Sophia on the road

Onlinetagebuch während ich in Australien und Neuseeland bin, oder bei jedem nächsten Reiseziel das in der Zukunft noch kommt :) 📍 currently in New Zealand
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The fake Cairns - Airlie Beach / 08.11.2018

Die Lagune von Airlie Beach - im Meer baden kann man hier auch nicht, wegen der Stingergefahr - es gibt hier nur einen ganz süßen HafenEine Sammlung von Entfernungsanzeigeschildern in unserem Hostel - 15000km bis nach Hause! Ich vermisse alle Linni, Sophia und Anna im Mama Africa

Nachdem wir gestern den ganzen Tag gebraucht haben, um nach Airlie Beach zu gelangen, konnten wir um 18:00 Uhr endlich in unserem Hostel einchecken, was wieder ein riesiges Gelände war, das sehr dem Regenwald glich, nur mit ganz vielen kleinen Hütten darin. Wir waren traurig, als wir bemerkt haben, dass die beiden Franzosen, die Frenchies, in ein anderes Zimmer kamen als wir, was aber auch nicht so schlimm war, denn wir haben sie bereits ein paar mal wieder getroffen und außerdem schuldeten sie uns noch Pancakes, weil wir ihnen ein bisschen Kleingeld für den Bus zur Fähre auf Magnetic Island geliehen hatten (was ihr eigenes Angebot war! Was echt mega nett ist).

Nachdem wir also noch unseren Einkauf für die nächsten 2 Tage vor unserer Whitsunday Segeltour im Woolworths erledigt hatten - wir leisteten uns jetzt mal etwas anderes als 1$ Nudeln mit Soße, nämlich Wraps mit lecker Salat (Wurst war zu teuer) - quatschten wir noch mit einer neuen netten Mitbewohnerin, die Anna heißt, und schauten dabei immer wieder aus Angst nach oben zur Zimmerdecke, denn dort hing ein gefährlich locker angeschraubt aussehender Ventilator und lief auf Hochtouren. Toll dass ich das Hochbett abbekommen hatte.

Anschließend machten Linni uns ich uns auf den Weg zur Küche, in der wir uns jeweils einen Wrap zubereiteten und gingen danach noch etwas die kleine Gasse in Airlie Beach entlang, in denen es viele Clubs, aber auch süße Klamottenläden gab, die wir am nächsten Tag mal auschecken wollten.

Heute morgen zogen wir also am Vormittag los, um Airlie Beach bei Tageslicht zu erleben. Die kleinen Klamottenläden waren echt süß, und da ich eh irgendwie zu wenig T-Shirts dabei hatte, gönnte ich mir gleich 2 von den wirklich coolen Shirts im Angebot - ein schwarzes mit Blumen und der Aufschrift 'Take your time' und ein blau-türkises mit einer kleinen Weltkugel und der Unterschrift 'Mother Earth' drauf. 

Wir bemerkten aber schnell, dass dass kleine Städtchen hier nur ein Abklatsch von Cairns und eigentlich sowieso nur auf Tourismus wegen den Whitsundays ausgerichtet war - es hatte auch eine Lagune, die wir dann auch noch kurz besuchten.

Sonst gab es hier aber auch nicht viel mehr zu tun, weshalb wir gerade etwas im Bett chillen und gleich duschen gehen und heute Abend dann vielleicht nochmal in einem der Clubs mit den Franzosen vorbeischauen werden, bevor es morgen um 8 Uhr dann auf unser in Rente gegangenes Rennsegelboot und zu den Whitsunday Islands gehen würde. 

Solange beten wir jetzt noch, dass der Wetterbericht sich ändert, denn gerade sollen die nächsten Tage ziemlich regnerisch werden.

Update: Letztendlich waren wir doch nicht mehr mit den Franzosen aus, sondern mit Anna. Zuerst haben Linni und ich uns bei der Bar vom Magnums ein Jug Cider bestellt (Cider ist so lecker hier) und haben gemütlich die Lifemusik genossen. Danach ging es in einen Club namens Mama Africa, das mit nicen Wanddesigns seinem Namen alle Ehre machte. Beim Reinkommen gab es allerdings lustige Probleme - die Australier nehmen die ID Kontrolle hier sehr ernst, weshalb der Ausweis und dein Gesicht eingescannt werden und es auf Unstimmigkeiten kontrolliert wird (ich zeige hier gerade auf meine Nase haha). Es war recht interessant, zu sehen, dass sogar solche kleinen Unterschiede von diesen Geräten erkannt werden können - letztendlich kam ich aber trotzdem rein, musste jedoch nochmal meinen Reisepass vorzeigen. 

Es war noch nicht so viel los als wir oben ankamen - es war schließlich erst kurz nach 10, also standen wir erstmal etwas rum, beneinten die Frage vom Bartender, ob wir etwas bestellen wollten, und bekamen letztendlich 2 Runden Champangner umsonst. 

Langsam fing es an, auf der Tanzfläche abzugehen - es war aber sehr bizarr, was wir dort sahen, weshalb wir uns eher heraushielten: ein Typ zog seine Schuhe und Socken aus und zwei andere begannen, eine Socke davon an jeweils einem Ende festzuhalten und darunter Pirouetten zu drehen. Mehr muss ich dazu nicht mehr sagen. 

Wir entschieden, einfach so aus Neugierde, zum nächsten Club in der Straße - dem Boom - zu gehen, und zu schauen, ob ich diesmal mit meinem Ausweis ohne Probleme reinkommen würde, was dann auch komischerweise der Fall war, obwohl es eine ähnliche Scanmaschine gab - wahrscheinlich hatten die Türsteher einfach kein Bock und ließen mich so rein.

Hier war es schon voller Menschen und auch auf der Tanzfläche war ordentlich was los. Wir beobachteten kurz alles und plötzlich bemerkten wir total unvorbereitet die 2 vertrauten Gesichter von unseren Cairns Waterfront Engländern Harry und Ollie, die wir auch auf Magnetic Island wiedergesehen hatten, und freuten uns mega, sie nochmal zu treffen, denn nach Airlie Beach würden sie gleich nach Rainbow Beach reisen und uns somit um Meilen überholen, denn wir würden nach unserer Segeltour noch 2 Stopps in Agnes Water und in Hervey Bay machen, bevor wir dann erst nach Rainbow Beach kommen würden. Wir machten uns einen Weg frei zu ihnen, nachdem sie uns ebenfalls lachend bemerkt hatten und sahen dann plötzlich unsere beiden Franzosen, die uns dann mit ihrem lustigen Akzent und dem gebrochenen Englisch versicherten, dass sie uns statt den Pancakes nach unseren Segeltouren (sie machten auch eine, aber leider eine andere) am Sonntag auf ein Bier einladen würden. 

Nach einiger Zeit tauchte noch ein bekannter Kopf in der Menge auf - Hannes, von Magnetic Island, der die größte Überraschung war, denn wir hatten nichts von seinen Plänen gewusst, nach Airlie Beach zu kommen. Der lustige Abend fand also seinen Höhepunkt im #boommeeting, denn irgendwie hatten sich alle meine coolen Lieblingsleute ungeplant zusammen hier versammelt, was so ein richtig toller Zufall war. 

Um 2 lagen wir dann in unseren Betten im Magnums Backpackers, die Sachen für den morgigen Trip hatten wir schon vorher gepackt, also war alles vorbereitet für den Aufbruch.


Song of the day: Get Low von Ying Yang Twins und co, denn auch wenn Ollie nicht so der Partytyp zu sein schien, ging er hier richtig mit uns ab, als der Song im Boom spielte. 

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