kim-ju

Wir sind zwei Reisefüdli aus der Schweiz, die nach ihrem Studium neue Kulturen entdecken wollen.

HOI AN die Stadt der tausend Laternen

Wie im vorherigen Bericht erwähnt, treffen wir bereits vor Sonnenaufgang in Hoi An ein. Wir laufen zu unserem Hotel und hoffen, dass da bereits jemand wach ist. Nach kurzer Wartezeit, hören wir die ersten Geräusche. Um 6 Uhr haben wir Glück und sie lassen uns sogar für ein paar Stunden an einem ruhigen Plätzchen mit Sofa schlafen. Da wir erst am Mittag ins Zimmer können, gehen wir in die Stadt frühstücken. Als wir so da sitzen, müde von der Fahrt, erblicken wir plötzlich an der Promenade unsere Polen. So toll, sie sind auch erst heute morgen hier gelandet. Wir plaudern den morgen miteinander beim Kaffee und vereinbaren am nächsten Tag zusammen zu Nacht zu essen. 

Am Nachmittag schlendern wir durch die wunderschöne Altstadt. Sie gehört zum UNESCO Kulturerbe. Wir können dies ganz gut nachvollziehen. All die Häuser sind geschmückt durch Laternen aller Farben. Und nicht nur die Laternen versprühen ein prächtiges flair, sondern auch die schönen Fassaden. Wir kriegen nicht genug vom Anblick. In einem Handemade Shop können wir in die obere Etage des Gebäudes und sehen den tollen Innenausbau. Uns gefällt es sehr hier. Die Altstadt ist autofrei und zu den Stosszeiten nur für Velo und Fussgänger geöffnet.

Vor dem Nachtessen laufen wir zufällig an einder einheimisches Bingo heran. Vorne singen zwei die gezogenen Karten/Namen auf vietnamesisch und die sitzenden Teilnehmer, welche eine Bingo Karte gekauft haben strecken die, Hand, sobald sie das Symbol auf ihrer Karte entdecken und erhalten ein Fähnchen. Sobald sie alle drei haben, gewinnen sie. Wir schauen dem Spektakel eine Weile gespannt zu.

Die Stadt ist abends toll beleuchtet. Auf dem Fluss hat es viele Boote, ebenfalls mit Laternen und viele Leute setzen kleine Papierlaternen ins Wasser. Dies soll laut den Einheimischen Glück bringen.

Am nächsten Tag mieten wir ein Velo. In der Stadt benötigen wir dies zwar nicht unbedingt, da alles zu Fuss erreichbar ist, aber wir möchten später ans Meer fahren. Dies ist ungefähr 4 km entfernt.

Aber zuerst zurück zur Stadt. Um in einige Häuser und Pagoden hinein zu kommen, benötigen wir ein Stadtticket. Damit können wir 5 Sehenswürdigkeiten betreten. Wir merken schnell, dass uns die Eintritte in die Gebäude nicht mehr so beeindrucken wie der Handmade Shop gestern. Aber die Stadt ist einfach so toll zum durchgehen. Eine japanische Brücke, welche wir betreten, ist der Zusammenarbeit der beiden Ländern gewidmet, die Drachenbrücke.

Nun machen wir uns auf den Weg in Richtung Meer. Unterwegs sehen wir schöne Landschaften. Natürlich dürfen Reisfelder nicht fehlen. Der erste Strand überzeugt uns nicht so sehr, also fahren wir etwas weiter. Dort finden wir ein tolles ruhiges Plätzchen. Hier hat es nicht überall Hotels und gefüllte Strände. Justin findet das Wasser etwas kühl, aber dennoch ist es eine tolle Stunde Abkühlung.

Am Abend treffen wir uns nun mit den Polen, Paulina und Piotr. Das Nachtessen ist super unterhaltsam. Wir erzählen uns gegenseitig das bereits erlebte und plaudern über unsere Zuhause. Wir beide geniessen die tolle Gesellschaft und merken, dass es gut tut, mal mit jemand anderem darüber zu sprechen. Sonst schreiben wir ja meistens “nur“ darüber.

Sie bleiben noch einen Tag länger in Hoi An, bei uns geht es morgen weiter. Vielleicht treffen wir uns ja in Hanoi wieder. Wir werden sehen.

Den nächsten Morgen geniessen wir nochmals die wunderschöne Stadt, bevor es mit dem Bus weiter geht nach Danang.

#hoian#vietnam#unesco#lichter

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