Veröffentlicht: 31.03.2026
An unserem vorerst letzten Tag in Bangkok haben wir eine Bootstour gemacht und sind durch ein Viertel spaziert, das für seine Streetart bekannt ist: Talat Noi.
Verwinkelte Gassen, hippe Cafés – und dazwischen überall mit Streetart bemalte Mauern.
Man könnte stundenlang durch die engen Wege schlendern und immer wieder neue Kunstwerke entdecken. Mal politisch, mal künstlerisch, mal riesengroß eine ganze Hauswand füllend.
Wir ließen uns einfach treiben und genossen die Pfade abseits der touristischen Hotspots. Ein ruhiger letzter Tag – bevor es nun weiter in den Süden geht.
Ganz gemütlich reisen wir mit dem Bus weiter Richtung Küste – von dort bringt uns die Fähre auf eine Insel. Näheres in den kommenden Tagen. 😊
Aber apropos Reisebus: Wie kommt man hier eigentlich von A nach B?
Die Antwort ist so bunt wie das Land selbst. Ob Tuk-Tuk, Songthaew (das sind umgebaute Pickups mit Sitzbänken), Fähre, Zug oder der klassische Reisebus – die Auswahl ist riesig. Bangkok hat zudem ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz mit BTS (SkyTrain), MRT (U-Bahn) und Fährbooten auf dem Chao Phraya.
Im letzten Urlaub in Thailand hatten wir durchgehend einen Mietwagen – eine Entscheidung, die viele Vorteile hatte. Wir waren jederzeit flexibel, konnten spontan aufbrechen und genau dorthin fahren, wo es uns gerade hinzog.
Gerade mit unserer kleinen Tochter und dem vielen Gepäck wurde das Auto schnell zu unserer „kleinen Wohnung auf Rädern“. Der Sitz verwandelte sich kurzerhand in einen Wickeltisch, der Kofferraum diente als offener Kleiderschrank, und die Ablage am Heck wurde zu unserem improvisierten Trockner, auf dem nasse Badesachen in der Sonne trocknen konnten.
Der Verkehr in den Ballungsräumen hat es allerdings in sich – allen voran in Bangkok, aber auch in Phuket. Staus, Chaos und ein gewisses Maß an Stress gehören hier fast zum Alltag.
Besonders ärgerlich wird es, wenn man eine Abfahrt verpasst – dann landet man nicht selten wieder mitten im gleichen Verkehr und verliert sehr viel Zeit.
Dazu kommt der Linksverkehr, an den man sich zwar schnell gewöhnt, der aber dennoch ein hohes Maß an Konzentration erfordert.
So kann es schnell passieren, dass ein Teil der wohlverdienten Urlaubserholung allein durchs Autofahren wieder verloren geht.
Dieses Mal wollten wir es wagen, ganz ohne Mietwagen zurechtzukommen und ausschließlich öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. 🙃
In Bangkok hat das wunderbar funktioniert, denn das Verkehrsnetz ist hervorragend ausgebaut. Wie bereits erwähnt, gibt es unzählige Möglichkeiten, um ans Ziel zu kommen – zu Land, unter der Erde, auf dem Wasser und „quasi in der Luft“ mit dem Skytrain.
Wir waren mit dem Skytrain, der Metro, dem Bus und auch mit dem Boot unterwegs. Alles hat reibungslos geklappt und jedes Verkehrsmittel hatte seine eigenen Vorteile. Unser persönlicher Favorit war jedoch ganz klar das Boottaxi: Bei den heißen Temperaturen reist es sich auf dem Wasser mit einer leichten Brise einfach am angenehmsten. Dazu die Aussicht auf die Skyline entlang des Ufers – einfach perfekt.
Für unser nächstes Etappenziel haben wir uns Tickets für einen Reisebus gebucht. Auch hier lief alles reibungslos: viel Platz, breite Sitze mit Schlafmöglichkeit – und natürlich angenehm klimatisiert. Da es sich um eine Nachtfahrt handelt, schlafen wir im Bus und sparen uns gleichzeitig eine Hotelübernachtung. Unterwegs gibt es Pausen, Getränke und später sogar eine Mahlzeit. Morgen früh geht es dann direkt am Zielort weiter mit der Fähre auf die Insel.
Eine Nachtfahrt im Reisebus ist sicherlich nicht für jeden etwas. Und die wohl spannendste Frage war für uns: Wie klappt das Ganze mit unserer einjährigen Tochter?
Die kurze Antwort: Sie schläft. 😄
Wenn euch interessiert, wie das Reisen mit Kind bei uns funktioniert, berichte ich gerne noch ausführlicher darüber und beantworte eure Fragen – schreibt mir einfach in die Kommentare!
Bis bald,
Ira
