Tag 29, 05.11. die Oase Huacachina
Am Morgen buchten wir kurzfristig für den Vormittag eine Quad-Tour in der Wüste. Diese Quadtour war letztendlich „herumfahren auf einem S


Veröffentlicht: 06.12.2025


















Die Abholung im Hostal in der Oase von Huacachina Morgens um 8 Uhr - gebucht als als Privatfahrt - hat geklappt. Wenn auch etwas anders als gedacht😂. Vor dem Hostal stand zwar ein ziemlich neuer KIA. Auf dem Beifahrersitz eine nette jüngere Peruanerin. Um jedoch unsere Koffer im Kofferraum unterzubringen, mussten der Fahrer erstmal so ca 15 Plastiktüten mit (toten) gerupften Hühnern😳 umsortieren!
Nachdem auch das geschafft war ging die Fahrt in Richtung Nasca los. Die Unterhaltung mit dem Fahrer und seiner Beifahrerin war schwierig, aber manchmal auch lustig. Die erste halbe Stunde war sie nur am telefonieren - war etwas nervig. Natürlich wird uns überall und von jedem zuerst die Frage gestellt, woher wir denn kommen - auch hier. Auf unsere Antwort „Europa - Deutschland - Portugal“ wurde ich von der netten jungen Dame ziemlich direkt gefragt, ob ich sie denn nicht mitnehmen möchte. Sie lebt mit ihrem 5-jährigen Sohn allein und könnte sofort mitkommen 😳😳🤣🤣
Unterwegs in einem kleinen Städtchen plötzlich ein Stopp, die Frau stieg aus dem Auto, klingelte an einer Haustür. Wir waren etwas irritiert. Der Grund: die anfänglichen Telefonate der netten Dame waren wohl Verkaufsgespräche - es wurden nämlich die oben erwähnten Hähnchen vom Auto direkt in Häuser verkauft.😆
Nach 3h und ein paar kurzen weiteren Stopps dann endlich Nasca. Unser Fahrer stoppte mitten in der Stadt - die „Privatfahrt“ war zu Ende. Jetzt wurde es spannend. Die Fluglinie war für den restlichen Transport bis zum Flugplatz auf der anderen Seite verantwortlich. Unterwegs hatte ich via Massenger Eine Nachricht von einer Person erhalten, welche sich als deren Fahrer ausgab. Ich sollte ihm unseren Standort mitteilen, sobald wir in Nasca eintreffen. Etwas misstrauisch war ich schon - aber welche Alternativen gab es ?! Also Standort geteilt- wir waren ja auf einer Hauptstraße in mitten einer Stadt. Kaum hielt unser „Taxi“, stand hinter uns bereits ein moderner Kleinbus - der Flughafentransfer!
Danach ging alles ganz fix: Koffer umgeladen, Fahrt zum Flughafen, Koffer ausgeladen und im Büro der Fluglinie abgestellt. Die Formalitäten für den Flug durch geführt, …. Und nach einer Einweisung durch den Piloten waren wir auch schon in der Luft. Der Flug in einer 6-sitzigen 1-motorigen Cessna dauerte exakt 30 min.
Den Flug habe ich unter den Bildern kommentiert.
Leider mussten wir etwas früher umkehren, da einer anderen Mitfliegerin übel wurde - die Kurven wurden eng geflogen, das kann schon auf den Magen gehen, wenn nicht gewohnt 🤢🤮🤣
Im Anschluss wurden wir von Flughafentransfer zu einem recht schönen Hotel gefahren, in welchem wir die Zeit bis zur Abfahrt unseres Busses in Richtung chilenische Grenze verbringen durften.
Wir hatten allerdings bis dahin noch einige Stunden Zeit. Daher fragte ich den Fahrer, ob er mich vielleicht zwei / drei anderen präkolumbischen Stätten fahren könnte. Wir wurden uns schnell handelseinig und nach 30 min stand er mit seinem Privatauto vor dem Hotel 😬
Mehr dazu im zweiten Bericht zu diesem Tag …
