Beijing welcomes you
Touch down in China!!! Wir sind angekommen!!! Nach einem, von ein paar kleineren Turbulenzen abgesehen, ruhigrn und angenehmen Flug, sind wir um 5:01 Uhr Ortszeit (oder 22:01...

Veröffentlicht: 19.11.2018



























































Nine million bicycles sieht man heute in Beijing nicht mehr. Das hat sich seit den 80ern deutlich verändert. Stattdessen verstopfen Millionen Autos die Straßen der Stadt. So benötigten wir über 1,5 Stunden für die rund 40 Kilometer vom Flughafen ins Hotel. Der Verkehr ist so dicht, dass jeden Tag jeweils zwei Kfz-Kennzeichen (die letzte Nummer ist ausschlaggebend), nicht fahren dürfen. Die noch verbliebenen Radfahrer sind mittlerweile mit Elektroantrieb aufgerüstet und jagen lautlos in den engen Gassen der Altstadt nichtsahnende und fotografierende Touristen.
Wenn man die Schrifttafeln mal ausblendet, sieht Beijing auf den ersten Blick auch micht viel anders aus, als jede andere Großstadt in Europa, nur eben viel, viel Größer. 22 Millionen Einwohner müssen schliesslich in der "Großen Stadt im Norden", wie Beijing übersetzt heißt, untergebracht werden.
Gegründet wurde die Stadt wohl schon vor 3.000 Jahren. Außer den tausenden Hochhäusern und etlichen Wolkenkratzern gibt es auch eine schöne Altstadt, die im vorigen Jahr teilweise restauriert wurde.
Hier kann man schon an der Einfangstüre erkennen, wem das Haus gehört. Befinden sich rechts und links Steinquader, handelt es sich um eine Beamtenfamilie. Die Steinquader symbolisieren einen Stempel. Sind die Steine rund, handelt es sich um angedeutete Trommeln und die geben zu erkennen, dass hinter der Türe eine Soldatenfamilie wohnt. An den über der Tür hervorgehobenen Balken wird auch gleich klar, welchen Rang die Familie inne hat. Ein oder zwei Balken bedeuten eher den unteren oder mittleren Dienst(-grad), während der Besitzer von vier Balken die gehobene Beamtenlaufbahn eingeschlagen hat oder General ist. Wenn der Türklopfer drei mal betätigt wird, bitten Freunde um Einlass, Familienmitglieder brauchen nur einmal klopfen.
Nach dem Spatziergang durch die Altstadt schlenderten wir über die Einkaufsstraße, die früher dem Kaiser vorbehalten war. Aufwendig geschmückte Fassaden und Passagen, in denen unterschiedliche Handwerker Souveniers für Touristen erstellen, laden zum Schlendern ein.
Das nördliche China ist für seine Holzschnitzereien, die Jadefertigung und seine Perlen bekannt, während man Seide besser in Shanghai kauft.
Abgerundet wurde unser erster Tag in China, durch den Genuß von Peking-Ente und tausend anderer Köstlichkeiten, für die nördliche Küche bekannt ist.
Das war übrigens eine Entschädigung für die Hühnersuppe mit Pilz, die wir vor unserem Ausflug im Hotel bestellt hatten. Die war zwar geschmacklich in Ordnung aber wenn die in der Suppe schwimmenden Hähnchenstücke eine grauschwarze Farbe haben, kostet es den unbedarften Nichtasiaten schon einiges an Überwindung, die eingebrockte Suppe auch auszulöffeln.
Ach ja, und Hunde haben wir auf den Straßen auch gesehen...an und ohne Leine...
Der strahlend blaue Himmel bei rund 11 Grad machten den Tag perfekt.
Unser Hotel, das Beijing West Riverside, macht einen guten Eindruck. Die Zimmer sind großzügig und sauber, die Betten groß und nicht zu weich.
Nur an die Raumtemperaturen müssen wir uns noch anpassen. Wir haben ja schon im Kaffee am Flughafen gefroren, im Bus war es auch nicht wärmer und auch das Hotelzimmer war unterkühlt.
Ach ja, und noch ein Tipp zum Schluss: Will man in China Geld am Automaten abholen, lohnt es sich, unter die Sichtschutzabdeckung der Tastatur zu schauen. Die Ziffern sind hier nämlich anders angeordnet, als bei uns. Die 1 befindet sich unten links und nicht oben links. Wenn man durch die chinesische Automatenstimme, die man nicht versteht auch noch abgelenkt wird und die Geheimzahl drei mal falsch eintippt, weil man sich ja sicher ist, die richtige Nummer im Kopf zu haben...
Aber das nur am Rande! Hier ist es jetzt 22:15 Uhr und wir gehen zufrieden, aber müde zu Bett. Der nächste Ausflug steht für 8 Uhr auf dem Programm. Dann gehts ins Zentrum Beijings und in die verbotene Stadt.
PS: Wer's noch nicht probiert hat: die Fotos kann man anklicken, dann erscheint auch ein Bildtext und man kann bequem weiterwischen.