten Wiese beim Lincoln NP auch noch eine große Zahl von Riesenkängurus gesehen.

Die Fahrt an der Ostküste entlang war bis auf wenige schöne Ausblicke wieder eher weizengelb garniert mit grünem Weideland… 

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