7. Juni/69. Tag: Vaylats - Lhospitalet
Pont Valentré Cahors Im Kloster wird schon um 6:45 Uhr gefrühstückt, da Cahors auf dem Weg liegt und ich noch weiter will. Es wird ein ereignisreicher Tag. Frühstück in...


Veröffentlicht: 08.06.2019























Am Abend ist die 10. Woche vollendet, die 2. Woche auf der Via Podiensis.
Da das zweite Paar Schuhe durchgelaufen ist, suche ich mit Mme Pradines lange nach der nächsten Schusterwerkstatt, bis nach Moissac müssen sie mich jetzt noch tragen.
Da wir noch das Quartier für den Abend klären, komme ich erst 9:30 Uhr los.
Als ich Corinne, meiner abendlichen Herbergsmutter sage, dass ich um 18 Uhr da sein werde, fängt sie an zu lachen und verspricht mir ein Freibier, wenn ich es schaffe. Dabei sind es heute ja nur 25 Grad und 37 km.
Es geht über Wiesen und Felder und durch Wäldchen, meist Eichen.
Abschied von meiner Gîte
Kirche von Lhospitalet: Wer nur den lieben Gott lässt walten
... ein bisschen Neid kommt auf
Kapelle St-Jean
Mittags bin ich in Montcuq. Den Wehrturm aus dem Mittelalter will ich besichtigen, wie so oft in Frankreich machen auch die öffentlich Bediensteten konsequent von 13 bis 15 Uhr zu. Sollte halt nicht sein. Ansonsten aber sehr viel Flair, sehr schön.
Montcuq
Erstaunt bin ich immer wieder, man trifft an einem Gehöft Kaffee und gekühlte Getränke für die Pilger, alles für 1 €.
Mein Kampfgeist war geweckt: 3 Minuten vor 18 Uhr treffe ich in Lauzerte ein und gewinne meine Wette mit Corinne😊👍💪
Lauzerte heißt im Lateinischen „Die Lampe“. Das mittelalterliche Dorf überragt entsprechend die Gegend und war schon immer Zwischenhalt für die Pilger.
Nach dem Abenddinner bleibt noch Zeit für Kunst und Reiseblog.
Morgen geht es nach Moissac über 27 km, es ist Pfingsten, Montag ist Ruhetag!