Prolog I
Um Punkt 13:00 Uhr verlasse ich meine Wohnung um mich auf die (vermutlich) etwas mehr als 72stündige Anreise auf die Insel Ikaria anzutreten.

Veröffentlicht: 07.09.2026
Fast genau 24h nachdem ich aufgebrochen bin, habe ich Ancona dann erreicht.
Der ICE nach München ist zwar etwas verspätet abgefahren, aber auf die Minute pünktlich angekommen. Von dort ging es dann nach kurzem Aufenthalt weiter mit dem ÖBB Nightjet. Kann ich nur empfehlen. Ich habe relativ gut schlafen können und morgens gibt es sogar noch ein kleines Frühstück ans Bett. Und dabei ist das ganze nichtmal sonderlich teuer. Fährt u.a. Auch Hamburg-Wien.
OK nach dem Werbeblock sollte ich erwähnen, dass der Zug mit fast 150min verspätet in Bologna eingetroffen ist. Damit hatte ich meinen Anschluss verpasst.
Mein Plan, nicht in Panik zu geraten war damit dann schon einmal obsolet. Ich hatte zwar etwas über 4h bis zum Check-In in Ancona aber sowas ist ja trotzdem aufregend.
Ich habe mich dann in den ersten Zug an dem „Ancona“ stand gesetzt und abgewartet was passiert. Der Zug war im
Gegensatz zum gebuchten einer, der an jeder Milchkanne, oder besser jedem Strandbad, gehalten hat. Ging dann direkt an der Adria über Rimini weiter. Die ganze Zeit Blick aufs Meer und auf die Strände. Ich hatte mir Rimini immer so ein bisschen wie einen Ballermann von Vorgestern vorgestellt, aber zumindest beim Durchfahren fand ich es sehr nett dort. Irgendwann muss ich auch Italien noch mal ein bisschen erkunden.
In Ancona angekommen bin ich bei 36Grad erstmal 45Min zur Passkontrolle gelatscht um dort zu erfahren, dass ich zuerst irgendwo anders hätte einchecken müssen. Wieder Anflug von Panik, weil nur noch knapp 30Min bis zum „latest CheckIn“. Hat aber (natürlich) alles reibungslos geklappt, und jetzt sitze ich auf der Fähre die vor einer halben Stunde den Hafen in Ancona verlassen hat.