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Endlich Strandurlaub!

Veröffentlicht: 04.04.2026

Wir sind auf Ko Samui angekommen und genießen unsere erholsame Auszeit am Strand.

Wie angekündigt, haben wir dem Großstadtdschungel Bangkok vorerst den Rücken gekehrt und sind mit Bus und Fähre weitergereist – unser Ziel: Ko Samui. Sonne, feiner Sandstrand und ein türkisfarbenes, kristallklares Meer.

Mittlerweile sind wir schon den vierten Tag hier und genießen das entspannte Strandleben in vollen Zügen. Wir planschen mit unserer kleinen Maus im Pool und lassen ansonsten einfach die Seele baumeln. Mein Zeitgefühl habe ich dabei völlig verloren – nur die Sonne gibt noch eine leise Ahnung davon, welche Tageszeit gerade ist und wann der Nachmittag langsam beginnt. 🌅

Tatsächlich musste ich sogar nachschauen, welcher Wochentag gerade ist – und wann überhaupt Ostern ist. 🐣🐰Vor allem mit der Zeitverschiebung: Ab wann darf ich eigentlich frohe Feiertage wünschen? 😂

Also, hier lässt es sich wirklich wunderbar leben. ☀️

Wie versprochen, erzähle ich euch noch etwas ausführlicher von unserer Anreise – und vor allem vom Flug nach Thailand mit unserer Tochter: wie das möglichst stressfrei klappt und wie es bei uns gelaufen ist.

Ich fange mal mit der näheren Vergangenheit an: unserer Nachtfahrt im Reisebus mit anschließender Weiterfahrt per Fähre nach Ko Samui.

Die Nachtfahrt verlief überraschend gut. Der Bus war voll, aber angenehm klimatisiert. Wir waren die einzige Familie mit Kind – der Rest bestand überwiegend aus Backpackern. Die meisten hatten am Pier auch ein anderes Ziel: die Nachbarinsel Koh Phangan, wo die weltberühmte Full Moon Party stattfand.

Durch unsere vielen Reisen bin ich inzwischen auf vieles vorbereitet und packe dementsprechend alles Nötige in den Rucksack, was wir im Bus mit Kleinkind gebrauchen könnten: Windeln, ausreichend Feuchttücher, Wechselkleidung (auch etwas Wärmeres wegen der Klimaanlage), eine Decke, Snacks und Getränke sowie ein paar Spielsachen. Hauptsache, es kommt keine Langeweile auf – und wenn dann noch geschlafen wird, umso besser. So wird selbst eine längere Fahrt gleich viel entspannter.

So verlief auch die Fahrt für unsere kleine Maus: Zuerst hat sie ganz entspannt alles von unseren Sitzen aus im Bus erkundet, dann etwas gegessen – und schließlich ist sie eingeschlafen.

Gegen halb eins nachts haben wir eine kurze Pause eingelegt und konnten uns noch einmal die Beine vertreten. Dabei ist unsere Tochter zwar wach geworden, hat sich aber nur neugierig und noch ganz verschlafen umgeschaut.

Als wir wieder in den Bus eingestiegen sind, mussten wir zunächst erneut eine bequeme Schlafposition finden. Doch schon bald sind wir beide wieder eingeschlafen – sie gemütlich in meinem Arm, und ich… nun ja, ich hatte lediglich mit eingeschlafenen Beinen zu kämpfen. 😂

Morgens gegen 8:30 Uhr sind wir schließlich ausgestiegen, und es ging direkt weiter mit der Fähre. Nach etwa eineinhalb Stunden erreichten wir dann endlich Ko Samui. 🤗

Um möglichst entspannt in unseren Urlaub zu starten, haben wir den Hinflug nach Thailand ganz bewusst aufgeteilt und eine zweitägige Pause zwischen den Flügen eingeplant. Wie ich bereits in meinem allerersten Beitrag erwähnt habe, stand dieser Zwischenstopp jedoch durch „höhere Gewalt“ etwas unter Anspannung.

Beide Flüge dauerten jeweils etwa sechs Stunden – eine Dauer, die vor allem für unsere Tochter noch gut machbar ist. Zum Glück hat sie super mitgemacht, und wir haben beide Flüge ungefähr nach dem gleichen Muster verbracht: erst essen, dann schlafen. Zwischendurch wurde sie immer mal wieder wach, wollte spielen und sich vor allem bewegen.

Hier hatten wir wirklich Glück, dass wir beide Male sehr freundliche Flugbegleiterinnen hatten, die sich liebevoll mit unserer Tochter beschäftigt haben – zum Beispiel mit kleinen Spielen wie „Kuckuck“. Daniel ist zwischendurch auch immer wieder mit unserer Maus den Gang im Flugzeug entlanggelaufen, damit sie sich ein bisschen bewegen konnte.

Nach so viel Action und Spielen kam natürlich auch wieder der Hunger – also gab es die nächste Mahlzeit, gefolgt von einem weiteren Nickerchen bis kurz vor der Landung. Für uns sind diese sechs Stunden Flugzeit ideal – die Zeit vergeht wirklich wie im Flug.


Unser Fazit: Den Hinflug würden wir jederzeit wieder aufteilen – die Pause zwischendurch hat uns definitiv gutgetan. Beim nächsten Mal würden wir allerdings genauer überlegen, wo wir den Zwischenstopp einlegen.

Auch Langstreckenflüge von über zehn Stunden haben wir bereits hinter uns. Hier können wir ganz klar Nachtflüge empfehlen – das hat für uns richtig gut funktioniert. Unsere kleine Maus hat fast durchgeschlafen, abgesehen von kurzen Wachphasen zum Essen. Ein Tagesflug auf der Langstrecke hingegen war für uns eher ein Reinfall und käme so nicht mehr infrage.

Alles in allem klappt das Reisen mit unserer Tochter bisher wirklich gut. Sie ist unglaublich neugierig, liebt es, Neues zu entdecken, und freut sich über jede Form von Aufmerksamkeit – vor allem, wenn sie wie ein „kleiner großer Mensch“ wahrgenommen wird. Genau diese Offenheit und Neugier machen es uns wahrscheinlich auch so viel leichter, gemeinsam die Welt zu erkunden. 🌍✨


Bis bald, 

Ira

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