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Great Ocean Road

Veröffentlicht: 10.02.2017

06.02.2017 - Von Adelaide zu den Grampians

Heute haben wir um 07:40 Uhr unser Hostel in Adelaide verlassen und uns auf die 5 stündige Fahrt in Richtung des Grampians Nationalparks (Gebirge) aufgemacht, natürlich mit ausreichend vielen Zwischenstopps an fantastischen Aussichtspunkten. Diese Aussichtspunkte sind die McKenzie Wasserfälle sowie der Reid Lookout.

Die Wasserfälle sind sehr schön anzusehen. Das Wasser stürzt über ein paar Felsformationen in einen See, um danach ruhiger als Bach weiterzufließen. Gelegen sind die Wasserfälle zwischen höheren Bergen, zu welchen man in Serpentinen mit dem Auto/Bus hochfährt.

Achja, wenn ich aktuell von wir rede, ist meine Reisegruppe für die nächten drei Tage gemeint (g-adventueres Tour).

Doch zurück zu den Wasserfällen. An diesen hinab führt ein ca. 1km langer Fußweg und man hat anschließend einen atemberaubenden Blick, sowohl auf die umliegende Landschaft (Täler und Berge), als auch natürlich auf die tollen Wasserkaskaden. Dieser Ort ist definitiv einen Besuch wert und wer sich traut, kann schnell einmal am Fuß der Wasserfälle ins Wasser springen, aber es ist kalt und auch verboten. Ich habe es auch nicht gemacht, da ich von dieser Möglichkeit erst zu spät erfahren habe und so leider keine Badesachen griffbereit waren.

Von dort geht es weiter zum Reid Lookout, einer Felsformation die mitten in die Landschaft aufragt - die sowohl als Formation toll aussieht, aber ebenso eine tolle Aussicht bietet. Dort habe ich natürlich auch meine Chance genutzt und mich ganz vorne an die Spitze gesetzt und meine Beine über den Abgrund baumeln lassen.

Danach ging es weiter zu unserer Unterkunft, der Grampians Eco Jugendherberge. Diese liegt eigentlich wirklich im Nichts, ist dafür als Unterkunft aber sehr schön gestaltet, mit einem sehr gemütlichen TV Raum, einer BBQ Stelle sowie gemütlichen Zimmern. Und so kommen wir auch direkt zu unserem Abendessen, es wurde BBQ gemacht, mit Burgern, Würstchen, Hühnchen sowie Salat und etwas Kartoffelpüree. Den Abend haben wir dann mit einem Film ausklingen lassen und sind alle recht früh ins Bett, da für morgen wieder frühes Aufstehen angesagt war.

07.02.2017 - Von den Grampians nach Port Campbell

Der Tag fing früh an und zwar mit einer Wanderung hoch zum höchsten Punkt der Grampians (den Pinnacles) und dafür haben wir um 06:45 das Hostel, mit nur einer Banane im Magen, verlassen. Der Aufstieg war sehr anstrengenden und trotz der kühlen Temperaturen geriet man ordentlich ins Schwitzen. Aber der anschließende Ausblick war jede Anstrengung wert. Ein Blick in unendliche Weiten und das bei noch tief am Himmel stehender Sonne. Insgesamt dauerten der Auf- und Abstieg zusammen so ca. zwei Stunden.

Nach dem Frühstück ging es dann zum Brambuck Kultur Zentrum, in welchem man sich mit der Geschichte der Aboriginies vertraut machen konnte. Weiter ging es über Warrnambool, die Bay of Island, die London Bridge nach Port Campbell. Auf der Fahrt haben wir freilebende Kangaroos sowie Koala Bären gesehen, aber natürlich auch eine grandiose Sicht auf das Meer entlang der Great Ocean Road genossen. Vor allem die Bay of Island als auch die London Bridge sind atemberaubende Felsen die vom Wind und Wetter geschaffen wurden und kurz vor den Küsten stehen. Achja die "Grotte" haben wir auch noch besucht. Ebenfalls eine Felsformation in der teilweise das Wasser aus dem Meer steht und in der Sonne dann ein tolles Farbenspiel liefert.

Am Abend haben wir eine wirklich schöne Unterkunft bezogen, dass Port Campbell Hostel. Zum Essen sind wir dann Richtung Strand losgezogen und haben Schnitzel gegessen. Danach ging es weiter zu einem meiner persönlichen Highlights dieser Tour, den Sonnenuntergang über dem Meer an den 12 Aposteln gucken. Atemberaubende Farben und natürlich auch viele Menschen, die sich dieses Spektakel jeden Tag nicht entgehen lassen möchten, vor allem wenn der Himmel so klar ist. Wieder im Hostel wurde noch eine Runde Uno mit allen zusammen gespielt, was sich bei einer Gruppengröße von 13 Leuten schonmal hinziehen kann und dann ging es ab ins Bett, um früh morgens wieder fit zu sein.

08.02.2027 - Von Port Campell nach Melbourne

Ein letzter Tag mit dieser Reisegruppe. Zum größten Teil bestand die Reisegruppe aus Engländerinnen, weswegen die Verständigung teils wirklich anstrengend war, wenn diese alle mit ihrem Dialekt und so schnell gesprochen haben. Leider wurde ich in diese Gruppe auch nicht offen aufgenommen, was daran liegen mag, dass die Gruppe schon seit mehr als 10 Tagen zusammen gereist ist und ich nur für die letzten 3 Tage dazu gestoßen bin. Aber nun zum letzten Tag.

Natürlich wurden die 12 Apostel auch heute nochmal bei Tag besichtigt und es war noch etwas mehr Zeit, um rumzulaufen und die Farben des Wassers und der Felsen zu bewundern. Anschließend wurden auf dem Weg nach Melbourne Stopps bei den Maits, einem Regenwald-Wanderweg und der Apollo Bay eingelegt, um die ganz unterschiedliche Natur entlang der Great Ocean Road bewundern zu können. Der letzte Stopp vor Melbourne war das Memorial Archway, wo sozusagen das Einfahrtsschild zur Great Ocean Road zu finden ist. Alles in allem war an diesem Tag nie viel Zeit zum Anhalten, da die Gruppe gerne früh in Melbourne ankommen wollte und somit erreichten wir schon um 15:30 Melbourne und hatten unsere Treibgut Verfügung stehende Zeit zurück.

In Melbourne habe ich - jetzt wieder allein - schnell meine Unterkunft für die nächsten Tage aufgesucht, Europa Melbourne, und dort erstmal kurz entspannt bevor es auf den Queen Viktoria Nightmarket ging. In Melbourne war es unglaublich heiß und so gab es erstmal eine kühle Limo auf dem Markt. Verspeist wurde dazu eine Waffeltüte. Um mittlerweile 21:30 Uhr ging es zurück ins Hostel und ab auf die Dachterasse, wo ich zuerst einmal Carsten kennengelernt habe, der auf die Ankunft von Freunden im Hostel wartete und das sollte die Beste Begegnung in Melbourne sein, denn meine nächsten Tage waren gerettet, gemeinsam wurden Ausflüge gemacht, wenig geschlafen und einfach viel gelacht, doch dazu mehr im Bericht zu Melbourne.

Bis Bald und wie immer freue ich mich, wenn ihr meinen kleinen Blog lest und gerne auch Mal einen Kommentar dazu dalasst, egal auf welchem Weg. WhatsApp, E-Mail oder direkt unterm Text.

Viele Grüße

Julia (fernab)

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